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Forschung und Wissen

Wir wissen heute, dass dein Lebensstil starken Einfluss darauf hat, wie gut es dir körperlich und geistig geht. Das bedeutet, dass du:

  1. durch einen achtsamen Umgang mit dir
  2. durch gesunde Ernährung und
  3. durch ein gutes Mass an Bewegung

deine Gesundheit, dein Wohlbefinden und sogar deine Lebensdauer sehr gut unterstützen kannst.

Zu den fünf häufigsten nichtübertragbaren Krankheiten (NCD) gehören Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates. Mit einem gesunden Lebensstil könnte mehr als die Hälfte der Erkrankungen vermieden oder zumindest verzögert werden.

Bundesamt für Gesundheit, Bern

Bevor man sich für eine Behandlungsmethode entscheidet, ist es hilfreich, den exakten Wirknachweis zu kennen. Unser heutiges Gesundheitssystem fordert daher klinische Studien. Diese Studien sind besonders gut für schulmedizinische Medikamente machbar, weil sich diese meist auf ein eingegrenztes Symptom auf der körperlichen Ebene konzentrieren. Zudem sind solche Studien eher realisierbar, je höher der erwartete Verkaufserlös für ein Medikament ist. Das medizinische Coaching, das wir anbieten, lässt sich nicht in dieser Weise wissenschaftlich überprüfen, weil der Erfolg auch davon abhängt, wie gut du dabei mitmachst. Dennoch stellen wir dir nachfolgend die neusten Studien vor, die zu den Behandlungsmethoden existieren, die wir verwenden.

In der Schweiz werden seit 2017 bestimmte ärztliche Leistungen von Anthroposophischer Medizin, Homöopathie, Naturheilkunde und TCM von der krankenärztlichen Grundversicherung übernommen. Und immer mehr Zusatzversicherungen im deutschsprachigen Raum übernehmen Kosten dafür und auch für Ayurveda. Auch für diese Komplementärmedizin gibt es immer mehr Wirksamkeitsstudien, obwohl der naturwissenschaftliche Nachweis umso schwieriger ist, je mehr Ebenen in eine Behandlung einbezogen sind. Weil über die Wirkung von Komplementärmedizin meist weniger bekannt ist als bei klassischer Schulmedizin, findest du nachfolgend eine Auswahl an wissenschaftlichen Studien über die Wirksamkeit der komplementären Medizinsysteme, die wir bei Coretify verwenden.

Weitere Informationen über Studien zu allen sechs medizinischen Methoden. Mehr über Coretify und unsere Ärztinnen und Therapeuten.

Forschung und Wissen für deine Gesundheit

Anthroposophische Medizin

Ayurveda

Homöopathie

Naturheilkunde

Traditionelle Chinesische Medizin

Forschung und Wissen

Anthroposophische Medizin

Nachfolgend findest du eine Auswahl an Forschung und Wissen zur Wirksamkeit von Anthroposophischer Medizin.

Krebs (2020)

Die aktuelle Metaanalyse von Ostermann et al. bestätigt einen lebensverlängernden Effekt der Therapie mit Iscador bei Krebspatientinnen. Zahlreiche Studien weisen beispielsweise nach, dass bestimmte Substanzen der Mistel eine sogenannte unspezifische Immunreaktion hervorrufen, d. h. sie aktivieren die körpereigene Immunabwehr, die bei der Krebsbehandlung wichtig ist.
Artikel zu den Studien: Wirksamkeit der Misteltherapie

Weitere Beiträge zu Forschung und Wissen in Anthroposophischer Medizin

Forschung und Wissen

Ayurveda

Japanische Wissenschaftler konnten die positiven Auswirkungen von Öl-Stirngüssen bei Angststörungen nachweisen. Eine indisch-kalifornische Arbeitsgruppe fand heraus, dass ayurvedische Kräutermischungen sich bei Rheumapatienten als genauso wirksam wie westliche Medikamente erwiesen – allerdings mit deutlich weniger Nebenwirkungen. Eine Berliner Studie zeigte, dass eine ayurvedische Behandlung von Knie-Arthrose besser wirkte als westliche Medizin. Nachfolgend findest du eine Auswahl an Forschung und Wissen zur Wirksamkeit von Ayurveda.

