Wie wir unsere Gene steuern

Lesedauer: 3 Minuten

Gene beein­flus­sen unsere Ver­an­la­gung für Krank­hei­ten, aber auch unser Lebens­stil spielt eine Rolle. Finde heraus, wie du wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nisse für dich nutzen kannst.

Epi­ge­ne­tik, Gene und Umwelt

Wis­sen­schaft, Bio­lo­gie, Gene­tik. Klingt alles lang­wei­lig? Dann pass mal auf. Denn das Feld der Epi­ge­ne­tik geht uns alle etwas an. Es ist schon lange bekannt, dass unsere Gene in vielen Hin­sich­ten die Fäden ziehen: Sei es bei chro­ni­schen Krank­hei­ten oder der Ver­an­la­gung zu psy­chi­schen Pro­ble­men. Aber inwie­fern haben wir selbst die Finger im Spiel, wenn es um unsere Gene geht? 

Juckt es unsere Gene, wie wir essen, wie viel wir arbei­ten oder wo wir leben? Können wir unsere Gene beein­flus­sen und wenn ja, wie geht das? Wir haben her­aus­ge­fun­den, dass die Wis­sen­schaft der Gene viel span­nen­der ist, als uns der Bioun­ter­richt je weis­ma­chen konnte. In diesem Arti­kel nehmen wir dich mit in die win­zigste Bau­stein­kiste der Welt.

Was sind Gene?

Fangen wir bei den Basics an, den Genen. Der mensch­li­che Körper besitzt 30 bis 40 Tau­send Gene. All diese Gene sind in jeder Zelle ent­hal­ten, aber trotz­dem unter­schei­den sich unsere Zellen von ihrer Funk­tion her, da immer nur bestimmte Gene aktiv sind. Gene bilden den Abschnitt der DNA, der die Erb­in­for­ma­tion ent­hält – und sind damit essen­zi­ell für die Zell­tei­lung. Sie fun­gie­ren als eine Art Code, der von der Zelle ent­schlüs­selt werden muss. Mit den ent­schlüs­sel­ten Infor­ma­tio­nen erhält die Zelle eine Art Bau­plan zur Bil­dung von Pro­te­inen. Je nachdem, welche Gene aktiv sind, wird aus einer Zelle eine Leber-, eine Haar- oder eine Haut­zelle. Und da krat­zen wir auch schon an unse­rem Kern­thema: der Epi­ge­ne­tik.

Epi­ge­ne­tik: Eine Defi­ni­tion

Die Vor­silbe ​„Epi“ bedeu­tet so etwas wie ​„über“. Also über oder zusätz­lich zur Gene­tik. Und diese zusätz­li­che Ebene ist viel fle­xi­bler als unsere ​„Kern­gene“. Wie eben erklärt, besitzt unser Körper über 250 ver­schie­dene Zell­ty­pen, aber alle haben die glei­che DNA-Sequenz. Den Unter­schied macht näm­lich die Epi­ge­ne­tik: Durch Modi­fi­ka­tio­nen werden bestimmte Regio­nen der DNA mar­kiert und so akti­viert, deak­ti­viert oder ​„gedimmt“. Dadurch werden Funk­tion und Eigen­schaf­ten der Zelle erzeugt. Wie genau funk­tio­niert das? Unter­schei­den wir zunächst zwi­schen zwei bekann­ten Funk­ti­ons­wei­sen der Epi­ge­ne­tik:

Methy­lie­rung

Bei der DNS-Methy­lie­rung docken Methyl­grup­pen (also Koh­len­was­ser­stoff-Mole­küle) an den DNS-Strang an. DNS bedeu­tet übri­gens Des­oxy­ri­bo­nu­kle­in­säure und ist die deut­sche Abkür­zung für DNA und damit Träger unse­rer Erb­in­for­ma­tion. Die Methyl­grup­pen ver­hin­dern dadurch, dass die nach­fol­gen­den Gen­se­quen­zen von der Zelle gele­sen werden. Diese können somit nicht in Pro­te­ine umge­wan­delt werden – das Gen wird durch die Mar­kie­rung aus­ge­schal­tet.

