Nahrungsmittelallergie behandeln mit Allgemeinmedizin

Nahrungsmittelallergie aus Sicht der Allgemeinmedizin

Viele von uns kennen das: Sind Spuren von Lebensmitteln im Essen, auf die wir allergisch reagieren, hat dies unangenehme Folgen. Weshalb es zu allergischen Reaktionen auf Nahrungsmittel kommt, ist nicht ganz klar. Normalerweise kann der Körper zwischen fremden, krankmachenden Stoffen und harmlosen Umweltstoffen oder Nahrungsbestandteilen unterscheiden. Bei einer Nahrungsmittelallergie aber werden harmlose Substanzen vom Immunsystem als gefährlich eingestuft und führen zu einer Reaktion. 

Einer allergischen Reaktion muss eine Sensibilisierung vorangehen. Nach dem Erstkontakt des Körpers mit dem Nahrungsmittel bilden sich sogenannte Antikörper, Abwehrstoffe gegen den Nahrungsbestandteil. Diese binden sich an Zellen, welche Histamin enthalten, einen gefässerweiternden Botenstoff. Wird das Nahrungsmittel erneut gegessen, verbinden sich die Abwehrzellen mit den Nahrungsbestandteilen und lösen durch die Histaminfreisetzung eine allergische Reaktion aus.  

Auffallend ist, dass häufig sogenannte „Kreuzallergien“ bestehen: Wer beispielsweise auf Birkenpollen allergisch reagiert, verträgt oft auch Äpfel nicht so gut. Dies liegt an der ähnlichen Oberfläche der Zellstrukturen – die Antikörper gegen Birkenpollen reagieren deshalb auch auf die Zellen von Äpfeln. 

Prinzipiell kann man auf jedes Nahrungsmittel allergisch reagieren. Am häufigsten treten diese jedoch auf bei: 

  • Nüssen 
  • Hühnereiweiss 
  • Fisch 

Die allergische Reaktion kann sich als Juckreiz und Hautausschlag, in Form von Magen-Darm-Beschwerden, aber auch als Asthmaanfall oder mit einer Gesichtsschwellung zeigen. Meist sind diese Reaktionen eher lästig als gefährlich. Ein allergischer Schock mit Kreislaufversgen aufgrund einer Nahrungsmittelallergie ist sehr selten.  

Eine Sonderform stellen die Unverträglichkeiten von Laktose (Milchzucker) und Fruktose (Fruchtzucker) dar, die sogenannte Laktose- bzw. Fruktoseintoleranz. Hierbei liegt keine allergische Reaktion vor, sondern es mangelt dem Betroffenen an einem Enzym, welches die enthaltenen Zuckermoleküle aufspalten kann. Als Folge treten vor allem Magen-Darm-Beschwerden nach dem Genuss von Milchprodukten oder bestimmten Obstsorten auf.  

Wie wird eine Nahrungsmittelallergie von der Allgemeinmedizin behandelt?

Schwere allergische Reaktionen bessern sich nach Kortisongabe. Um das Allergen (den auslösenden Stoff bzw. das auslösende Nahrungsmittel) zu finden, kann man einen Allergietest durchführen. Oftmals verschwinden allergische Reaktionen mit zunehmendem Alter wieder.  

Was können Betroffene selbst tun?

Kennt man den Auslöser der allergischen Reaktion, sollte man diesen meiden. Bei unserer Fülle von Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmitteln geht dem jedoch meist eine detektivische Suche voraus. 

Sind die Auslöser unklar und die allergischen Reaktionen heftig, kann man sich vorsorglich Kortisontabletten verschreiben lassen, die man mit sich führt und gegebenenfalls einnimmt.  

Nahrungsmittelallergie aus Sicht der Allgemeinmedizin

Nahrungsmittelallergie behandeln mit Allgemeinmedizin: Viele von uns kennen das: Sind Spuren von Lebensmitteln im Essen, auf die wir allergisch reagieren, hat dies unangenehme Folgen. Weshalb es zu allergischen Reaktionen auf Nahrungsmittel kommt, ist nicht ganz klar. Normalerweise kann der Körper zwischen fremden, krankmachenden Stoffen und harmlosen Umweltstoffen oder Nahrungsbestandteilen unterscheiden. Bei einer Nahrungsmittelallergie aber werden harmlose Substanzen vom Immunsystem als gefährlich eingestuft und führen zu einer Reaktion. 

Einer allergischen Reaktion muss eine Sensibilisierung vorangehen. Nach dem Erstkontakt des Körpers mit dem Nahrungsmittel bilden sich sogenannte Antikörper, Abwehrstoffe gegen den Nahrungsbestandteil. Diese binden sich an Zellen, welche Histamin enthalten, einen gefässerweiternden Botenstoff. Wird das Nahrungsmittel erneut gegessen, verbinden sich die Abwehrzellen mit den Nahrungsbestandteilen und lösen durch die Histaminfreisetzung eine allergische Reaktion aus.

Auffallend ist, dass häufig sogenannte “Kreuzallergien” bestehen: Wer beispielsweise auf Birkenpollen allergisch reagiert, verträgt oft auch Äpfel nicht so gut. Dies liegt an der ähnlichen Oberfläche der Zellstrukturen – die Antikörper gegen Birkenpollen reagieren deshalb auch auf die Zellen von Äpfeln. 

Prinzipiell kann man auf jedes Nahrungsmittel allergisch reagieren. Am häufigsten treten diese jedoch auf bei: 

  • Nüssen 
  • Hühnereiweiss 
  • Fisch 

Die allergische Reaktion kann sich als Juckreiz und Hautausschlag, in Form von Magen-Darm-Beschwerden, aber auch als Asthmaanfall oder mit einer Gesichtsschwellung zeigen. Meist sind diese Reaktionen eher lästig als gefährlich. Ein allergischer Schock mit Kreislaufversagen aufgrund einer Nahrungsmittelallergie ist sehr selten.

Eine Sonderform stellen die Unverträglichkeiten von Laktose (Milchzucker) und Fruktose (Fruchtzucker) dar, die sogenannte Laktose- bzw. Fruktoseintoleranz. Hierbei liegt keine allergische Reaktion vor, sondern es mangelt dem Betroffenen an einem Enzym, welches die enthaltenen Zuckermoleküle aufspalten kann.

Als Folge treten vor allem Magen-Darm-Beschwerden nach dem Genuss von Milchprodukten oder bestimmten Obstsorten auf.

Wie wird eine Nahrungsmittelallergie von der Allgemeinmedizin behandelt?

Nahrungsmittelallergie behandeln mit Allgemeinmedizin: Schwere allergische Reaktionen bessern sich nach Kortisongabe. Um das Allergen (den auslösenden Stoff bzw. das auslösende Nahrungsmittel) zu finden, kann man einen Allergietest durchführen. Oftmals verschwinden allergische Reaktionen mit zunehmendem Alter wieder.

Was können Betroffene selbst tun?

Kennt man den Auslöser der allergischen Reaktion, sollte man diesen meiden. Bei unserer Fülle von Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmitteln geht dem jedoch meist eine detektivische Suche voraus. 

Sind die Auslöser unklar und die allergischen Reaktionen heftig, kann man sich vorsorglich Kortisontabletten verschreiben lassen, die man mit sich führt und gegebenenfalls einnimmt.

 

 

 

 

Finde den Behandlungsmix, der am besten zu dir passt: Vergleiche die vorliegende Behandlungsmethode mit allen weiteren Heilmethoden aus klassischer und alternativer Medizin bei Coretify. Unsere Empfehlung unterhalb der Tabelle hilft dir bei der Entscheidung. Wir wünschen dir gute Besserung!  

Unterstützende Informationen für dein gesundes Leben findest du in deinem Gesundheitsplan 

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Geschrieben von:

Dr. med. Susanne Andreae

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Diabetes Typ 2 behandeln mit Allgemeinmedizin

Diabetes Typ 2 aus Sicht der Allgemeinmedizin

Unser "Treibstoff" für den Zellstoffwechsel ist Zucker, welchen wir mit der Nahrung in Form von Kohlenhydraten zu uns nehmen. Teils kann er auch vom Körper aus anderen Nährstoffen gebildet werden. Damit der Zucker in die Zellen gelangt ist das Hormon Insulin nötig. Es fungiert als eine Art "Zellöffner". Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Während beim Diabetes Typ 1 Insulin komplett fehlt, weil es nicht gebildet werden kann, liegt beim Diabetes Typ 2 ein Insulinmangel oder eine Insulinresistenz vor. Letzteres bedeutet, dass mehr Insulinmoleküle benötigt werden, damit Zucker in die Zellen eingeschleust werden kann. Die Folge davon ist eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels. 

Das typische Erkrankungsalter liegt bei ca. 40 Jahren, deshalb spricht man auch vom "Altersdiabetes". Hinweise auf die Erkrankung können chronische, schlecht heilende Wunden, erhöhte Urinmengen und vermehrter Durst sein. Letzterer entsteht, weil der überschüssige Zucker mit dem Harn ausgeschieden wird. Meist sind die Symptome jedoch sehr gering ausgeprägt, sodass man die Erkrankung oftmals zufällig entdeckt. 90 % aller Diabetiker haben einen Typ 2 Diabetes. Neben der vererbten Anlage zur Zuckerkrankheit ist die Insulinresistenz eine Folge von Fehlernährung mit entsprechender Gewichtszunahme. 

Da es sich um eine chronische Erkrankung handelt, zeigen sich häufig nach Jahren Spätkomplikationen. Der erhöhte Zuckerspiegel im Blut schädigt auf lange Sicht die Blutgefässe.  

Je nach Gefässart unterscheidet man zwischen der Schädigung der ganz kleinen Gefässe (Kapillaren) und derjenigen der grösseren Blutgefässe (Arterien).  