Anämie (2012)

Ernährungsbedingter Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen von Blutarmut (Anämie) in Indien. Da der ernährungsbedingte Eisenmangel meist mit allopathischen Eisenpräparaten ausgeglichen wird, die jedoch mit Nebenwirkungen behaftet sind, nahmen sich eine Studie der Frage an, mit welchen ayurvedischen Medikamenten auf pflanzlich-mineralischer Basis ein ernährungsbedingter Eisenmangel behoben werden kann. Das ayurvedische Heilmittel Trikatrayadi Lauha sollte auf seine Wirksamkeit und Sicherheit in Bezug auf Kinder mit ernährungsbedingtem Eisenmangel getestet werden. Zehn Wochen lang nahmen 123 Kinder an der klinischen Studie teil. Sie wurden vor Beginn der Studie, währenddessen und nach dem Prozess untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass Trikatrayadi Lauha die Hämoglobinwerte bereits nach fünf Wochen deutlich erhöht hatte; nach zehn Wochen hatten sich diese Werte nochmals annähernd verdoppelt. Dabei wurden keine Nebenwirkungen festgestellt.
Artikel zur Studie: Ernährungsbedingter Eisenmangel kann mit Ayurveda behoben werden

Arthritis (2018)
Arthritis (2014)

Der traditionelle Einsatz von Weihrauch bei rheumatischer Arthritis, Osteoarthritis oder chronischen Gelenkentzündungen wird von der modernen Weihrauchforschung bestätigt.
Artikel zur Studie: Gegen welche Krankheiten Weihrauch hilft, Weihrauch und Myrrhe lindern viele Entzündungen

Arthrose (2017)

Die Annahme, dass Weihrauchextrakte antiphlogistisch und analgetisch wirksam sind, beruht sowohl auf präklinischen als auch auf kleinen klinischen Studien. In insgesamt vier kleinen, placebokontrollierten klinischen Studien aus Indien werden nur kleine Kohorten mit durchschnittlich 22 Patienten miteinander verglichen, wobei eine schmerzlindernde und funktionsverbessernde Wirkung von drei indischen Weihrauch-Spezialextrakten gezeigt wurde. Die Arthroseschmerzen sollen nach oraler Einnahme von Weihrauchextrakten gelindert werden, so die Ergebnisse aus vier kleinen, placebokontrollierten klinischen Studien. Die Ergebnisse wurden mit drei Weihrauch-Spezialextrakten erzielt und müssen erst noch in grösseren Studien bestätigt werden.
Artikel zur Studie: Weihrauch gegen Gelenkbeschwerden, Mit Weihrauch wieder gehen können?

Asthma
Klinische Studie (2010)

Das Symptom Atemnot ist die Hauptbeschwerde bei Bronchialasthma, die durch den Lungenfunktionstest (PFT) objektiv beurteilt werden kann. Die exspiratorischen Flussraten – forciertes expiratorisches Volumen in der ersten Sekunde (FEV1), forcierte Vitalkapazität (FVC) und expiratorische Spitzenflussrate (PEFR) werden durch ein elektronisches Spirometer (Kent, England) bewertet. Eine sechswöchige Behandlung mit einem ayrvedischen Präparat – Sati (Hedichum spicatum Rose), Puskara moola (Innula racemosa Linn) und Amalaki (Emblica officinalis)-Pulver zeigt eine signifikante Wirkung der Erhöhung der Lungenfunktionswerte. Der mittlere Notenwert plus Standardabweichung davor Spur von FEV1, FVC und PEFR sind 62,6 ± 15,06, war 2,03 ± 0,53 war 189 ± 44,05. Nach sechswöchiger Behandlung mit puskaramooladi choorna zeigen FEV1, FVC und PEFR hochsignifikante effektive Werte von 63,45 ± 15,9, 2,81 ± 0,33 bzw. 199,6 ± 41,58.

