Neurodermitis behandeln mit Anthroposophischer Medizin

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden anthroposophischen Medizin

Neurodermitis aus Sicht der Anthroposophischen Medizin

Neurodermitis behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Neurodermitis zählt zu den Krankheiten des allergischen Formenkreises. Bei einer allergischen Reaktion handelt es sich um eine vielschichtige Regulationsstörung des Immunsystems. Sie ist seit etwa drei Generationen kontinuierlich im Zunehmen begriffen – einerseits aufgrund familiärer Belastung, andererseits umweltbedingt. Daher spielt die Vorbeugung durch einen gesundheitsfördernden Lebensstil – insbesondere in Kindheit und Jugend – eine wesentliche Rolle. 

Oft dauert es lange, bis man die Allergene (allergieauslösende Substrate), d. h. die belastenden Faktoren herausgefunden hat. So wund und umweltoffen wie die Haut erscheint, so sensibel, sinnesoffen und empfindsam ist auch das seelische Erleben, insbesondere im Kindesalter. Daher können Hektik, Stress, angespannte menschliche Beziehungen, Angst oder übergrosse Freude die Symptomatik verschlechtern. Die Krankheit bessert sich im Laufe des Älterwerdens, je mehr die Abgrenzung gegenüber den belastenden Umwelteinflüssen gelingt. Dazu gehört auch der Aufbau eines gesunden Identitätserlebens zwischen zu viel oder zu wenig Distanz zu den nächsten Angehörigen, auch z. B. gegenüber einer zu starken Vereinnahmung seitens der Mutter oder des Partners. 

Wie wird Neurodermitis von der Anthroposophischen Medizin behandelt?

Die Therapie erfordert Geduld. Sie dauert mindestens drei bis sechs Monate, oft länger. Häufig kann sie Heilung oder zumindest weitgehende Beschwerdefreiheit bringen. Dabei kommt eine Ernährungsumstellung zum Tragen, bei schwer betroffenen Erwachsenen sogar die Einhaltung einer lebenslang glutenfreien Kost. Eine wesentliche Grundlage der Behandlung kann die Darmsanierung sein – neben dem Herausfinden der geeigneten Hautpflege. Die Massnahmen richten sich nach der jeweiligen Konstitution (Verfassung) der Erkrankten und erfordern ein meist individuell abgestimmtes therapeutisches Konzept durch anthroposophische Arzneimittel – z. B. Digestidoron (Weleda), Equisetum/Formica Globuli velati (Wala), Chelidonium D3 Rh (Weleda), die auch bestimmte Bezüge zwischen den Organfunktionen von Leber, Galle, Niere oder Darm und der Haut regulieren können. 

Bewährt haben sich auch Klimakuren – beispielsweise am Meer und im Jahr darauf im Gebirge – jeweils mindestens vier bis sechs Wochen lang. Sie verlangen dem Organismus eine Umstellung und Anpassung ab, wodurch er umfassender und befähigter auf Umwelteinflüsse reagieren lernt. Beim Auftreten fieberhafter Infekte im Kindesalter sollte das Fieber zudem nicht medikamentös unterdrückt, sondern physiologisch behandelt werden (siehe Fieber-App), da Fieber eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem ausübt und es dadurch in seinem Abgrenzungsvermögen nach trainiert. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Neurodermitis behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Bei der Neurodermitis gilt zunächst die Grundregel: In der akuten Situation die Haut möglichst in Ruhe lassen! Bei stark entzündlichen Veränderungen Abtupfen mit Stiefmütterchentee, verdünnter Calendula-Essenz oder mit Salzwasser. Starken Juckreiz kann das Abtupfen mit verdünnter Essiglösung lindern (1 Teelöffel auf ¼ Liter Wasser). Im weiteren Verlauf kann auch eine Salbenbehandlung mit Rosatum Heilsalbe oder Quercus Salbe (beide von Wala) hilfreich sein. 

Ein gesundheitlich ausgerichteter, ganzheitlicher Erziehungsstil wirkt sich erwiesenermassen bei Kindern positiv auf die Entwicklung des Immunsystems aus und wirkt der bestehenden Allergiebereitschaft entgegen. Frisch zubereitete Nahrung ohne künstliche Farb- und Konservierungsstoffe ist ebenso wichtig, wie ein geregelter Tageslauf, der dem Kind Sicherheit und Orientierung gibt. Bewährt haben sich auch häufige Ferien auf dem Bauernhof oder der Umzug in eine ländliche Umgebung. Das Weiterüben erlernter heileurythmischer Bewegungsübungen und künstlerische Betätigung können zudem Eigeninitiative und Selbstwirksamkeit stärken, was sich wiederum positiv auf das Immunsystem und das seelische Abgrenzungsvermögen auswirkt. 

 

 

Ausführlicher dargestellt bei Karl-Reinhard Kummer, Neurodermitis in: Matthias Girke, Michaela Glöckler, Georg Soldner (Hrsg.): Anthroposophische Medizin. Arzneitherapie für 350 Krankheitsbilder. Stuttgart, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 1. Auflage 2020, S. 294-297 sowie in Allergische Reaktionsbereitschaft – eine pädagogisch-medizinische Herausforderung, in: Michaela Glöckler, Wolfgang Goebel, Karin Michael (Hrsg.): Kindersprechstunde. Ein medizinisch-pädagogischer Ratgeber. Stuttgart, Verlag Urachhaus, 21. Auflage 2018, S. 154-159. 

 

 

 

 

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