Verstopfen die kleinen Gefässe, können Schäden an Augen, Nieren und den Nerven auftreten. Die Veränderungen an den Arterien ähneln denen der Gefässverkalkung mit Verengung der Gefässe in den Beinen, dem Herzen oder dem Gehirn. Deswegen treten entsprechende Folgeschäden bei Diabetikern häufiger auf.  

Liegen weitere Risikofaktoren für Gefässschäden vor, wie hoher Blutdruck oder Rauchen, erhöht sich die Gefahr der Folgeschäden enorm!  

Wie wird Diabetes Typ 2 von der Allgemeinmedizin behandelt?

Die Therapie der Zuckererkrankung basiert auf mehreren Säulen: 

  • Patientenschulung: Die Betroffenen müssen genau über die Erkrankung sowie deren Folgen und Therapiemöglichkeiten informiert werden. 
  • Ernährungsberatung: Die Zusammensetzung der einzelnen Nahrungsbestandteile muss bekannt sein, insbesondere hinsichtlich des Kohlenhydratanteils und der Menge des täglich nötigen Nährstoffbedarfs. 
  • Bewegung ist die Medizin des 21. Jahrhunderts – das gilt ganz besonders für Diabetiker. Regelmässige Bewegung senkt den Blutzuckerspiegel und beugt somit den Folgeschäden vor! 
  • Therapeutisch werden verschiedene Medikamente und Insulin eingesetzt. 

Was können Betroffene selbst tun?

Bei Kindern von Eltern, die an "Alterszucker" leiden, besteht die Wahrscheinlichkeit, später auch daran zu erkranken zu 50 %. Demzufolge besteht ein erhöhtes Vererbungsrisiko. 

In den meisten Fällen ist der Diabetes Typ 2 jedoch eine klassische Wohlstandskrankheit und entwickelt sich als Folge des sogenannten "metabolischen Syndroms" (Wohlstandssyndrom). Man versteht darunter das Zusammentreffen von vier Risikofaktoren: deutliches Übergewicht (Adipositas), erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck und Diabetes mellitus Typ 2. Deshalb sollte man es nicht so weit kommen lassen: Normalgewicht, die richtige Ernährung und ausreichend Bewegung sind meist schon genug! 

Diabetes Typ 2 aus Sicht der Allgemeinmedizin

Diabetes Typ 2 behandeln mit Allgemeinmedizin: Unser “Treibstoff” für den Zellstoffwechsel ist Zucker, welchen wir mit der Nahrung in Form von Kohlenhydraten zu uns nehmen. Teils kann er auch vom Körper aus anderen Nährstoffen gebildet werden. Damit der Zucker in die Zellen gelangt ist das Hormon Insulin nötig. Es fungiert als eine Art “Zellöffner”. Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Während beim Diabetes Typ 1 Insulin komplett fehlt, weil es nicht gebildet werden kann, liegt beim Diabetes Typ 2 ein Insulinmangel oder eine Insulinresistenz vor. Letzteres bedeutet, dass mehr Insulinmoleküle benötigt werden, damit Zucker in die Zellen eingeschleust werden kann. Die Folge davon ist eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels. 

Das typische Erkrankungsalter liegt bei ca. 40 Jahren, deshalb spricht man auch vom “Altersdiabetes”. Hinweise auf die Erkrankung können chronische, schlecht heilende Wunden, erhöhte Urinmengen und vermehrter Durst sein. Letzterer entsteht, weil der überschüssige Zucker mit dem Harn ausgeschieden wird. Meist sind die Symptome jedoch sehr gering ausgeprägt, so dass man die Erkrankung oftmals zufällig entdeckt. 90 % aller Diabetiker haben einen Typ 2 Diabetes. Neben der vererbten Anlage zur Zuckerkrankheit, ist die Insulinresistenz eine Folge von Fehlernährung mit entsprechender Gewichtszunahme. 

Da es sich um eine chronische Erkrankung handelt, zeigen sich häufig nach Jahren Spätkomplikationen. Der erhöhte Zuckerspiegel im Blut schädigt auf lange Sicht die Blutgefässe.  

Je nach Gefässart unterscheidet man zwischen der Schädigung der ganz kleinen Gefässe (Kapillaren) und derjenigen der grösseren Blutgefässe (Arterien).  

Verstopfen die kleinen Gefässe, können Schäden an Augen, Nieren und den Nerven auftreten. Die Veränderungen an den Arterien ähneln denen der Gefässverkalkung mit Verengung der Gefässe in den Beinen, dem Herzen oder dem Gehirn. Deswegen treten entsprechende Folgeschäden bei Diabetikern häufiger auf.  

Liegen weitere Risikofaktoren für Gefässschäden vor, wie hoher Blutdruck oder Rauchen, erhöht sich die Gefahr der Folgeschäden enorm!  

Wie wird Diabetes Typ 2 von der Allgemeinmedizin behandelt?

Diabetes Typ 2 behandeln mit Allgemeinmedizin: Die Therapie der Zuckererkrankung basiert auf

mehreren Säulen: 

  • Patientenschulung: Die Betroffenen müssen genau über die Erkrankung sowie deren Folgen und Therapiemöglichkeiten informiert werden. 
  • Ernährungsberatung: Die Zusammensetzung der einzelnen Nahrungsbestandteile muss bekannt sein, insbesondere hinsichtlich des Kohlenhydratanteils und der Menge des täglich nötigen Nährstoffbedarfs. 
  • Bewegung ist die Medizin des 21. Jahrhunderts – das gilt ganz besonders für Diabetiker. Regelmässige Bewegung senkt den Blutzuckerspiegel und beugt somit den Folgeschäden vor! 
  • Therapeutisch werden verschiedene Medikamente und Insulin eingesetzt. 

Was können Betroffene selbst tun?

Bei Kindern von Eltern, die an “Alterszucker” leiden, besteht die Wahrscheinlichkeit, später auch daran zu erkranken zu 50 %. Demzufolge besteht ein erhöhtes Vererbungsrisiko. 

In den meisten Fällen ist der Diabetes Typ 2 jedoch eine klassische Wohlstandskrankheit und entwickelt sich als Folge des sogenannten “metabolischen Syndroms” (Wohlstandssyndrom). Man versteht darunter das Zusammentreffen von vier Risikofaktoren: deutliches Übergewicht (Adipositas), erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck und Diabetes mellitus Typ 2. Deshalb sollte man es nicht soweit kommen lassen: Normalgewicht, die richtige Ernährung und ausreichend Bewegung sind meist schon genug!

 

 

 

 

Finde den Behandlungsmix, der am besten zu dir passt: Vergleiche die vorliegende Behandlungsmethode mit allen weiteren Heilmethoden aus klassischer und alternativer Medizin bei Coretify. Unsere Empfehlung unterhalb der Tabelle hilft dir bei der Entscheidung. Wir wünschen dir gute Besserung!  

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Dr. med. Susanne Andreae

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Staub-/Milbenallergie behandeln mit Allgemeinmedizin

Staub-/Milbenallergie aus Sicht der Allgemeinmedizin

Milben gehören zu den Spinnentieren. Wir können sie nicht mit blossem Auge sehen, da sie nur 0,1-0,5 mm gross sind. Milben leben im Hausstaub und ernähren sich von Schimmelpilzen, Bestandteilen aus Mehlprodukten und von unseren Hautschuppen. Deshalb sind Milben besonders dort aufzufinden, wo diese Nährstoffe anfallen: Also an all unseren Lieblingsorten in der Wohnung - dem Sofa, Sessel und im Bett.  

Milben sind kein Hinweis auf mangelnde Hygiene, sie sind in jedem Haushalt zu finden! Die Tiere sind harmlos, sie können keine Krankheiten übertragen, sie stechen oder beissen uns nicht. Die meisten Menschen bemerken diese Tierchen nicht. Manche Menschen aber reagieren allergisch auf deren Kot und Anteile aus dem Inneren der Milbenkörper. Der Kot trocknet und zerfällt in der warmen Zimmerluft, wo er sich mit dem Hausstaub vermischt. Durch Bewegung im Raum, Staubsaugen oder Lüften vermischt sich der Staub mit der Atemluft. 

Optimale Lebensbedingungen für die Tiere entstehen bei einer Zimmertemperatur ab 25 °C und bei einer Luftfeuchtigkeit von 65-80 %. Hausstaubmilben vermehren sich also besonders gut zwischen Mai und Oktober. Sinkt mit Beginn der Heizperiode im Spätherbst die Luftfeuchtigkeit ab, stirbt ein Grossteil der Milben. Es sammeln sich dabei mehr Kot und Allergene (allergieauslösende Substrate) aus dem Körperinneren der Milben an. Deshalb leiden Menschen mit einer Hausstaubmilbenallergie besonders im Herbst unter ihren Beschwerden. 

Der allergischen Reaktion geht immer eine Sensibilisierung gegen die Milben voraus: Nach dem ersten, teils aber auch erst nach jahrelangem Kontakt bildet der Körper Antikörper (Abwehrstoffe) gegen die Tiere bzw. deren Ausscheidungen. Diese Antikörper sitzen auf sogenannten Mastzellen, welche Histamin enthalten, einen gefässerweiternden Botenstoff. Kommt es erneut zum Kontakt mit den Milben, verbinden sich die Antikörper mit den Giftstoffen und es wird Histamin freigesetzt. 

Die Symptome ähneln denen des Heuschnupfens. Histamin führt zu den typischen allergischen Reaktionen: Juckreiz, besonders in der Nase, Reizung der Augen und in schweren Fällen zu einer Verengung der Bronchien in der Lunge. Teils kann es auch zu Hautreizungen kommen. Im Gegensatz zum Heuschnupfen aber, der sich nach Ende der Blütezeit bessert, bestehen die Symptome bei einer Hausstaubmilbenallergie das ganze Jahr über, da wir uns hauptsächlich in geschlossenen Räumen aufhalten. 

