Arthrose behandeln mit Anthroposophischer Medizin

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden anthroposophischen Medizin

Arthrose aus Sicht der Anthroposophischen Medizin

Arthrose behandeln mit Anthroposophischer Medizin: In Gelenken können aufgrund von einseitigen Belastungen oder gestörten Stoffwechselvorgängen Verhärtungen und Entzündungen auftreten. Dies führt zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen, die bis zu Versteifungen führen können.

1. Knie-Hüft-Arthrose

Am häufigsten sind die altersbedingten Knie- und Hüftarthrosen. Hier gilt es – in Ergänzung zu krankengymnastischen und heileurhythmischen Übungen sowie Muskelkraftrafttraining – mithilfe anthroposophischer Medikamente und äusserer Anwendungen die regenerativen Prozesse in den Gelenken anzuregen, um auf diese Weise dem künstlichen Gelenkersatz vorzubeugen, wenn möglich. Dieser ist jedoch immer dann indiziert, wenn Lebensqualität und Bewegungsfreiheit zu sehr unter der Arthrose leiden. 

Knie-Hüft-Arthrose beginnt üblicherweise jenseits des sechzigsten Lebensjahres, wenn die Lebenskräfte nachzulassen beginnen und insbesondere der Flüssigkeitsorganismus träger wird. Wie alle anderen Körperzellen altern auch die Knorpelzellen. Die Knorpelschicht nimmt ab, Arthrose kann entstehen.

2. Fingerarthrose

Verhärtungen und Entzündungen der Fingergelenke betreffen zumeist die Fingermittel- und Endgelenke. Dies führt zu Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit mit der Gefahr der Versteifung. Die Fingerarthrose, die sich durch schmerzhafte Schwellungen anzeigt, kommt vorwiegend bei Frauen in oder nach den Wechseljahren vor. 

Ursächlich besteht oft ein stark leistungsorientierter Lebensstil, der mit hektischen, verkrampften Bewegungen einhergeht. Fehlen dann ausreichende Phasen der Entlastung und Erholung, kann der Gelenkknorpel zu wenig durchsaftet und ernährt werden. Der Knorpel zeigt Verschleiss, worauf das Gelenk mit entzündlichen Reizzuständen reagiert, d. h. mit dem Beginn der Arthrose. 

Wie wird eine Arthrose von der Anthroposophischen Medizin behandelt?

1. Knie-Hüft-Arthrose

Arthrose behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Die Anthroposophische Medizin bietet bei Knie-Hüft-Arthrose eine ganzheitliche Therapie an. Das beginnt bei der Ernährungstherapie zur Korrektur einseitiger oder schädlicher Ernährungsgewohnheiten. Ein weiteres wichtiges Therapieelement ist die Heileurythmie. Bei dieser Bewegungstherapie werden die embryonalen Bildebewegungen der Organformen wiederholt geübt – im Falle der Arthrose die der Gelenke. Dadurch werden die regenerativen Prozesse im Gelenksstoffwechsel unmittelbar angeregt. Diese Bewegungsmuster sind zugleich Ausdrucksformen für die Vokale und Konsonanten der Sprache. 

Basismittel der medikamentösen Behandlung ist Zinn (Stannum). Es wirkt regulierend auf die Gelenkflüssigkeit und somit indirekt auch auf den Gelenkknorpel, da dieser von der Gelenkflüssigkeit ernährt wird. Bei kräftiger Konstitution und gleichzeitigem Auftreten von venösen Stauungen helfen Einreibungen mit Arnica comp./Apis Creme von Weleda. 

Patienten, die eher zu Verhärtungen und Ablagerungen neigen, helfen dagegen Einreibungen mit Oleum petrae comp. von WALA. Auch punktförmige Einreibungen (z. B. der Kniescheibe) mit Phosphorus 0,1 % Öl von Weleda zeigen bei diesen Patientinnen eine gute Wirkung. Hier genügt ein Tropfen morgens. 

Bei anhaltenden Beschwerden und eindeutigem Röntgenbefund empfiehlt die Anthroposophische Medizin selbstverständlich einen Gelenkersatz. Die Operationsverfahren an den Hüft- und Kniegelenken haben einen hohen Standard erreicht und geben vielen Menschen eine gute Beweglichkeit zurück. Bevor eine Operation in Betracht gezogen wird, sollten jedoch die genannten Therapieverfahren zum Einsatz kommen. Nicht nur, weil man dadurch unter günstigen Umständen eine Operation vermeiden kann, sondern weil sie das betreffende Glied auf die Operation und die anschliessende Rehabilitation vorbereiten und kräftigen. 

2. Fingerarthrose

Die Anthroposophische Medizin empfiehlt bei Fingerarthrose die Vermeidung körperlicher Überanstrengung und das Einbauen regelmässiger Ruhepausen in den Alltag. Um die lebenslang eingeübten, verkrampften Bewegungsmuster zu lösen, ist die Heileurythmie ideal geeignet. Diese Bewegungstherapie zielt auf die Einübung einer lebendig strömenden, vom Gefühl begleiteten, unverkrampften Bewegung ab. Dabei können zusätzlich die Atmung, die innere Durchwärmung der Hände und die lebendige Zirkulation der Flüssigkeitsströme im Körper gezielt angeregt werden, wie z. B. die Durchsaftung des Gelenkknorpels. Bei schweren Verlaufsformen wird eine medikamentöse Therapie angeboten und individuell auf den Erkrankten abgestimmt. 