In-Vitro-Studie (2007)

Unter Verwendung einer Reihe chemischer, biochemischer und Zelltests bestimmten wir die Hemmwirkung von Extrakten der pigmentierten schwarzen Reiskleie auf allergische Reaktionen in vitro. Ethanol-Wasser-Extrakte (70 % v/v) aus 5 pigmentierten Kleien erwiesen sich als wirksamer als ein Extrakt aus einer nicht pigmentierten Reissorte bei der Unterdrückung der Freisetzung von Histamin und Beta-Hexosaminidase aus basophilen RBL-2H3-Zellen, die mit beiden Ionophoren A23187 stimuliert wurden und Immunglobulin E (IgE)-Antigen-Komplexe. Eine Suppression wurde auch mit A23187-stimulierten Ratten-Peritoneal-Mastzellen erhalten. Das Ausmaß der Hemmung dieser 2 Marker der Immunantwort wurde von einem Einstrom von Calciumionen begleitet. Die Hemmung des Immunprozesses durch die pigmentierten Kleien wurde durch die beobachtete Modulation der proinflammatorischen Zytokin-Genexpression und Zytokinfreisetzung bestätigt, wie durch die Verringerung des Tumornekrosefaktors (TNF)-alpha, Interleukin (IL)-1beta, IL- 4 und IL-6-mRNA-Expressionen, bestimmt mit der reversen Transkriptions-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR). Die Verringerung der TNF-alpha-, IL-1beta- und IL-6-Proteinfreisetzung sowohl aus der kultivierten Zelllinie als auch aus den Peritonealzellen wurde durch enzymgebundene Immunadsorbent-Assays weiter bestätigt. Reiskleie der Sorte LK1-3-6-12-1-1 war der wirksamste Inhibitor in allen Assays. Diese besondere Reissorte verdient eine weitere Bewertung als Teil der menschlichen Ernährung, um ihr Potenzial zum Schutz vor allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen und Asthma zu ermitteln.

Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsstörung (ADHS) (2010)

In einer Studie wurde die Erhöhung der Aufmerksamkeitsspanne bei 43 von ADHS betroffenen Kindern untersucht. Es zeigte sich, dass der ayurvedische Stirnguss (Shirodhara) die Wirkung eines klassischen schulmedizinischen Medikamentes signifikant verbesserte.
Artikel zur Studie: ADHS – Unter ayurvedischer Behandlung verbessert sich die Reaktionszeit bei der Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsstörung

Autoimmunerkrankungen (2009)

Die vorliegende Studie umfasste die Untersuchung der immunmodulatorischen Aktivitäten von ethanolischem Extrakt aus Caesalpinia bonducella-Samen. Folgende Materialen und Methoden wurden eingesetzt: Neutrophilenadhäsionstest, hämagglutinierender Antikörper (HA)-Titer, Überempfindlichkeitsreaktion vom verzögerten Typ (DTH), phagozytische Aktivität und Cyclophosphamid-induzierte Myelosuppression wurden durch In-vivo-Experimente bestimmt. Das Ergebnis: Die Bewertung des immunmodulatorischen Potenzials durch orale Verabreichung von ethanolischem Samenextrakt von Caesalpinia bonducella (200–500 mg/kg) rief einen signifikanten Anstieg der prozentualen Adhäsion von Neutrophilen an Nylonfasern sowie einen dosisabhängigen Anstieg der Antikörpertiterwerte hervor und potenzierte dies durch rote Blutkörperchen vom Schaf induzierte Überempfindlichkeitsreaktion vom verzögerten Typ. Es verhinderte auch eine Myelosuppression bei mit Cyclophosphamid-Arzneimittel behandelten Ratten und eine gute Reaktion auf Phagozytose im Kohlenstoff-Clearance-Assay. Schlussfolgerungen Die in dieser Studie erhaltenen Ergebnisse weisen darauf hin, dass Caesalpinia bonducella eine potenzielle immunmodulatorische Aktivität und ein therapeutisches Potenzial zur Vorbeugung von Autoimmunerkrankungen besitzt.