Wie wird eine Staub-/Milbenallergie von der Allgemeinmedizin behandelt?

Die medikamentöse Therapie richtet sich nach der Schwere der Symptome: 

  • Tabletten (Antihistaminika), welche generell allergische Reaktionen mildern, oder lokale Therapien wie Augen- oder Nasentropfen, sind bei leichten Symptomen meist ausreichend. 
  • Kommen Atembeschwerden hinzu, sind bronchienerweiternde Sprays nötig, welche inhaliert werden. 
  • Helfen diese Massnahmen nicht, muss vorübergehend Kortison gegeben werden. 
  • Eine deutliche Milderung der Erkrankung kann man mit der Hyposensibilisierung erreichen: Hierbei werden in regelmässigen Abständen kleine Mengen des Allergens (Allergieauslösers) unter die Haut gespritzt. Die Menge wird langsam gesteigert und führt letztlich zu einer "Gewöhnung" des Immunsystems an die Allergene der Milben, sodass keine oder deutlich weniger Symptome auftreten. 

Was können Betroffene selbst tun?

Da ins Zelt oder den Wald zu ziehen für die meisten von uns keine Alternative darstellt, ist die einzige Möglichkeit, Milben im Haushalt zu reduzieren, deren Lebensräume zu minimieren. Wir müssen es ihnen echt "ungemütlich" machen. Deshalb gilt: 

  • Regelmässiges Lüften, Staubsaugen und -wischen sind wichtig. 
  • Kleidung und Stofftiere regelmässig bei 60 °C waschen. 
  • Wenn keine Fussbodenheizung vorhanden ist, sollten Teppiche entfernt werden. 
  • Leder- anstelle eines Polstersofas. 
  • Ein besonderes Augenmerk gilt dem Schlafzimmer: Der natürliche Rückzugsort der Milben in unserem Schlafzimmer ist die Matratze. Dies kann man durch spezielle milbenabweisende Schutzbezüge vermindern. Die Temperatur im Schlafzimmer sollte niedrig und die Durchlüftung gut sein. Nicht nur die Bettwäsche aus Baumwolle, sondern auch Kopfkissen und Bettdecke müssen regelmässig (bei 60 °C) gewaschen werden, um die Milben abzutöten. 

Staub-/Milbenallergie aus Sicht der Allgemeinmedizin

Staub-/Milbenallergie behandeln mit Allgemeinmedizin: Milben gehören zu den Spinnentieren. Wir können sie nicht mit blossem Auge sehen, da sie nur 0,1-0,5 mm gross sind. Milben leben im Hausstaub und ernähren sich von Schimmelpilzen, Bestandteilen aus Mehlprodukten und von unseren Hautschuppen. Deshalb sind Milben besonders dort aufzufinden, wo diese Nährstoffe anfallen: also an all unseren Lieblingsorten in der Wohnung – dem Sofa, Sessel und im Bett.  

Milben sind kein Hinweis auf mangelnde Hygiene, sie sind in jedem Haushalt zu finden! Die Tiere sind harmlos, sie können keine Krankheiten übertragen, sie stechen oder beissen uns nicht. Die meisten Menschen bemerken diese Tierchen nicht. Manche Menschen aber reagieren allergisch auf deren Kot und Anteile aus dem Inneren der Milbenkörper. Der Kot trocknet und zerfällt in der warmen Zimmerluft, wo er sich mit dem Hausstaub vermischt. Durch Bewegung im Raum, Staubsaugen oder Lüften vermischt sich der Staub mit der Atemluft. 

Optimale Lebensbedingungen für die Tiere entstehen bei einer Zimmertemperatur ab 25 °C und bei einer Luftfeuchtigkeit von 65 % bis 80 %. Hausstaubmilben vermehren sich also besonders gut zwischen Mai und Oktober. Sinkt mit Beginn der Heizperiode im Spätherbst die Luftfeuchtigkeit ab, stirbt ein Grossteil der Milben. Es sammeln sich dabei mehr Kot und Allergene (allergieauslösende Substrate) aus dem Körperinneren der Milben an. Deshalb leiden Menschen mit einer Hausstaubmilbenallergie besonders im Herbst unter ihren Beschwerden. 

Der allergischen Reaktion geht immer eine Sensibilisierung gegen die Milben voraus: Nach dem ersten, teils aber auch erst nach jahrelangem Kontakt bildet der Körper Antikörper (Abwehrstoffe) gegen die Tiere bzw. deren Ausscheidungen. Diese Antikörper sitzen auf sogenannten Mastzellen, welche Histamin enthalten, einen gefässerweiternden Botenstoff. Kommt es erneut zum Kontakt mit den Milben, verbinden sich die Antikörper mit den Giftstoffen und es wird Histamin freigesetzt. 

Die Symptome ähneln denen des Heuschnupfens. Histamin führt zu den typischen allergischen Reaktionen: Juckreiz, besonders in der Nase, Reizung der Augen, und in schweren Fällen zu einer Verengung der Bronchien in der Lunge. Teils kann es auch zu Hautreizungen kommen. Im Gegensatz zum Heuschnupfen aber, der sich nach Ende der Blütezeit bessert, bestehen die Symptome bei einer Hausstaubmilbenallergie das ganze Jahr über, da wir uns hauptsächlich in geschlossenen Räumen aufhalten. 

Wie wird eine Staub-/Milbenallergie von der Allgemeinmedizin behandelt?

Staub-/Milbenallergie behandeln mit Allgemeinmedizin: Die medikamentöse Therapie richtet sich nach der Schwere der Symptome: 

  • Tabletten (Antihistaminika), welche generell allergische Reaktionen mildern, oder lokale Therapien, wie Augen- oder Nasentropfen, sind bei leichten Symptomen meist ausreichend. 
  • Kommen Atembeschwerden hinzu, sind bronchienerweiternde Sprays nötig, welche inhaliert werden. 
  • Helfen diese Massnahmen nicht, muss vorübergehend Kortison gegeben werden. 
  • Eine deutliche Milderung der Erkrankung kann man mit der Hyposensibilisierung erreichen: Hierbei werden in regelmässigen Abständen kleine Mengen des Allergens (Allergieauslösers) unter die Haut gespritzt. Die Menge wird langsam gesteigert und führt letztlich zu einer “Gewöhnung” des Immunsystems an die Allergene der Milben, sodass keine oder deutlich weniger Symptome auftreten. 

Was können Betroffene selbst tun?

Da ins Zelt oder den Wald zu ziehen für die meisten von uns keine Alternative darstellt, ist die einzige Möglichkeit, Milben im Haushalt zu reduzieren, deren Lebensräume zu minimieren. Wir müssen es ihnen echt “ungemütlich” machen. Deshalb gilt: 

  • Regelmässiges Lüften, Staubsaugen und -wischen sind wichtig. 
  • Kleidung und Stofftiere regelmässig bei 60 °C waschen. 
  • Wenn keine Fussbodenheizung vorhanden ist, sollten Teppiche entfernt werden. 
  • Leder- anstelle eines Polstersofas. 
  • Ein besonderes Augenmerk gilt dem Schlafzimmer: Der natürliche Rückzugsort der Milben in unserem Schlafzimmer ist die Matratze. Dies kann man durch spezielle milbenabweisende Schutzbezüge vermindern. Die Temperatur im Schlafzimmer sollte niedrig und die Durchlüftung gut sein. Nicht nur die Bettwäsche aus Baumwolle, sondern auch Kopfkissen und Bettdecke müssen regelmässig (bei 60 °C) gewaschen werden, um die Milben abzutöten. 

 

 

 

 

Finde den Behandlungsmix, der am besten zu dir passt: Vergleiche die vorliegende Behandlungsmethode mit allen weiteren Heilmethoden aus klassischer und alternativer Medizin bei Coretify. Unsere Empfehlung unterhalb der Tabelle hilft dir bei der Entscheidung. Wir wünschen dir gute Besserung!  

Unterstützende Informationen für dein gesundes Leben findest du in deinem Gesundheitsplan 

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Dr. med. Susanne Andreae

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Gefässverkalkung behandeln mit Allgemeinmedizin

Gefässverkalkung aus Sicht der Allgemeinmedizin

Von Gefässverkalkung oder Arteriosklerose spricht man, wenn es infolge von Veränderungen an den Innenwänden der Blutgefässe zur zunehmenden Gefässeinengung gekommen ist. Die Arteriosklerose ist eine sehr häufige und gefährliche Erkrankung. 50 % aller Todesfälle in den Industrienationen sind auf Folgen der Arteriosklerose zurückzuführen! 

Die Arterienverkalkung beginnt ganz harmlos mit kleinen Verletzungen der innersten Arterienschicht. Lagern sich im Bereich der Schädigung dann noch Fette, Kalk sowie Blutplättchen ab, führt dies langfristig zur Gefässeinengung.  

Wie wir selbst altert auch unser Körper. Deshalb entwickelt sich eine Gefässverkalkung mit zunehmendem Alter bei jedem von uns. Es gibt jedoch auch Risikofaktoren, welche diesen Prozess teils erheblich beschleunigen können: 

  • 85 % aller Betroffenen sind oder waren Raucher – sie haben das höchste Risiko, an einer Arteriosklerose zu erkranken. 
  • Ihnen folgen Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder mit hohem Blutdruck. 
  • Sind zudem die Blutfettwerte erhöht, können sich die Fette in den Gefässwänden ablagern und dadurch das Risiko noch steigern, an einer Gefässverkalkung zu erkranken. 