Histon-Ace­ty­lie­rung

Wir müssen uns vor­stel­len, dass so ein DNS-Strang zwei Meter lang ist. Ganz dicht gepackt ist er im Zell­kern ein­ge­rollt, wobei er sich um Hun­dert­tau­sende von klei­nen Perlen windet, soge­nannte His­ton­kom­plexe. Um ein Gen so gut ein­ge­wi­ckelt zu akti­vie­ren, muss es also erst ein mal ent­packt werden. Dabei helfen Ace­tyl­grup­pen, denn sie lockern den Strang und machen ihn so lesbar. So können also auch Ace­tyl­grup­pen beein­flus­sen, welche Gene wie gut gele­sen und umge­wan­delt werden können.

Das sind nur zwei Pro­zesse kurz erklärt, in Wirk­lich­keit ist das Thema natür­lich viel umfang­rei­cher. Fest­hal­ten können wir, dass Mar­kie­run­gen im Laufe unse­res Lebens stän­dig akti­viert und deak­ti­viert werden können. Dieser Pro­zess ist aber noch nicht die Epi­ge­ne­tik, son­dern die Gen­re­gu­la­tion. Zur Epi­ge­ne­tik wird es, sobald die Ables­bar­keit von Genen lang­fris­tig ver­än­dert wird. Dabei spie­len Umwelt­ein­flüsse, dar­un­ter auch psy­chi­sche Erleb­nisse, eine wich­tige Rolle.

Epi­ge­ne­tik bezieht sich aber nicht nur auf das Wech­sel­spiel von Umwelt und Genen. Es han­delt sich um ein rie­si­ges For­schungs­feld, das zum Bei­spiel auch unter­sucht, ob epi­ge­ne­ti­sche Modi­fi­ka­tio­nen über Gene­ra­tio­nen ver­erbt werden können und inwie­fern diese Pro­zesse eine Rolle in der Evo­lu­tion spie­len.

Wech­sel­spiel zwi­schen Genen und Umwelt

Fragst du dich mitt­ler­weile, warum uns das als Nichtwis­sen­schaft­ler eigent­lich alles inter­es­sie­ren sollte? Ganz ein­fach: Ver­ste­hen wir, wie unser Körper funk­tio­niert und wie wir ihn stän­dig durch unser Denken und Han­deln beein­flus­sen, können wir besser in Ein­klang mit uns leben. ​„Wenn man das begreift, was im Körper abläuft, […] braucht man keine klaren Vor­schrif­ten mehr“, sagt Peter Spork, Autor des Buches ​„Gesund­heit ist kein Zufall“. Rat­ge­ber, Diäten und Co. sind am Boomen, dabei soll­ten wir uns eigent­lich mit unse­rem eige­nen Körper und Geist aus­ein­an­dersetzen, anstatt blind den Metho­den ande­rer hin­ter­herzurennen. 

Es geht darum, Pro­zesse zu ver­ste­hen und für uns zu nutzen. So können wir uns eine Menge Leid abneh­men und neben der Stei­ge­rung der Lebens­qua­li­tät auch das Risiko für ernst­hafte Krank­hei­ten ver­rin­gern.

Hier ein Bei­spiel: Bist du sehr gebor­gen und umsorgt auf­ge­wach­sen, wurden deine Zellen im Stress­re­gu­la­ti­ons­sys­tem so geprägt, dass du resi­li­en­ter bist: Du kannst mit Stress und Rück­schlä­gen besser umge­hen. Dadurch wurden deine Gene so beein­flusst, dass das Risiko, psy­chisch zu erkran­ken, gerin­ger ist. Dass die Kind­heit eine ent­schei­dende Rolle in der Ent­wick­lung von psy­chi­schen Erkran­kun­gen spielt, ist schon lange bekannt. Inter­es­sant ist, dass sich diese Prä­gung im Laufe deines Lebens auch immer wieder ändern kann. So beein­flus­sen spä­tere Erleb­nisse, aber auch dein per­sön­li­ches Emp­fin­den und dein Umgang damit, deine Gen­mo­di­fi­ka­tio­nen. Und da sich unsere Zellen im Körper stän­dig erneu­ern, wird diese Modi­fi­ka­tion durch die Mitose (Zell­tei­lung) immer weiter gege­ben.