Depression (2017)

In einer wissenschaftlichen Studie wurden 120 Personen, die an schweren Depressionen erkrankt sind, mit der Einnahme von Safranextrakten behandelt. Iranische Wissenschaftler fanden heraus, dass das Gewürz sehr ähnliche Effekte aufweist, wie die Antidepressiva Imipramin und Fluoxetin. Bei der Einnahme von Safran sind im Gegensatz zu den Medikamenten jedoch keine Nebenwirkungen bekannt. Artikel zur Studie: Safran bei Depressionen, Safran für mehr Spass im Leben

Diabetes (2018)

Klinische Studien weisen nach, dass das Gewürz Kurkuma den erhöhten Blutzuckerspiegel senken kann.

Entzündungen (2018)

Diverse Studien belegen die entzündungshemmende Wirkungen von dem Gewürz Kurkuma, das in Ayurvedischen Gerichten häufig zum Einsatz kommt.

Faszien – Funktion (2015)

Volltext zu der Studie

Fibromyalgie (2013)

Fibromyalgie sind wiederkehrende Schmerzen, verbunden mit Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifheit etc. Eine in Berlin durchgeführte Vergleichsstudie untersuchte die Wirksamkeit von ayurvedischer Behandlung im Vergleich zur klassischen Schulmedizin. Als Ergebnis wiesen beide Gruppen Linderungseffekte auf, ohne dass es bedeutsame Unterschiede zwischen beiden gegeben hätte. Dies legt nahe, dass Ayurveda einer schulmedizinischen Behandlung in seiner Wirksamkeit in nichts nachsteht.

Gelenke (2018)

Zwei australische Forscherinnen haben im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit alle Studien zu Weihrauch bei Arthrose analysiert. Letztlich haben sie vier Studien für ihre Beurteilung herangezogen. Die Ergebnisse der vier Studien zeigen alle in Richtung Schmerzlinderung und einer Verbesserung der Einschränkung im Alltag. Insgesamt haben sie mit 216 Teilnehmenden jedoch zu wenige Personen für ein aussagekräftiges Ergebnis. Zudem sind die Daten der vier Studien aufgrund unterschiedlicher Weihrauch-Präparate, Dosierungen, Messmethoden und der unterschiedlichen Studiendauer nur bedingt miteinander vergleichbar.
Artikel zur Studie: Weihrauch heilig und heilsam

Heuschnupfen
Klinische Studie 2003

Eine neuartige botanische Formulierung (Aller-7) wurde zur Behandlung von allergischer Rhinitis entwickelt, die eine Kombination von Extrakten aus sieben Heilpflanzen verwendet, darunter Phyllanthus emblica, Terminalia chebula, T. bellerica, Albizia lebbeck, Piper nigrum, Zingiber officinale und Piper Longum, die eine nachgewiesene Geschichte der Wirksamkeit und des Nutzens für die Gesundheit haben. Die klinischen Manifestationen einer Allergie sind auf eine Reihe von Mediatoren zurückzuführen, die von Mastzellen freigesetzt werden. Die Wirkung von Aller-7 auf die Degranulation mesenterialer Mastzellen von Ratten wurde untersucht, indem verschiedene Konzentrationen von Aller-7 inkubiert und mit einem Degranulierungsmittel, Verbindung 48/80, behandelt wurden. Die inhibitorische Aktivität von Aller-7 wurde gegen Lipoxygenase und Hyaluronidase bestimmt, die Schlüsselenzyme, die an der Initiierung und Aufrechterhaltung von Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Darüber hinaus sind die meisten dieser Manifestationen auf Histamin zurückzuführen, das eine Vasodilatation verursacht, die Kapillarpermeabilität erhöht und zu einer Bronchokonstriktion führt. Daher wurde die antihistaminische Aktivität von Aller-7 in isoliertem Meerschweinchen-Ileum-Substrat unter Verwendung von Cetirizin als Positivkontrolle bestimmt. Die krampflösende Wirkung von Aller-7 auf Kontraktionen der Luftröhrenkette von Meerschweinchen wurde unter Verwendung von Papaverin und Cetirizin als Kontrollen bestimmt. Aller-7 zeigte in all diesen getesteten In-vitro-Modellen eine starke Aktivität, was das neuartige antiallergische Potenzial von Aller-7 demonstriert.