Die Arterienverkalkung ist ein chronischer Prozess, der meist erst nach Jahren zu Beschwerden führt. Ist ein Blutgefäss verengt, kann nicht mehr ausreichend Blut in das Versorgungsgebiet des Gefässes gelangen. Damit fehlt dort der Sauerstoff, der im Blut transportiert wird. Die Muskelfasern sind folglich unterversorgt und das verursacht Schmerzen. 

Als „Klassiker“ gilt die Unterversorgung der Beinmuskulatur infolge einer Verengung der Arterien im Oberschenkel. Beim Gehen bekommen die Betroffenen nach einer gewissen Gehstrecke Schmerzen in den Waden. Damit es nicht so auffällt, bleiben sie deshalb stehen und schauen interessiert die umliegenden Schaufenster an. Deshalb spricht man von der „Schaufensterkrankheit“. Im Ruhezustand reicht die Durchblutung der Muskulatur wieder aus und die Schmerzen verschwinden. Auch wenn beim Gehen Schmerzen in den Oberschenkeln auftreten, die nach einer Weile des Stehenbleibens wieder vergehen, kann dies auf eine Verschlusskrankheit hindeuten.  

Sind die Kranzgefässe des Herzens eingeengt, kommt es bei körperlicher oder psychischer Belastung zu Schmerzen in der Herzgegend. Mit den Jahren entwickelt sich zudem eine Nierenschwäche.  

Lebensbedrohlich wird die Arteriosklerose rasch dann, wenn ein verengtes Gefäss plötzlich komplett verschlossen ist: Am Herzen resultiert ein Herzinfarkt, im Gehirn der Schlaganfall, im Darm der Darminfarkt mit fehlender Durchblutung einzelner Darmabschnitte und ein Bein kann absterben, wenn nicht schnell reagiert wird!   

Wie wird eine Gefässverkalkung von der Allgemeinmedizin behandelt?

Die Therapiemöglichkeiten variieren je nach Schweregrad der Arterienverkalkung. Reichen Medikamente zur Durchblutungsverbesserung nicht aus, wird in das verengte Gefäss ein Katheter eingefügt und mit einem Ballon aufgedehnt. Im Anschluss wird die Engstelle durch die Einlage eines Stents (Gefässstütze aus Metall) offen gehalten. Ist dies nicht möglich, legt man eine Art „Umleitung“ um die Engstelle, man nennt das „Bypass“. Dazu verwendet man andere Gefässe, z. B. eine Beinvene, oder Kunststoffprothesen.  

Was können Betroffene selbst tun?

Älter werden wir alle, daran kann man nichts ändern. Doch wir können allerhand tun, um unsere Gefässe lange gesund zu erhalten. Es gilt deshalb: nicht rauchen, nur mässiger Alkoholgenuss, mediterrane Kost, Normalgewicht und regelmässige Bewegung! Ausserdem sollte man vom Arzt seinen Blutdruck, den Zucker- und die Fettwerte im Blut kontrollieren und gegebenenfalls behandeln lassen. 

Gefässverkalkung aus Sicht der Allgemeinmedizin

Gefässverkalkung behandeln mit Allgemeinmedizin: Von Gefässverkalkung oder Arteriosklerose spricht man, wenn es infolge von Veränderungen an den Innenwänden der Blutgefässe zur zunehmenden Gefässeinengung gekommen ist. Die Arteriosklerose ist eine sehr häufige und gefährliche Erkrankung. 50 % aller Todesfälle in den Industrienationen sind auf Folgen der Arteriosklerose zurückzuführen! 

Die Arterienverkalkung beginnt ganz harmlos mit kleinen Verletzungen der innersten Arterienschicht. Lagern sich im Bereich der Schädigung dann noch Fette, Kalk sowie Blutplättchen ab, führt dies langfristig zur Gefässeinengung.

Wie wir selbst, altert auch unser Körper. Deshalb entwickelt sich eine Gefässverkalkung mit zunehmendem Alter bei jedem von uns. Es gibt jedoch auch Risikofaktoren, welche diesen Prozess teils erheblich beschleunigen können: 

  • 85 % aller Betroffenen sind oder waren Raucher – sie haben das höchste Risiko, an einer Arteriosklerose zu erkranken. 
  • Ihnen folgen Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder mit hohem Blutdruck. 
  • Sind zudem die Blutfettwerte erhöht, können sich die Fette in den Gefässwänden ablagern und dadurch das Risiko noch steigern, an einer Gefässverkalkung zu erkranken. 

Die Arterienverkalkung ist ein chronischer Prozess, der meist erst nach Jahren zu Beschwerden führt. Ist ein Blutgefäss verengt, kann nicht mehr ausreichend Blut in das Versorgungsgebiet des Gefässes gelangen. Damit fehlt dort der Sauerstoff, der im Blut transportiert wird. Die Muskelfasern sind folglich unterversorgt und das verursacht Schmerzen. 

Als “Klassiker” gilt die Unterversorgung der Beinmuskulatur infolge einer Verengung der Arterien im Oberschenkel. Beim Gehen bekommen die Betroffenen nach einer gewissen Gehstrecke Schmerzen in den Waden. Damit es nicht so auffällt, bleiben sie deshalb stehen und schauen interessiert die umliegenden Schaufenster an. Deshalb spricht man von der “Schaufensterkrankheit”. Im Ruhezustand reicht die Durchblutung der Muskulatur wieder aus und die Schmerzen verschwinden. Auch wenn beim Gehen Schmerzen in den Oberschenkeln auftreten, die nach einer Weile des Stehenbleibens wieder vergehen, kann dies auf eine Verschlusskrankheit hindeuten.

Sind die Kranzgefässe des Herzens eingeengt, kommt es bei körperlicher oder psychischer Belastung zu Schmerzen in der Herzgegend. Mit den Jahren entwickelt sich zudem eine Nierenschwäche.

Lebensbedrohlich wird die Arteriosklerose rasch dann, wenn ein verengtes Gefäss plötzlich komplett verschlossen ist: Am Herzen resultiert ein Herzinfarkt, im Gehirn der Schlaganfall, im Darm der Darminfarkt mit fehlender Durchblutung einzelner Darmabschnitte und ein Bein kann absterben, wenn nicht schnell reagiert wird!

 

Wie wird die Gefässverkalkung von der Allgemeinmedizin behandelt?

Gefässverkalkung behandeln mit Allgemeinmedizin: Die Therapiemöglichkeiten variieren je nach Schweregrad der Arterienverkalkung. Reichen Medikamente zur Durchblutungsverbesserung nicht aus, wird in das verengte Gefäss ein Katheter eingefügt und mit einem Ballon aufgedehnt. Im Anschluss wird die Engstelle durch die Einlage eines Stents (Gefässstütze aus Metall) offengehalten. Ist dies nicht möglich, legt man eine Art “Umleitung” um die Engstelle, man nennt das “Bypass”. Dazu verwendet man andere Gefässe, z. B. eine Beinvene, oder Kunststoffprothesen.

Was können Betroffene selbst tun?

Älter werden wir alle, daran kann man nichts ändern. Doch wir können allerhand tun, um unsere Gefässe lange gesund zu erhalten. Es gilt deshalb: nicht rauchen, nur mässiger Alkoholgenuss, mediterrane Kost, Normalgewicht und regelmässige Bewegung! Ausserdem sollte man vom Arzt seinen Blutdruck, den Zucker- und die Fettwerte im Blut kontrollieren und gegebenenfalls behandeln lassen.

 

 

 

 

Finde den Behandlungsmix, der am besten zu dir passt: Vergleiche die vorliegende Behandlungsmethode mit allen weiteren Heilmethoden aus klassischer und alternativer Medizin bei Coretify. Unsere Empfehlung unterhalb der Tabelle hilft dir bei der Entscheidung. Wir wünschen dir gute Besserung!  

Unterstützende Informationen für dein gesundes Leben findest du in deinem Gesundheitsplan 

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Dr. med. Susanne Andreae

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Hautkrebs behandeln mit Allgemeinmedizin

Hautkrebs aus Sicht der Allgemeinmedizin

Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen. Je nach Pigmentierung (Färbung) unterscheidet man zwischen dem „weissen“, also eher hautfarbenen, und dem „schwarzen“ Hautkrebs.  

Der weisse Hautkrebs kommt viel häufiger vor als der schwarze Hautkrebs und ist in aller Regel auch weniger gefährlich. Es gibt zwei Formen von weissem Hautkrebs: das Spinaliom und das Basaliom. 

Während das Spinaliom durch eine Entartung der obersten Hautschicht entsteht, des Plattenepithels (man spricht deshalb auch vom Plattenepithelkarzinom oder Stachelzellkrebs), liegen die veränderten Zellen beim Basaliom in einer tieferen Hautschicht, der Basalzellschicht (deshalb auch Basalzellkarzinom oder Basalzellkrebs genannt). 

Ursächlich bei beiden Hautkrebsarten ist die langjährige, übermässige Sonneneinstrahlung. Besonders betroffen sind deshalb Personen, die im Freien arbeiten oder sich in ihrer Freizeit viel in der Sonne aufhalten. Ein erhöhtes Risiko haben zudem Menschen mit einem hellen Hauttyp, weil ihre Haut empfindlicher auf die Sonne reagiert.

Weisser Hautkrebs 

Es scheint Jahre zu dauern, bis sich ein weisser Hautkrebs zeigt, denn es handelt sich um eine Krebserkrankung des höheren Lebensalters. Spinaliome bilden sich an Stellen, welche der Sonne stark ausgesetzt sind, wie Glatze, Schultern, Nacken, Ohrläppchen, Gesicht und Handrücken. In selteneren Fällen entstehen sie auch aus chronischen Wunden, Verbrennungsnarben oder anderen Hauterkrankungen. Zu Beginn finden sich stark verhornte Krusten, welche zu einem harten Tumor heranwachsen. 