Selbst wenn du also eine sehr nega­tiv geprägte Kind­heit hat­test, sind deine Gene des­we­gen nicht ver­lo­ren. Sie können beein­flusst werden. Durch The­ra­pie, gesunde Ver­hal­tens­mus­ter wie Sport, Ernäh­rung und Ent­span­nung und lie­be­volle Bezie­hun­gen zum Bei­spiel. Und so wird auch lang­sam klar, warum Acht­sam­keit eine wich­tige Rolle in diesem Thema spielt.

Nutze unsere Übungen zu Achtsamkeit und Meditation.

Medi­ta­tion beein­flusst unsere Gene – und hält uns jung

Immer mehr Stu­dien bele­gen, dass Acht­sam­keits­me­di­ta­tion unsere psy­chi­sche und phy­si­sche Gesund­heit posi­tiv beein­flusst. Aber warum eigent­lich? Die Epi­ge­ne­tik bietet For­schern eine span­nende Fährte.

Um die Wir­kung von Medi­ta­tion zu ver­ste­hen, müssen wir zunächst begrei­fen, was in den Zellen genau pas­siert. Es gibt Enzyme (Telo­me­rase), die für die Wie­der­her­stel­lung der End­stü­cke von Chro­mo­so­men (soge­nannte Telo­mere) zustän­dig sind. Dieser Pro­zess ist unglaub­lich wich­tig, damit wäh­rend der Zell­tei­lung alle Infor­ma­tio­nen kor­rekt über­mit­telt werden und keine feh­ler­haf­ten Pro­te­ine abge­le­sen werden. Werden die Telo­mere nicht mehr rich­tig erneu­ert, stirbt die Zelle irgend­wann ab. So lässt sich u.a. auch unser Alte­rungs­pro­zess erklä­ren. Mithilfe des Enzyms Telo­me­rase können die Chro­mo­so­men­den aber ver­län­gert werden und unsere Zellen länger leben. Des­we­gen sind Telo­me­rase auch als eine Art ​„Jung­brun­nen“ bekannt.

Stu­dien unter­such­ten den Zusam­men­hang von Telo­me­rase und Medi­ta­tion, indem For­scher die Länge der Telo­mere von medi­tie­ren­den und nicht medi­tie­ren­den Per­so­nen ver­gli­chen. Medi­tie­rende hatten durch­schnitt­lich län­gere Telo­mere und eine höhere Anzahl an Telo­me­rase. Acht­sam­keit beein­flusst uns also tat­säch­lich auf gene­ti­scher Ebene. Indem wir medi­tie­ren, ver­lang­sa­men wir unse­ren Alte­rungs­pro­zess und Risiko für Krank­hei­ten.

Durch deine Art, zu leben, Tag für Tag, beein­flusst du deine Gene, die Erneue­rung deiner Zellen und damit deine Gesund­heit. Lass dich durch dieses Wissen aber nicht unter Druck setzen. Ein Scho­ko­rie­gel wird deine Gene­tik nicht lang­fris­tig beein­flus­sen. Viel mehr sind es die kon­stan­ten gesun­den Gewohn­hei­ten, die unsere tiefs­ten Ebenen ver­än­dern. Mit diesem Gedan­ken im Hin­ter­kopf: Atme tief durch. Behandle dich gut. Und setze dich nicht unter Druck.

Dieser Beitrag erschien erstmals im „7Mind“-Magazin.

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Geschrieben von:

Carlotta Koroll

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So hilft dir Traditionelle Chinesische Medizin

So hilft dir Traditionellen Chinesische Medizin: Interview mit Dr. med. Cornelia Böttcher über das Erfolgsgeheimnis der TCM: Die Kaiser haben den Arzt entlassen, wenn sie krank wurden.