In-Vitro-Studie (2007)

Unter Verwendung einer Reihe chemischer, biochemischer und Zelltests bestimmten wir die Hemmwirkung von Extrakten der pigmentierten schwarzen Reiskleie auf allergische Reaktionen in vitro. Ethanol-Wasser-Extrakte (70 % v/v) aus 5 pigmentierten Kleien erwiesen sich als wirksamer als ein Extrakt aus einer nicht pigmentierten Reissorte bei der Unterdrückung der Freisetzung von Histamin und Beta-Hexosaminidase aus basophilen RBL-2H3-Zellen, die mit beiden Ionophoren A23187 stimuliert wurden und Immunglobulin E (IgE)-Antigen-Komplexe. Eine Suppression wurde auch mit A23187-stimulierten Ratten-Peritoneal-Mastzellen erhalten. Das Ausmaß der Hemmung dieser 2 Marker der Immunantwort wurde von einem Einstrom von Calciumionen begleitet. Die Hemmung des Immunprozesses durch die pigmentierten Kleien wurde durch die beobachtete Modulation der proinflammatorischen Zytokin-Genexpression und Zytokinfreisetzung bestätigt, wie durch die Verringerung des Tumornekrosefaktors (TNF)-alpha, Interleukin (IL)-1beta, IL- 4 und IL-6-mRNA-Expressionen, bestimmt mit der reversen Transkriptions-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR). Die Verringerung der TNF-alpha-, IL-1beta- und IL-6-Proteinfreisetzung sowohl aus der kultivierten Zelllinie als auch aus den Peritonealzellen wurde durch enzymgebundene Immunadsorbent-Assays weiter bestätigt. Reiskleie der Sorte LK1-3-6-12-1-1 war der wirksamste Inhibitor in allen Assays. Diese besondere Reissorte verdient eine weitere Bewertung als Teil der menschlichen Ernährung, um ihr Potenzial zum Schutz vor allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen und Asthma zu ermitteln.

Kniearthrose (2018)

Nach intensiver Arbeit zu Forschung und Wissen ist die Studie „Vergleichende Wirksamkeit von Ayurveda und konventioneller Behandlung bei Kniegelenksarthrose“ in dem renommierten internationalen Fachmagazin „Osteoarthritis and Cartilage“ veröffentlicht worden. Die Ergebnisse der Studie des Forschungsteams der Charité Hochschulambulanz für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin überzeugen: „Im Vergleich zu einer herkömmlichen Therapie konnte die ganzheitliche Therapie aus Indien die Beschwerden doppelt so gut senken. Die schmerzlindernde Wirkung hielt auch zwölf Monate nach Therapieende weiter an.“
Artikel zur Studie: Ayurveda Studie zur Kniearthrose, Ayurveda-Therapie lindert Beschwerden bei Knie-Arthrose

Kniegelenkarthrose (2013)

Eine randomisierte Doppelblindstudie der Rheumatologen um Dr. Arvind Chopra von der Universitätsklinik in Puna an 440 Patienten mit Kniegelenksarthrose zeigte, dass die pflanzlichen standardisiert hergestellten Ayurveda-Präparate eine ähnliche Wirksamkeit zeigten wie die klassische Schulmedizin.
Artikel zur Studie: Ayurveda statt Standardanalgesie?

Mentale Widerstandskraft (2018)

In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde die Wirkung von Yoga auf die körperliche und geistige Balance von Menschen untersucht. Es stellte sich heraus, dass Yoga bei einer medizinischen Behandlung die rein physiologische Ansprache wirksam ergänzt und somit Heilprozesse nachweislich verbessern kann.
Artikel zur Studie: YogaOnline

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa (2018)

Zwei Ärzte aus New York haben an zehn Patienten die Wirkung von Curcumin getestet. Die Personen litten unter Morbus Crohn oder unter Colitis ulcerosa. Nach einem Zeitraum von zwei Wochen stellten sich bei allen Probanden Verbesserungen ein. Artikel zur Studie: Hilft Kurkuma bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa?