Basaliome finden sich überwiegend im Kopf- und Gesichtsbereich. Vor allem in Bereichen, welche der UV-Strahlung besonders ausgesetzt sind, den „Sonnenterrassen“ des Gesichts. Bei Männern, die sich im Sommer häufig mit freiem Oberkörper in der Sonne aufhalten, kommen sie öfter auch im Bereich der Schultern und des oberen Rückens vor. Generell können Basaliome jedoch am ganzen Körper auftreten. Sie zeigen sich als Hautwucherung, welche mit der Zeit mittig eine Vertiefung mit deutlichem, meist perlschnurartigem Randwall ausbildet. Im Gegensatz zu anderen Krebserkrankungen setzt ein Basaliom nur äusserst selten Absiedlungen (Metastasen) in andere Organe, wächst unbehandelt jedoch lokal weiter und kann zu grossflächigen Zerstörungen führen, wenn es unbeachtet bleibt.

Schwarzer Hautkrebs 

Unsere Haut besteht aus verschiedenen Schichten, die u. a. unterschiedliche Zellen enthalten. Dazu zählen Pigmentzellen, die einen braunen bis schwarzen Farbstoff (Melanin) bilden und Melanozyten heissen. Schwarzer Hautkrebs entsteht durch eine Entartung dieser Melanozyten. Deshalb spricht man auch vom „malignen Melanom“, wobei maligne“ bösartig bedeutet und „Melanom“ schwarzer Hautkrebs. 

Die meisten Melanome entwickeln sich auf dem Boden eines seit Jahren bestehenden Leberflecks, können sich aber auch neu auf bislang unauffälliger Haut bilden. Menschen mit vielen Leberflecken sind deshalb besonders gefährdet. Die genetische Veranlagung scheint ebenfalls eine Rolle zu spielen: Menschen mit heller Haut, Neigung zu Sommersprossen oder Angehörige ersten Grades von Erkrankten haben ein deutlich erhöhtes Risiko, am schwarzen Hautkrebs zu erkranken. 

Meist finden sich Melanome an Stellen, welche am häufigsten der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, also am Rücken, der Brust oder an Armen und Beinen. Prinzipiell können sie aber an jeder Körperstelle auftreten, sehr selten z. B. auf Schleimhäuten oder unter Finger- und Fussnägeln und sogar an den Augen. In der Regel verursachen sie keine Beschwerden, teils fallen die veränderten Leberflecken aber durch Juckreiz oder Blutung auf.  

Wie wird Hautkrebs von der Allgemeinmedizin behandelt?

Weisser Hautkrebs 

Besonders in Anfangsstadien lassen sich beide Tumorarten gut operativ entfernen. Sind sie noch sehr klein, ist meist keine weitere Behandlung nötig.

Ist eine operative Therapie nicht möglich, kann eine Röntgenbestrahlung oder eine lokale Chemotherapie mit entsprechenden Salben angewandt werden.

Bei Basaliomen ist es eine absolute Seltenheit, aber Spinaliome können sich, je nach Grösse, über die Blutbahn verbreiten und Absiedlungen (Metastasen) in anderen Organen bilden. Dies kommt aber nur in weniger als 5 % aller Fälle vor! Treten Metastasen auf, ist eine Chemotherapie notwendig. Meist werden Spinaliome aber frühzeitig erkannt, oft schon als Vorstufen (Präkanzerosen), und haben somit eine sehr hohe Heilungsrate. 

Schwarzer Hautkrebs 

Die effektivste Therapie ist die operative Entfernung mit Sicherheitsabstand, um tatsächlich alle Krebszellen entfernt zu haben. Beträgt die Eindringtiefe in die unteren Hautschichten weniger als einen Millimeter, kann man durch die Operation eine Heilung erzielen. Ist das Melanom tiefer eingedrungen, werden die lokalen Lymphknoten mit entfernt, um eine eventuelle Metastasierung (Ausbreitung in die Lymphbahnen) erkennen zu können.

Finden sich Absiedlungen (Metastasen) in anderen Organen (besonders in Haut, Leber, Skelett, Gehirn oder Herz), wird eine Antikörpertherapie mit Stoffen empfohlen, welche gezielt die Krebszellen bekämpfen.

Eine andere Therapiemethode ist die Immuntherapie: Hierbei verabreicht man Medikamente, welche bestimmte Abwehrzellen unseres Körpers aktivieren, um die Krebszellen zu zerstören. 

Kommen diese Therapiemethoden nicht in Betracht, ist eine Chemotherapie angeraten.  

Was können Betroffene selbst tun?

Weisser Hautkrebs entwickelt sich zwar im Laufe des Lebens, jedoch macht man UV-Schäden der Haut mitverantwortlich, welche bereits im Kindes- oder Jugendalter aufgetreten sind!  

Als wichtigste Ursache des schwarzen Hautkrebses gilt eine starke, wiederkehrende UV-Belastung mit Sonnenbränden, wobei vor allem die Sonnenbestrahlung im Kindes- und Jugendalter eine Rolle spielt. Somit ist guter Sonnenschutz von „klein auf“ wichtig, um spätere Hautschäden zu vermeiden! 

Deshalb gilt für weissen und für schwarzen Hautkrebs: 

  • Im Sommer direkte Sonne während der Mittagszeit meiden – zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonne am intensivsten. 
  • Schatten suchen – er ist der beste Sonnenschutz! 
  • Sich mit Sonnenschirm, Hut, Kleidung und Sonnenbrille vor der Sonne schützen. 
  • Sonnencreme mit UV-A- und UV-B-Schutz und einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Keinesfalls aber die Sonnenzeiten verlängern, nur weil man eingecremt ist und sich dadurch in Sicherheit wiegt! 
  • Sonnenstudios generell meiden!

Um Hauttumoren frühzeitig zu entdecken, wurde das „Hautkrebsscreening“ (Vorsorgeuntersuchung) eingeführt. Ab dem 35. Lebensjahr bezahlen die Krankenkassen in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Untersuchung der Haut auf eventuelle bösartige Veränderungen. Wichtig ist aber auch die Selbstbeobachtung: Ändern sich Grösse oder Aussehen eines Pigmentflecks, sollte man diesen genauer untersuchen lassen. 

Hautkrebs aus Sicht der Allgemeinmedizin

Hautkrebs behandeln mit Allgemeinmedizin: Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen. Je nach Pigmentierung (Färbung) unterscheidet man zwischen dem “weissen“, also eher hautfarbenen, und dem “schwarzen” Hautkrebs.  

Der weisse Hautkrebs kommt viel häufiger vor als der schwarze Hautkrebs und ist in aller Regel auch weniger gefährlich. Es gibt zwei Formen von weissem Hautkrebs: das Spinaliom und das Basaliom. 

Während das Spinaliom durch eine Entartung der obersten Hautschicht entsteht, dem Plattenepithel (man spricht deshalb auch vom Plattenepithelkarzinom oder Stachelzellkrebs), liegen die veränderten Zellen beim Basaliom in einer tieferen Hautschicht, der Basalzellschicht (deshalb auch Basalzellkarzinom oder Basalzellkrebs genannt). 

Ursächlich bei beiden Hautkrebsarten ist die langjährige, übermässige Sonneneinstrahlung. Besonders betroffen sind deshalb Personen, die im Freien arbeiten oder sich in ihrer Freizeit viel in der Sonne aufhalten. Ein erhöhtes Risiko haben zudem Menschen mit einem hellen Hauttyp, weil ihre Haut empfindlicher auf die Sonne reagiert.

Weisser Hautkrebs 

Es scheint Jahre zu dauern, bis sich ein weisser Hautkrebs zeigt, denn es handelt sich um eine Krebserkrankung des höheren Lebensalters. Spinaliome bilden sich an Stellen, welche der Sonne stark ausgesetzt sind, wie Glatze, Schultern, Nacken, Ohrläppchen, Gesicht und Handrücken. In selteneren Fällen entstehen sie auch aus chronischen Wunden, Verbrennungsnarben oder anderen Hauterkrankungen. Zu Beginn finden sich stark verhornte Krusten, welche zu einem harten Tumor heranwachsen. 

Basaliome finden sich überwiegend im Kopf- und Gesichtsbereich. Vor allem in Bereichen, welche der UV-Strahlung besonders ausgesetzt sind, den “Sonnenterrassen” des Gesichts. Bei Männern, die sich im Sommer häufig mit freiem Oberkörper in der Sonne aufhalten, kommen sie öfter auch im Bereich der Schultern und des oberen Rückens vor. Generell können Basaliome jedoch am ganzen Körper auftreten. Sie zeigen sich als Hautwucherung, welche mit der Zeit mittig eine Vertiefung mit deutlichem, meist perlschnurartigem Randwall ausbildet. Im Gegensatz zu anderen Krebserkrankungen setzt ein Basaliom nur äusserst selten Absiedlungen (Metastasen) in andere Organe, wächst unbehandelt jedoch lokal weiter und kann zu grossflächigen Zerstörungen führen, wenn es unbeachtet bleibt.

Schwarzer Hautkrebs 

Unsere Haut besteht aus verschiedenen Schichten, die u. a. unterschiedliche Zellen enthalten. Dazu zählen Pigmentzellen, die einen braunen bis schwarzen Farbstoff (Melanin) bilden und Melanozyten heissen. Schwarzer Hautkrebs entsteht durch eine Entartung dieser Melanozyten. Deshalb spricht man auch vom “malignen Melanom”, wobei maligne” bösartig bedeutet und “Melanom” schwarzer Hautkrebs. 