Videodauer 7 Min.

 

So hilft dir Traditionelle Chinesische Medizin: “Die Kaiser haben den Arzt entlassen, wenn sie krank wurden” fasst Dr. med. Cornelia Böttcher den Erfolg der TCM in der Prävention zusammen. Du erfährst in dem Interview, was die Stärken der TCM sind und warum es wichtig ist, eine Krankheit nicht nur auf der körperlichen Ebene zu behandeln. Lerne von unserer Fachexpertin für TCM, was es braucht, um Krankheiten grundlegend zu heilen, und wie dabei die klassische Schulmedizin und bewährte komplementäre Behandlungsmethoden bestmöglich zusammenwirken können. Erfahre, wie TCM dir helfen kann, zu deinem inneren Gleichgewicht zu finden und nachhaltig gesund zu bleiben oder zu werden.

Du findest bei Coretify im Bereich Heilmethoden einfach verständliche Informationen, wie dir TCM bei über 40 Allergien und chronischen Krankheiten helfen kann. Beiträge zu fünf weiteren bewährten Behandlungsmethoden findest du ebenfalls im Bereich Heilmethoden. Tipps für deinen gesunden Alltag erhältst du in deinem Gesundheitsplan

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist als Behandlungsmethode bereits über zweitausend Jahre alt. Sie ist von dem Ayurveda beeinflusst, das noch wesentlich älter ist. Beide Lehren vertreten die Ansicht, dass Körper und Geist eine Einheit bilden. Die Säulen der modernen TCM sind Arzneimittelkunde (Kräutertherapie), Akupunktur, Tuina, Shiatsu und Qigong. Neben der Arzneimittellehre ist heute besonders die Akupunktur sehr wichtig und hat sich in der westlichen Welt als alternative Heilmethode einen sehr guten Ruf erworben.

Dr. med. Cornelia Böttcher ist Fachärztin für physikalische und rehabilitative Medizin mit den Zusatzbezeichnungen Akupunktur, Chirotherapie/Manuelle Medizin und spezielle Schmerztherapie. Nach langjähriger Kliniktätigkeit praktiziert sie nun in eigener Praxis in der Nähe von München mit den Schwerpunkten Chinesische Medizin und Coaching/Begleitung in Lebenskrisen. Ausserdem ist sie Dozentin für Chinesische Medizin und Akupunktur. 2018 erschien ihr zweites Buch mit dem Titel “TCM Praxis Buch”.

 

Beiträge zu fünf weiteren bewährten Behandlungsmethoden findest du ebenfalls im Bereich Heilmethoden. Tipps für deinen gesunden Alltag erhältst du in deinem Gesundheitsplan

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Geschrieben von:

Dr. med. Cornelia Böttcher

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So hilft dir Naturheilkunde

So hilft dir Naturheilkunde: TEN-Therapeutin Chrischta Ganz verrät, was in der Naturheilkunde am meisten zählt.

Video-Dauer 7 Min.

 

So hilft dir Naturheilkunde: “Man braucht ein offenes Herz für die Patienten”, stellt unsere Fachexpertin für Naturheilkunde Chrischta Ganz fest. Sie informiert dich im Bereich Heilmethoden über Ursachen, Behandlung und Möglichkeiten zur Selbstfürsorge aus der Sicht dieser traditionsreichen europäischen Medizin. In diesem Interview erfährst du, warum es in der Naturheilkunde so wichtig ist, ein offenes Herz für die Patienten zu haben und was Chrischta Ganz besonders an ihrem Beruf schätzt.