Multiple Sklerose (2017)

Eine mehrjährige Studie (SABA Studie) unter der Leitung von Dr. Klarissa Stürner, Oberärztin in der Klinik für Neurologie des UKSH, Campus Kiel, testete einen standardisierten Weihrauchextrakt als Therapie bei schubförmiger Multipler Sklerose. Die Untersuchung zeigt überraschenden Ergebnisse: Die frühe Phase-II-Studie konnte zeigen, dass der als Kapseln eingenommener Weihrauchextrakt die entzündliche Krankheitsaktivität der Multiplen Sklerose in der Magnetresonanztomographie (MRT) signifikant senkt.
Artikel zur Studie: Weihrauch zur Behandlung von Multipler Sklerose

Eine Gruppe von Medizinern und Ayurveda-Ärzten untersuchte in einer Doppel-Blind-Studie die Wirksamkeit von ayurvedischen Behandlungen gegenüber dem üblichen Medikament Methotrexat an 43 Patienten, die seit bis zu sieben Jahren an Gelenkrheuma litten. Im Ergebnis wurden in allen drei Gruppen annähernd gleiche Werte gemessen. Bei Gelenkrheuma ist Ayurveda also vergleichbar wirksam wie herkömmliche Medizin mit dem Vorteil, dass es kaum Nebenwirkungen gibt – bei der Methotrexat-Gruppe traten wesentlich mehr unerwünschte Nebenwirkungen auf.
Artikel zur Studie: Gelenkrheuma: Ayurveda vergleichbar wirksam wie herkömmliche Medizin

Rheumatoide Arthritis (2018)

In einer indischen Studie, wurden 165 Patienten, mit aktiver rheumatoider Arthritis, drei Jahre lang untersucht. In dem ganzen Zeitraum nahmen sie RA-1 Tabletten ein und sollten einen gesunden Lebensstil nachgehen. Dabei wurden sie alle zwölf Wochen untersucht. Im Verlauf der Studie ergab sich, dass RA-1 gut verträglich ist und zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis eingesetzt werden kann. Wenn man gleichzeitig Glukokortikoiden oder DMARDs benutzt hat, entstanden auch keine Probleme. Wichtig ist, auch die Qualität der Ayurvedaprodukte zu achten, weil es in der Vergangenheit zu Vorfällen mit giftigen oder verunreinigten Produkten gekommen war.
Artikel zur Studie: Wie wirksam sind pflanzliche Rheumamittel?

Schuppenflechte (1999)

2010 veröffentlichten Forscher der Ohio State University die Ergebnisse Studie aus dem Jahr 1999, die seinerzeit im Indian Journal of Dairy. Biosciences publiziert worden war. Hier hatte sich gezeigt, dass Ghee die Hautsymptome der Schuppenflechte positiv beeinflussen konnte. Interessanterweise verbesserten sich nicht nur die Symptome der Schuppenflechte, sondern darüber hinaus verbesserte sich auch der erhöhte Cholesterinspiegel.
Artikel zur Studie: Psoriasis mit Ghee lindern, Ghee statt Butter

Vegetatives Nervensystem (2018)

In einer Studie an der Maryland University of Integrative Health und der Southern California University of Health Sciences wurde der Einfluss von Yoga auf das vegetative Nervensystem untersucht. Es zeigte sich, dass durch Yoga neuronale Strukturen so beeinflusst werden können, dass die Menschen wieder ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Artikel zur Studie: YogaOnline, Einführung Polyvagal Theorie, Polyvagal Theorie

Weitere Studien zur Wirksamkeit von Ayurveda

Forschung und Wissen

Homöopathie

Die Homöopathie ist eine sogenannte Regulationstherapie. Ihre Wirkung basiert demnach auf dem Ausgleich von Körper und Geist, sodass der Organismus dazu angeregt wird, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Nachfolgend findest du eine Auswahl an Forschung und Wissen zur Wirksamkeit von Homöopathie.

Nachweisbare Wirksamkeit (2014)

Homöopathische Medikamente werden in so geringen Dosen verabreicht, dass sie physikalisch nicht mehr nachweisbar sind. Daher wird die Homöopathie seitens der klassischen Schulmedizin häufig als Placebo-Medizin bezeichnet, also als Scheinbehandlung, bei der ein Effekt ohne Wirkstoff eintritt. Jedoch wurde nachgewiesen, dass homöopathische Medikamente eine vielfach höhere Wirkung als der Placebo-Effekt haben. Artikel zur Studie: Homöopathisches Forschungsinstitut.