Die meisten Melanome entwickeln sich auf dem Boden eines seit Jahren bestehenden Leberflecks, können sich aber auch neu auf bislang unauffälliger Haut bilden. Menschen mit vielen Leberflecken sind deshalb besonders gefährdet. Die genetische Veranlagung scheint ebenfalls eine Rolle zu spielen: Menschen mit heller Haut, Neigung zu Sommersprossen oder Angehörige ersten Grades von Erkrankten haben ein deutlich erhöhtes Risiko am schwarzen Hautkrebs zu erkranken. 

Meist finden sich Melanome an Stellen, welche am häufigsten der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, also am Rücken, der Brust oder an Armen und Beinen. Prinzipiell können sie aber an jeder Körperstelle auftreten, sehr selten z. B. auf Schleimhäuten oder unter Finger- und Fussnägeln und sogar an den Augen. In der Regel verursachen sie keine Beschwerden, teils fallen die veränderten Leberflecken aber durch Juckreiz oder Blutung auf.  

Wie wird Hautkrebs von der Allgemeinmedizin behandelt?

Weisser Hautkrebs 

Besonders in Anfangsstadien lassen sich beide Tumorarten gut operativ entfernen. Sind sie noch sehr klein, ist meist keine weitere Behandlung nötig.

Ist eine operative Therapie nicht möglich, kann eine Röntgenbestrahlung oder eine lokale Chemotherapie mit entsprechenden Salben angewandt werden.

Bei Basaliomen ist es eine absolute Seltenheit, aber Spinaliome können sich, je nach Grösse, über die Blutbahn verbreiten und Absiedlungen (Metastasen) in anderen Organen bilden. Dies kommt aber nur in weniger als 5 % aller Fälle vor! Treten Metastasen auf, ist eine Chemotherapie notwendig. Meist werden Spinaliome aber frühzeitig erkannt, oft schon als Vorstufen (Präkanzerosen), und haben somit eine sehr hohe Heilungsrate.

 

Schwarzer Hautkrebs 

Die effektivste Therapie ist die operative Entfernung mit Sicherheitsabstand, um tatsächlich alle Krebszellen entfernt zu haben. Beträgt die Eindringtiefe in die unteren Hautschichten weniger als einen Millimeter, kann man durch die Operation eine Heilung erzielen. Ist das Melanom tiefer eingedrungen, werden die lokalen Lymphknoten mit entfernt, um eine eventuelle Metastasierung (Ausbreitung in die Lymphbahnen) erkennen zu können.

Finden sich Absiedlungen (Metastasen) in anderen Organen (besonders in Haut, Leber, Skelett, Gehirn oder Herz), wird eine Antikörpertherapie mit Stoffen empfohlen, welche gezielt die Krebszellen bekämpfen.

Eine andere Therapiemethode ist die Immuntherapie: Hierbei verabreicht man Medikamente, welche bestimmte Abwehrzellen unseres Körpers aktivieren, um die Krebszellen zu zerstören. 

Kommen diese Therapiemethoden nicht in Betracht, ist eine Chemotherapie angeraten.  

Was können Betroffene selbst tun?

Hautkrebs behandeln mit Allgemeinmedizin: Weisser Hautkrebs entwickelt sich zwar im Laufe des Lebens, jedoch macht man UV-Schäden der Haut mitverantwortlich, welche bereits im Kindes- oder Jugendalter aufgetreten sind!  

Als wichtigste Ursache des schwarzen Hautkrebses gilt eine starke, wiederkehrende UV-Belastung mit Sonnenbränden, wobei vor allem die Sonnenbestrahlung im Kindes- und Jugendalter eine Rolle spielt. Somit ist guter Sonnenschutz von “klein auf” wichtig, um spätere Hautschäden zu vermeiden! 

Deshalb gilt für weissen und für schwarzen Hautkrebs: 

  • Im Sommer direkte Sonne während der Mittagszeit meiden – zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonne am intensivsten. 
  • Schatten suchen – er ist der beste Sonnenschutz! 
  • Sich mit Sonnenschirm, Hut, Kleidung und Sonnenbrille vor der Sonne schützen. 
  • Sonnencreme mit UV-A- und UV-B-Schutz und einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Keinesfalls aber die Sonnenzeiten verlängern, nur weil man eingecremt ist und sich dadurch in Sicherheit wiegt! 
  • Sonnenstudios generell meiden!

Um Hauttumoren frühzeitig zu entdecken, wurde das “Hautkrebsscreening” (Vorsorgeuntersuchung) eingeführt. Ab dem 35. Lebensjahr bezahlen die Krankenkassen in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Untersuchung der Haut auf eventuelle bösartige Veränderungen. Wichtig ist aber auch die Selbstbeobachtung: Ändern sich Grösse oder Aussehen eines Pigmentflecks, sollte man diesen genauer untersuchen lassen.

 

 

 

 

Finde den Behandlungsmix, der am besten zu dir passt: Vergleiche die vorliegende Behandlungsmethode mit allen weiteren Heilmethoden aus klassischer und alternativer Medizin bei Coretify. Unsere Empfehlung unterhalb der Tabelle hilft dir bei der Entscheidung. Wir wünschen dir gute Besserung!  

Unterstützende Informationen für dein gesundes Leben findest du in deinem Gesundheitsplan 

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Geschrieben von:

Dr. med. Susanne Andreae

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Heuschnupfen behandeln mit Allgemeinmedizin

Heuschnupfen aus Sicht der Allgemeinmedizin

Juckt es dich in der Nase oder in den Augen oder bekommst du sogar Luftnot, wenn du an einer blühenden Wiese oder Bäumen vorbeiläufst? Dann kann es sein, dass du an Heuschnupfen leidest, einer allergischen Reaktion auf Blütenpollen. 

Woher diese Erkrankung kommt, ist nicht bekannt. Kinder, deren Eltern von Heuschnupfen betroffen sind, haben ein leicht erhöhtes Risiko. Ebenso scheint Kontakt mit Zigarettenrauch und übermässige Hygiene das Erkrankungsrisiko zu steigern. 15 % der deutschen und österreichischen Bevölkerung sind betroffen. In der Schweiz sind es gar 20 %. Heuschnupfen ist damit die häufigste allergische Erkrankung! 

Bei Heuschnupfen handelt es sich um eine Fehlreaktion des Immunsystems auf Pollen. Diese werden eingeatmet und lösen bei den Betroffenen die Bildung von bestimmten Antikörpern (Abwehrstoffen) aus. Kommt der Körper erneut in Kontakt mit den Pollen, dann reagiert das Immunsystem mit einer überschiessenden Antikörperbildung. Letztere koppeln sich an Zellen, welche dann Histamin freisetzen, einen Botenstoff der Entzündungsreaktion. Histamin führt zu den typischen allergischen Reaktionen: Juckreiz, besonders in der Nase, Reizung der Augen, und – in schweren Fällen – zu einer Verengung der Bronchien in der Lunge. 

Wie wird Heuschnupfen von der Allgemeinmedizin behandelt?

Die allergieauslösenden Pollen sind individuell verschieden. Deshalb muss zu Beginn einer Therapie festgestellt werden, welche Pollen auslösend sind. Meist sind es Gruppen, also z. B. Früh- (Hasel, Erle) oder Spätblüher (Roggen, Brennnessel, Beifuss). Dazu ist ein Allergietest nötig. Dabei werden kleine Proben, die unterschiedliche Pollen enthalten, in die Haut eingebracht. Anhand der lokalen Hautreaktion kann festgestellt werden, welche Pollen den Heuschnupfen auslösen. Oftmals handelt es sich um sogenannte Kreuzallergien. Hierbei besteht nicht nur eine Pollen-, sondern auch eine Lebensmittelallergie. 

Die medikamentöse Therapie richtet sich nach der Schwere der allergischen Reaktionen: 

  • Tabletten (Antihistaminika), die generell die allergischen Reaktionen mildern, oder lokale Therapien, wie Augen- oder Nasentropfen, sind bei leichten Symptomen meist ausreichend. 
  • Kommen Atembeschwerden hinzu, sind bronchienerweiternde Sprays nötig, welche inhaliert werden müssen.  
  • Helfen diese Massnahmen nicht, muss vorübergehend Kortison gegeben werden. 
  • Eine deutliche Milderung oder sogar Heilung der Erkrankung kann man mithilfe der Hyposensibilisierung erreichen: Hierbei werden in regelmässigen Abständen kleine Mengen des Allergens unter die Haut gespritzt. Die Menge wird langsam gesteigert und führt zu einer „Gewöhnung“ des Immunsystems an die Pollen, sodass in der nächsten Blütezeit keine oder deutlich weniger Symptome auftreten. Allerdings muss diese Therapie drei Jahre lang in den Wintermonaten durchgeführt werden.  

Was können Betroffene selbst tun?

Wie bei allen Allergien sollte man den Kontakt mit dem allergieauslösenden Substrat vermeiden. Bei Heuschnupfen bedeutet das, dass Aufenthalte im Freien vermieden werden sollten. Zumindest, solange die Pollen in der Luft sind, welche die allergische Reaktion auslösen. Eine „elegante“ Lösung ist der Aufenthalt in den Bergen oder am Meer während der Blütezeit. 

Um nachts ruhig schlafen zu können, sollte die Kleidung nicht im Schlafzimmer gelagert werden, denn eventuell hängen an ihr noch Pollen. Um Pollen auch aus den Haaren zu entfernen, sollten diese gewaschen werden. Lüften am besten nur spätabends oder frühmorgens, wenn wenig Pollen fliegen.  

Kleiner Trost: Die Beschwerden sind schlagartig vorbei, wenn die Blüten, welche die Allergie auslösen, nicht mehr in der Luft sind! Allergien verändern sich zudem im Laufe des Lebens. So können sie nach der Pubertät wieder verschwinden. Mit steigendem Alter werden die Beschwerden zunehmend geringer oder klingen insgesamt ab. 