Naturheilkunde ist die traditionelle Heilkunst Europas und wird daher auch als Traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN) bezeichnet. Aus ihr ging die heute gängige klassische Schulmedizin hervor. Viele pflanzliche Wirkstoffe werden auch in der klassischen Allgemeinmedizin verwendet und stellen weiterhin eine Verbindung zwischen diesen beiden Heilmethoden darf. Ziel der naturheilkundlichen Behandlung ist es, das Gleichgewicht dieser Wirkprinzipien und deren Qualität wiederherzustellen. Dadurch können die Selbstheilungskräfte des Organismus wieder aktiviert werden und sowohl akute wie auch chronische Krankheiten überwunden werden. Solange diese Wirkprinzipien in Balance sind, ist der Mensch gesund. Kommt es jedoch zu Verschiebungen oder zu Verunreinigungen, wird der Mensch krank.

Du findest bei Coretify im Bereich Heilmethoden einfach verständliche Informationen, wie dir Naturheilkunde bei über 40 Allergien und chronischen Krankheiten helfen kann. Beiträge zu fünf weiteren bewährten Behandlungsmethoden findest du ebenfalls im Bereich Heilmethoden. Tipps für deinen gesunden Alltag erhältst du in deinem Gesundheitsplan.

Chrischta Ganz absolvierte zunächst ein Grundstudium in Pharmazie und eine Ausbildung als Drogistin. Danach liess sie sich zur eidg. dipl. Naturheilpraktikerin TEN und dipl. Körpertherapeutin IKA ausbilden sowie in Schamanismus und Ritualarbeit. Sie betreibt ihre eigene Naturheilpraxis in Wald ZH mit Schwerpunkt Traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN), Heilpflanzenkunde, Stoffwechsel und manuelle Therapien, Begleitung von Menschen in Krisenzeiten, Arbeit mit den Selbstheilungskräften, schamanische Rituale und Heiltechniken, Klangtherapie mit Stimmgabeln. Darüber hinaus ist Chrischta Ganz Dozentin für Pflanzenheilkunde, allgemeine Naturheilkunde und Traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN) und Fachbuchautorin.

 

 

Beiträge ergänzend zu diesem – Man braucht ein offenes Herz für Patienten – zu den fünf weiteren anerkannten Behandlungsmethoden findest du ebenfalls im Bereich Heilmethoden.

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Geschrieben von:

Chrischta Ganz

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So hilft dir Ayurveda

Ayurveda-Therapeutin Rebekka Heckendorn sagt im Gespräch mit Coretify: Alles, was hilft, hat Berechtigung

Videodauer 6 Min.

 

So hilft dir Ayurveda. Die Überzeugung von Ayurveda-Therapeutin Rebekka Heckendorn lautet: “Alles, was hilft, hat Berechtigung”. Sie meint damit die Zusammenarbeit von Ayurveda mit anderen Heilmethoden. Erfahre in dem Interview, was Rebekka Heckendorn besonders an Ayurveda fasziniert und welches Potenzial in der Zusammenarbeit aller Medizinsysteme für deine Gesundheit steckt. Ayurveda heisst “Wissen vom Leben” und ist das älteste bestehende Medizinsystem der Welt. Es wird seit mehr als 3000 Jahren praktiziert und wird heute in Indien und Sri Lanka parallel zur klassischen Schulmedizin von Tausenden von Ärzten angewendet. Es verbreitet sich auch zunehmend in der westlichen Welt. Ayurveda gilt als moderne Ganzheitsmedizin, die für jeden Menschen durch sorgfältige Anamnese ganz individuelle Wege für die Gesunderhaltung und Heilung ermittelt. Der Mensch wird dabei immer als Einheit aus Körper, Sinnen, Verstand und Seele gesehen.

Erfahre, was Rebekka Heckendorn an der Heilmethode Ayurveda fasziniert und wie sie mit Hilfe von ayurvedischem Wissen ihre Patienten und Patientinnen auf dem Weg in ein grundlegend gesundes Leben begleitet.

Auf der Erfahrung der Ayurveda-Medizin basiert auch der Coretify Stoffwechseltest, den du am Beginn deiner Mitgliedschaft durchlaufen hast. Auf Basis dieses Wissens erhältst du Empfehlungen für dein gesundes Leben v. a. bezüglich Ernährung und Bewegung. Erfahre in diesem Interview somit auch, was Ayurveda neben weiteren bewährten Heilmethoden beitragen kann, um deine Immunabwehr zu stärken und dir ein grundlegend gesundes Leben zu ermöglichen.