Unter Umständen ist auch Ernährungstherapie angesagt sowie äussere Anwendungen in Form von Unterarm-Handbädern mit Zusätzen von Arnika, Schlehenblüten oder Primeln. Klagen Betroffene über kalte Hände und Füsse, dann ist auf gleichmässige Wärme zu achten, was sich mithilfe der Kleidung (einschliesslich seidener oder wollener Unterwäsche) gut regulieren lässt. Werden Hände und Füsse kalt, so bedeutet das immer zugleich auch eine Verlangsamung der durchblutungsabhängigen Stoffwechselvorgänge. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

Wenn du dich nicht mit der Aussage deines Arztes zufrieden gibst und dir eine Zweitmeinung von einem Coretify-Experten einholen möchtest, um herauszufinden, ob eine natürliche Behandlung und vollständige Heilung deiner Krankheit vielleicht doch möglich ist, dann klicke jetzt auf den Button und trage dich für einen kostenfreien und unverbindlichen Check-Up ein.

Was können Betroffene selbst tun?

1. Knie-Hüft-Arthrose

Bewegung im Alltag ist auch bei Knie- und Hüftarthrose wichtig. Dabei empfiehlt es sich, besonders gelenkschonende Bewegung in den Alltag einzubauen, wie Schwimmen, Radfahren, Wandern mit Stöcken aber auch Tanzen! Vermeiden sollte man hingegen den Wechsel von völliger Ruhe am Arbeitsplatz und hektischer Bewegung in der Freizeit, da dies die Gelenke zusätzlich belastet. Hat man Heileurythmie-Übungen erlernt, können diese mehrmals täglich einige Minuten lang angewendet werden. 

Bewährt hat sich Birkenblättertee zur Förderung der Ausscheidung. Zur Aktivierung des Wärmeorganismus und der damit verbundenen Anregung von Durchblutung und Stoffwechsel erweisen sich Bäder mit Meersalz oder Schwefelzusatz als sinnvoll. Auch nicht zu heisse, aber angenehm warme Bäder mit Arnika-, Schlehenblüten- oder Primel-Öl sind angezeigt. Hier kann man ruhig ausprobieren und prüfen, was einem gut tut, wenn vom Arzt keine spezielle Anordnung besteht. 

2. Fingerarthrose

Arthrose behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Indem die Krankheit die äussere Bewegung hemmt und den Menschen zur Verlangsamung zwingt, möchte sie der Betroffenen signalisieren, dass sie «loslassen» und «die Hände in den Schoss legen darf», anstatt sich im gewohnten Eiltempo den vielfältigen Aufgaben und Pflichten zu widmen. Jetzt geht es darum, Zeit für die schöneren und vor allem innerlichen Seiten des Lebens zu finden, um so auch das Älterwerden als Reifungsprozess wahrnehmen und gestalten zu können. Man sollte sich Zeit zur Neubesinnung nehmen und Augenblicke innerer Ruhe und schöpferischer Musse schaffen. 

Übe langsamere, gelöste Bewegungen ein, durch welche die Verkrampfungen in den Sehnen der Finger vermieden werden können. Achte darauf, dass du dich ganz mit der einen Aufgabe verbindest, der du dich gerade widmest, anstatt mehrere Dinge gleichzeitig tun zu wollen. Helfen können zudem Aufenthalte an der frischen Luft. 

Bewusste Ernährung kann die Regeneration der gestressten Bindegewebsorgane unterstützen. Empfohlen wird vegetarische, zuckerfreie Nahrung, einschliesslich Fisch. Kaffee solltest du im Falle einer nervösen Veranlagung möglichst vermeiden. Soweit keine Unverträglichkeiten bestehen, sind Milchprodukte erlaubt. 

 

 

Ausführlicher dargestellt bei Michael Hübner, Hüft- und Kniegelenksarthrose, in: Matthias Girke, Michaela Glöckler, Georg Soldner (Hg.): Anthroposophische Medizin. Arzneitherapie für 350 Krankheitsbilder. Stuttgart, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 1. Auflage 2020, S. 435-437. 

 

 

 

 

Erfahre, was die Ursache deiner Erkrankung ist und wie du sie mit der Coretify-Methode® behandeln kannst. Lerne, wie du deine Beschwerden endlich loswirst, auch wenn du zuvor schon alles ausprobiert hast. Erhalte Schritt-für-Schritt-Anweisungen, womit du deine Selbstheilungskräfte stärkst und dich von belastenden Behandlungen und Medikamenten für immer verabschiedest. Erhalte ein auf deinen Stoffwechsel zugeschnittenes Rezept, womit du nach zwei Wochen erste Besserungen spürst:  

Sieh dir Interviews mit unseren Ärztinnen und Therapeuten im Ratgeber an.

 

Folge uns für aktuelle Tipps zu Heilmethoden auch auf Facebook und Linkedin.