Durchfall (2003)

Eine Metaanalyse von drei placebokontrollierten randomisierten Studien von Jacobs et al. zeigte eine Verkürzung der Durchfalldauer bei homöopathischer Behandlung.

Heuschnupfen (1996)

Das homöopathische Arzneimittel Galphimia glauca erwies sich in einer Metaanalyse bei der Behandlung von Heuschnupfen als wirksam.

Heuschnupfen (1986)

Das homöopathische Arzneimittel Pollen C30 erwies sich bei der Behandlung von Heuschnupfen als wirksam.

Mittelohrentzündung (2012)

Die Heilung verlief mit homöopathischen Mitteln genauso wie mit klassischen schulmedizinischen Mitteln. Bei den homöopathisch behandelten Patienten trat eine symptomatische Besserung schneller ein und sie benötigten deutlich weniger Antibiotika als die Patienten, die schulmedizinisch behandelt wurden.

Mittelohrentzündung (2001)

Die Behandlung von Mittelohrentzündung bei Kindern mit homöopathischen Mitteln brachte signifikante Heilerfolge.

Schwindel (2005)

In einer Metaanalyse wurde nachgewiesen, dass das homöopathische Komplexmittel Vertigoheel bei Schwindel eine vergleichbare Wirkung wie schulmedizinische Medikamente erzielt und zugleich sehr verträglich ist.

Weitere Forschungen zur Wirksamkeit von Homöopathie

Forschung und Wissen

Naturheilkunde

Nachfolgend findest du eine Auswahl an Forschung und Wissen zur Wirksamkeit von Naturheilkunde.

Depression (2020)

Die Behandlung mit Hyperthermischen Bädern kann eine ergänzende, schnell wirkende, sichere und leicht zugängliche Methode sein, die nach zwei Wochen zu einer klinisch relevanten Linderung von Depression führt.

Diabetes Typ 2 (2018)

In einem Mausmodell wurde herausgefunden, dass Salbei-Extrakt eine ähnliche Wirkung hat wie Medikamente der klassischen Schulmedizin. Es verbessert die Insulinsensitivität, hemmt die Lipogenese und reduziert Entzündungen.

Krebs (2017)

In einer nicht-randomisierten kontrollierten Studie wurde festgestellt, dass Hydrotherapie bei Krebspatienten die Lebensqualität, die Vitalität und das psychische Wohlbefinden fördert.

Forschung und Wissen

Traditionelle Chinesische Medizin

Nachfolgend findest du eine Auswahl an Forschung und Wissen zur Wirksamkeit von TCM.


AKUPUNKTUR-PUNKTE

Neudefinition (2019) und Existenz (2013)

AUTOIMMUNERKRANKUNGEN (Z. B. SCHUPPENFLECHTE, RHEUMATOIDE ARTHRITIS, AUTOIMMUNE SCHILDDRÜSENERKRANKUNGEN) (2020)

Der Bedarf an Arzneimitteln zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen ist hoch, da verfügbare Medikamente häufig erhebliche Nebenwirkungen und eine begrenzte Wirksamkeit aufweisen. In der Untersuchung wurde unter Verwendung einer neu etablierten zellbasierten Screening-Plattform nachgewiesen, dass eine Pflanzenmischung der TCM dabei hilft, krankhafte Autoimmunreaktionen zu verhindern.

DIABETES TYP 2 (2013)

In einer kontrollierten, doppelblinden Studie wurde um die Wirksamkeit von TCM in Kombination mit herkömmlichen Antidiabetika untersucht. Es zeigte sich, dass mit dem TCM-Präparat die Gefahr einer Unterzuckerung deutlich reduziert und somit die Blutzuckerkontrolle spürbar verbessert wurde.

HEUSCHNUPFEN (2013)

In einer randomisierten, kontrollierten multizentrische Studie wurde nachgewiesen, dass Akupunktur eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Patienten brachte im Vergleich zu einer reinen Behandlung mit Antihistaminika.

zur Studie https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23420231/