Du findest bei Coretify im Bereich Heilmethoden einfach verständliche Informationen, wie dir Ayurveda bei über 40 Allergien und chronischen Krankheiten helfen kann. Beiträge zu fünf weiteren bewährten Behandlungsmethoden findest du ebenfalls im Bereich Heilmethoden. Tipps für deinen gesunden Alltag erhältst du in deinem Gesundheitsplan.

Rebekka Heckendorn ist unsere Fachexpertin für Ayurveda. Sie praktiziert Ayurveda-Medizin und ist Fachbereichsleiterin Ayurveda-Medizin an der Heilpraktikerschule Luzern. Zudem ist sie Fachbereichsleiterin, Prüfungsexpertin und Dozentin für Ayurveda-Medizin an der Rosenberg Europäische Akademie für Ayurveda in Birstein, Deutschland, sowie Repräsentantin der Rosenberg Europäischen Akademie für Ayurveda in der Schweiz und Mentorin für Ayurveda Komplementärtherapeuten.

 

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Geschrieben von:

Rebekka Heckendorn

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So hilft dir Allgemeinmedizin

So hilft dir Allgemeinmedizin: Im Interview verrät Allgemeinärztin Dr. med. Susanne Andreae die zwei Dinge, die dir für deine Gesundheit am meisten helfen.

 

Videodauer 5 Min.

 

So hilft dir Allgemeinmedizin: Erfahre in dem Interview, was unsere Fachexpertin Dr. med. Susanne Andreae an der Allgemeinmedizin am meisten fasziniert und wie du mit ganz wenigen Schritten wieder mehr zu dir selbst findest. Susanne Andreae sagt ganz klar: “Ich wünsche mir, dass die Menschheit zwei Dinge lernt.” Du findest ihre Beiträge zu Ursachen, Behandlung und Selbsthilfe bei den häufigsten Allergien und chronischen Krankheiten im Bereich Heilmethoden. Nach ihrem Medizinstudium absolvierte Andreae ihre Facharztausbildung in diversen Kliniken und Praxen in Rheinland-Pfalz und im Schwarzwald. Seit 2006 ist sie niedergelassene Allgemeinärztin in der Nähe von Rottweil, seit 2009 Lehrbeauftragte für Allgemeinmedizin an der Universität Freiburg i. Br. Zudem ist sie Lehrbuchautorin für den Thieme Verlag und allgemeinärztliche Beisitzerin der Gutachterkommission KV Südbaden.

Die Allgemeinmedizin stellt in der Regel die medizinische Grundversorgung in unseren Gegenden sicher. Sie basiert auf der wissenschaftlich orientierten Schulmedizin, die heute an westlichen Hochschulen gelehrt wird. Die Schulmedizin verdankt ihre heutigen Erfolge einer langjährigen Tradition naturwissenschaftlicher Forschung, die spätestens seit dem 18. Jahrhundert immer wichtiger wurde: Die Evolutionstheorie ermöglicht es, den menschlichen Körper anatomisch und physiologisch besser zu verstehen. Forschungen zur Bakteriologie und Mikrobiologie bringen seit dem 19. Jahrhundert durchschlagende Erfolge bei der Bekämpfung von Krankheiten, die durch Erreger übertragen werden. Dadurch wird die Sterblichkeit stark reduziert. Auf Basis von modernen Narkose- und Operationstechniken leistet die Chirurgie vielfältige Beiträge bei Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Diese Entwicklung ist keineswegs abgeschlossen, sondern wird heute auch durch immer stärkere Zusammenarbeit mit benachbarten Wissenschaften wie Biologie und Physik aber auch durch neue medizinische und pharamzeutische Methoden stetig verbessert und intensiviert.

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Aktuelle Infos zu gesundem Leben und Heilmethoden findest du auch auf unserer Facebook-Seite.

Geschrieben von:

Dr. med. Susanne Andreae

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