Heuschnupfen aus Sicht der Allgemeinmedizin

Heuschnupfen behandeln mit Allgemeinmedizin: Juckt es dich in der Nase oder in den Augen oder bekommst du sogar Luftnot, wenn du an einer blühenden Wiese oder Bäumen vorbeiläufst? Dann kann es sein, dass du an Heuschnupfen leidest, einer allergischen Reaktion auf Blütenpollen. 

Woher diese Erkrankung kommt, ist nicht bekannt. Kinder, deren Eltern von Heuschnupfen betroffen sind, haben ein leicht erhöhtes Risiko. Ebenso scheint Kontakt mit Zigarettenrauch und übermässige Hygiene das Erkrankungsrisiko zu steigern. 15 % der deutschen und österreichischen Bevölkerung sind betroffen. In der Schweiz sind es gar 20 %. Heuschnupfen ist damit die häufigste allergische Erkrankung! 

Bei Heuschnupfen handelt es sich um eine Fehlreaktion des Immunsystems auf Pollen. Diese werden eingeatmet und lösen bei den Betroffenen die Bildung von bestimmten Antikörpern (Abwehrstoffen) aus. Kommt der Körper erneut in Kontakt mit den Pollen, dann reagiert das Immunsystem mit einer überschiessenden Antikörperbildung. Letztere koppeln sich an Zellen, welche dann Histamin freisetzen, einen Botenstoff der Entzündungsreaktion. Histamin führt zu den typischen allergischen Reaktionen: Juckreiz, besonders in der Nase, Reizung der Augen, und – in schweren Fällen – zu einer Verengung der Bronchien in der Lunge. 

Wie wird Heuschnupfen von der Allgemeinmedizin behandelt?

Heuschnupfen behandeln mit Allgemeinmedizin: Die allergieauslösenden Pollen sind individuell verschieden. Deshalb muss zu Beginn einer Therapie festgestellt werden, welche Pollen auslösend sind. Meist sind es Gruppen, also z. B. Früh- (Hasel, Erle) oder Spätblüher (Roggen, Brennnessel, Beifuss). Dazu ist ein Allergietest nötig. Dabei werden kleine Proben, die unterschiedliche Pollen enthalten, in die Haut eingebracht. Anhand der lokalen Hautreaktion kann festgestellt werden, welche Pollen den Heuschnupfen auslösen. Oftmals handelt es sich um sogenannte Kreuzallergien. Hierbei besteht nicht nur eine Pollen-, sondern auch eine Lebensmittelallergie. 

Die medikamentöse Therapie richtet sich nach der Schwere der allergischen Reaktionen: 

  • Tabletten (Antihistaminika), die generell die allergischen Reaktionen mildern oder lokale Therapien, wie Augen- oder Nasentropfen, sind bei leichten Symptomen meist ausreichend. 
  • Kommen Atembeschwerden hinzu, sind bronchienerweiternde Sprays nötig, welche inhaliert werden müssen.
  • Helfen diese Massnahmen nicht, muss vorübergehend Kortison gegeben werden. 
  • Eine deutliche Milderung oder sogar Heilung der Erkrankung kann man mithilfe der Hyposensibilisierung erreichen: Hierbei werden in regelmässigen Abständen kleine Mengen des Allergens unter die Haut gespritzt. Die Menge wird langsam gesteigert und führt zu einer “Gewöhnung” des Immunsystems an die Pollen, so dass in der nächsten Blütezeit keine oder deutlich weniger Symptome auftreten. Allerdings muss diese Therapie drei Jahre lang in den Wintermonaten durchgeführt werden.

Was können Betroffene selbst tun?

Wie bei allen Allergien sollte man den Kontakt mit dem allergieauslösenden Substrat vermeiden. Bei Heuschnupfen bedeutet das, dass Aufenthalte im Freien vermieden werden sollten. Zumindest solange die Pollen in der Luft sind, welche die allergische Reaktion auslösen. Eine “elegante” Lösung ist der Aufenthalt in den Bergen oder am Meer während der Blütezeit. 

Um nachts ruhig schlafen zu können, sollte die Kleidung nicht im Schlafzimmer gelagert werden, denn eventuell hängen an ihr noch Pollen. Um Pollen auch aus den Haaren zu entfernen, sollten diese gewaschen werden. Lüften am besten nur spät abends oder früh morgens, wenn wenig Pollen fliegen.

Kleiner Trost: Die Beschwerden sind schlagartig vorbei, wenn die Blüten, welche die Allergie auslösen, nicht mehr in der Luft sind! Allergien verändern sich zudem im Laufe des Lebens. So können sie nach der Pubertät wieder verschwinden. Mit steigendem Alter werden die Beschwerden zunehmend geringer oder klingen insgesamt ab. 

 

 

 

 

Finde den Behandlungsmix, der am besten zu dir passt: Vergleiche die vorliegende Behandlungsmethode mit allen weiteren Heilmethoden aus klassischer und alternativer Medizin bei Coretify. Unsere Empfehlung unterhalb der Tabelle hilft dir bei der Entscheidung. Wir wünschen dir gute Besserung!  

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Geschrieben von:

Dr. med. Susanne Andreae

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Arthritis behandeln mit Allgemeinmedizin

Arthritis aus Sicht der Allgemeinmedizin

Wenn Gelenke plötzlich dick werden, die Beweglichkeit eingeschränkt ist und es Schmerzen verursacht, spricht man von einer Gelenksentzündung, der Arthritis.  

Diese kann ganz verschiedene Ursachen haben:  

  • Bei chronischen Gelenkserkrankungen, wie der Arthrose, kann es nach übermässiger Belastung (z. B. Grossputz) zu einer schmerzhaften Schwellung des betroffenen Gelenkes kommen. 
  • Rheumaerkrankungen verlaufen oft in Schüben, welche zu akuten Gelenksentzündungen führen. 
  • Der akute Gichtanfall geht mit einer akuten Gelenksentzündung einher, meist ist das Grosszehengrundgelenk betroffen. 
  • Im Rahmen von bakteriellen oder viralen Infekten kommt es oftmals ebenfalls zur Arthritis.
  • Gefürchtet ist die Gelenksentzündung durch Bakterien, die direkt in ein Gelenk eindringen, z. B. im Rahmen eines operativen Eingriffs oder in eine tiefe Wunde im Gelenksbereich. 

Bei Arthrose oder einer Rheumaerkrankung zeigen sich die Symptome der Arthritis in den Gelenken, die aufgrund der Grunderkrankung vorgeschädigt sind. Tritt eine Gelenksentzündung im Rahmen eines akuten Infektes auf, sind meist Ellenbogen, Schultern oder die Handgelenke überwärmt, geschwollen und schmerzen. Im Prinzip kann aber jedes Gelenk betroffen sein. 

Sind Bakterien oder Viren die Auslöser, kommen generelle Erkrankungszeichen hinzu, wie Abgeschlagenheit, leichtes Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Teilweise liegt die akute Erkrankung aber auch schon einige Zeit zurück, ist abgeklungen und plötzlich entstehen Gelenksentzündungen. Besonders bei Darminfektionen, sexuell übertragbaren Erkrankungen oder Infektionen der Harnwege werden Arthritiden (Fachbegriff für Gelenksentzündungen) beobachtet. 

Wie wird Arthritis von der Allgemeinmedizin behandelt?

Entzündungshemmende Medikamente helfen sehr gut gegen die Gelenksbeschwerden. Diese heilen in der Regel folgenlos aus, es bleiben keine Gelenksschäden zurück. Bei Rheuma oder Arthrose als Grunderkrankung können wiederkehrende Gelenksentzündungen jedoch zur Zunahme der Gelenksschäden führen.  

Je nachdem, welche Infektionskrankheit zur Arthritis geführt hat, benötigt man eventuelle zusätzliche Therapiemassnahmen (z. B. Antibiotika). 

Was können Betroffene selbst tun?

Liegt eine Gelenkschädigung vor, sollte man versuchen, diese Gelenke nicht zu überlasten. Hast du erhöhte Harnsäure-Werte, dann solltest du auf purinhaltige Nahrungsmittel verzichten, um einen Gichtanfall zu vermeiden. Purine kommen vorwiegend in tierischen Nahrungsmitteln vor, werden zu Harnsäure abgebaut und von den Nieren ausgeschieden. Verzehrt man sehr viele purinhaltige Lebensmittel, reichert sich die Harnsäure im Blut an (Hyperurikämie), weil sie nicht rasch genug ausgeschieden werden kann. Das kann einen Gichtanfall auslösen. 

Gelenksentzündungen im Rahmen einer Infektion lassen sich eventuell durch allgemeine Massnahmen der Infektvorbeugung vermeiden: durch regelmässige Bewegung an der frischen Luft, die richtige Ernährung, mässigen Alkoholgenuss, Normalgewicht und nicht rauchen! 

Arthritis aus Sicht der Allgemeinmedizin

Arthritis behandeln mit Allgemeinmedizin: Wenn Gelenke plötzlich dick werden, die Beweglichkeit eingeschränkt ist und es Schmerzen verursacht, spricht man von einer Gelenksentzündung, der Arthritis.

Diese kann ganz verschiedene Ursachen haben:

  • Bei chronischen Gelenkserkrankungen, wie der Arthrose, kann es nach übermässiger Belastung (z. B. Grossputz) zu einer schmerzhaften Schwellung des betroffenen Gelenkes kommen. 
  • Rheumaerkrankungen verlaufen oft in Schüben, welche zu akuten Gelenksentzündungen führen. 
  • Der akute Gichtanfall geht mit einer akuten Gelenksentzündung einher, meist ist das Grosszehengrundgelenk betroffen. 
  • Im Rahmen von bakteriellen oder viralen Infekten kommt es oftmals ebenfalls zur Arthritis.
  • Gefürchtet ist die Gelenksentzündung durch Bakterien, die direkt in ein Gelenk eindringen, z. B. im Rahmen eines operativen Eingriffs oder in eine tiefe Wunde im Gelenksbereich. 

Bei Arthrose oder einer Rheumaerkrankung zeigen sich die Symptome der Arthritis in den Gelenken, die aufgrund der Grunderkrankung vorgeschädigt sind. Tritt eine Gelenksentzündung im Rahmen eines akuten Infektes auf, sind meist Ellenbogen, Schultern oder die Handgelenke überwärmt, geschwollen und schmerzen. Im Prinzip kann aber jedes Gelenk betroffen sein. 

Sind Bakterien oder Viren die Auslöser, kommen generelle Erkrankungszeichen hinzu, wie Abgeschlagenheit, leichtes Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Teilweise liegt die akute Erkrankung aber auch schon einige Zeit zurück, ist abgeklungen und plötzlich entstehen Gelenksentzündungen. Besonders bei Darminfektionen, sexuell übertragbaren Erkrankungen oder Infektionen der Harnwege werden Arthritiden (Fachbegriff für Gelenksentzündungen) beobachtet. 

Wie wird Arthritis von der Allgemeinmedizin behandelt?

Arthritis behandeln mit Allgemeinmedizin: Entzündungshemmende Medikamente helfen sehr gut gegen die Gelenksbeschwerden. Diese heilen in der Regel folgenlos aus, es bleiben keine Gelenksschäden zurück. Bei Rheuma oder Arthrose als Grunderkrankung können wiederkehrende Gelenksentzündungen jedoch zur Zunahme der Gelenksschäden führen.

Je nachdem, welche Infektionskrankheit zur Arthritis geführt hat, benötigt man eventuelle zusätzliche Therapiemassnahmen (z. B. Antibiotika). 

Was können Betroffene selbst tun?

Liegt eine Gelenkschädigung vor, sollte man versuchen, diese Gelenke nicht zu überlasten. Hast du erhöhte Harnsäure-Werte, dann solltest du auf purinhaltige Nahrungsmittel verzichten, um einen Gichtanfall zu vermeiden. Purine kommen vorwiegend in tierischen Nahrungsmitteln vor, werden zu Harnsäure abgebaut und von den Nieren ausgeschieden. Verzehrt man sehr viele purinhaltige Lebensmittel, reichert sich die Harnsäure im Blut an (Hyperurikämie), weil sie nicht rasch genug ausgeschieden werden kann. Das kann einen Gichtanfall auslösen. 

Gelenksentzündungen im Rahmen einer Infektion lassen sich eventuell durch allgemeine Massnahmen der Infektvorbeugung vermeiden: durch regelmässige Bewegung an der frischen Luft, die richtige Ernährung, mässigen Alkoholgenuss, Normalgewicht und nicht rauchen! 

 

 

 

 

Finde den Behandlungsmix, der am besten zu dir passt: Vergleiche die vorliegende Behandlungsmethode mit allen weiteren Heilmethoden aus klassischer und alternativer Medizin bei Coretify. Unsere Empfehlung unterhalb der Tabelle hilft dir bei der Entscheidung. Wir wünschen dir gute Besserung!  

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Dr. med. Susanne Andreae

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Prämenstruelles Syndrom behandeln mit Allgemeinmedizin

Prämenstruelles Syndrom aus Sicht der Allgemeinmedizin

20-40 % aller Frauen ist das Phänomen bekannt: Einige Tage vor der Menstruation kommt es zu körperlichen und psychischen Beschwerden ganz unterschiedlicher Art: 

  • Stimmungsschwankungen mit erhöhter Reizbarkeit 
  • Müdigkeit, Leistungsabfall, Konzentrationsstörungen 
  • Spannungsgefühle in den Brüsten und Beinen durch vermehrte Wassereinlagerungen  
  • Blähungen, Völlegefühl, Verdauungsbeschwerden 
  • Rücken-, Gelenksbeschwerden oder Migräne 

Unerfüllter Kinderwunsch oder psychische Belastungen können die Symptome verstärken. Teils sind die Beschwerden so stark, dass die Frauen ihren Berufsalltag nicht meistern können oder es zu Partnerschaftskonflikten kommt.  

Die genaue Ursache des prämenstruellen Syndroms (PMS) ist nicht bekannt. Die Beschwerden treten nur in der zweiten Zyklushälfte auf, zwischen dem Eisprung und der Regelblutung. Unmittelbar vor dem Eisprung erreicht das Östrogen (weibliches Sexualhormon) im Blut seine höchste Konzentration und sinkt danach wieder ab. Zugleich wird nach dem Eisprung im Eierstock vom sogenannten “Gelbkörper” zunehmend Progesteron (Gelbkörperhormon) gebildet. Das Zusammenspiel zwischen der sinkenden Östrogenkonzentration und dem steigenden Progesteronspiegel ermöglicht letztlich die Einnistung einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut, weshalb Progesteron auch als Schwangerschaftshormon bezeichnet wird. Aber gerade diese Wechselwirkung zwischen dem abfallenden Östrogenspiegel bei gleichzeitig ansteigendem Progesteronspiegel (Gelbkörper- bzw. Schwangerschaftshormon) in der zweiten Zyklushälfte könnte ursächlich für das prämenstruelle Syndrom sein, denn genau in dieser Phase zeigen sich die genannten Symptome. Wenn es zu keiner Eibefruchtung gekommen ist, fällt der Progesteronspiegel wieder drastisch ab, was letztlich die Regelblutung auslöst. Damit beginnt ein neuer Zyklus. 

Wie wird PMS von der Allgemeinmedizin behandelt?

Das prämenstruelle Syndrom wird rein symptomatisch behandelt, je nach Beschwerdebild. Denn die Symptome bessern sich mit Beginn der Regelblutung von selbst. 

Da die Hormonschwankungen innerhalb eines Zyklus dabei geringer sind, hilft die Einnahme der "Pille" (orale Ovulationshemmer) 

Was können Betroffene selbst tun?

Die Vermeidung psychischer Belastungen und eine regelmässige sportliche Betätigung sollen einen positiven Einfluss haben. Ebenso hat ausgewogene Ernährung einen mildernden Effekt. Dem, der es mag, helfen entspannende Massnahmen wie Massage, warme Bäder und autogenes Training. 

Prämenstruelles Syndrom aus Sicht der Allgemeinmedizin

Prämenstruelles Syndrom behandeln mit Allgemeinmedizin: 20-40 % aller Frauen ist das Phänomen bekannt: Einige Tage vor der Menstruation kommt es zu körperlichen und psychischen Beschwerden ganz unterschiedlicher Art: 

  • Stimmungsschwankungen mit erhöhter Reizbarkeit 
  • Müdigkeit, Leistungsabfall, Konzentrationsstörungen 
  • Spannungsgefühle in den Brüsten und Beinen durch vermehrte Wassereinlagerungen  
  • Blähungen, Völlegefühl, Verdauungsbeschwerden 
  • Rücken-, Gelenksbeschwerden oder Migräne 

Unerfüllter Kinderwunsch oder psychische Belastungen können die Symptome verstärken. Teils sind die Beschwerden so stark, dass die Frauen ihren Berufsalltag nicht meistern können oder es zu Partnerschaftskonflikten kommt.  

Die genaue Ursache des Prämenstruellen Syndroms (PMS) ist nicht bekannt. Die Beschwerden treten nur in der zweiten Zyklushälfte auf, zwischen dem Eisprung und der Regelblutung. Unmittelbar vor dem Eisprung erreicht das Östrogen (weibliches Sexualhormon) im Blut seine höchste Konzentration und sinkt danach wieder ab. Zugleich wird nach dem Eisprung im Eierstock vom sogenannten “Gelbkörper” zunehmend Progesteron (Gelbkörperhormon) gebildet. Das Zusammenspiel zwischen der sinkenden Östrogenkonzentration und dem steigenden Progesteronspiegel ermöglicht letztlich die Einnistung einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut, weshalb Progesteron auch als Schwangerschaftshormon bezeichnet wird. Aber gerade diese Wechselwirkung zwischen dem abfallenden Östrogenspiegel bei gleichzeitig ansteigendem Progesteronspiegel (Gelbkörper- bzw. Schwangerschaftshormon) in der zweiten Zyklushälfte könnte ursächlich für das Prämenstruelle Syndrom sein, denn genau in dieser Phase zeigen sich die genannten Symptome. Wenn es zu keiner Eibefruchtung gekommen ist, fällt der Progesteronspiegel wieder drastisch ab, was letztlich die Regelblutung auslöst. Damit beginnt ein neuer Zyklus.

 

Wie wird das Prämenstruelle Syndrom von der Allgemeinmedizin behandelt?

Prämenstruelles Syndrom behandeln mit Allgemeinmedizin: Das Prämenstruelle Syndrom wird rein symptomatisch behandelt, je nach Beschwerdebild. Denn die Symptome bessern sich mit Beginn der Regelblutung von selbst. 

Da die Hormonschwankungen innerhalb eines Zyklus’ dabei geringer sind, hilft die Einnahme der “Pille” (orale Ovulationshemmer) 

Was können Betroffene selbst tun?

Die Vermeidung psychischer Belastungen und eine regelmässige sportliche Betätigung sollen einen positiven Einfluss haben. Ebenso hat ausgewogene Ernährung einen mildernden Effekt. Dem, der es mag, helfen entspannende Massnahmen wie Massage, warme Bäder und autogenes Training. 

 

 

 

 

Finde den Behandlungsmix, der am besten zu dir passt: Vergleiche die vorliegende Behandlungsmethode mit allen weiteren Heilmethoden aus klassischer und alternativer Medizin bei Coretify. Unsere Empfehlung unterhalb der Tabelle hilft dir bei der Entscheidung. Wir wünschen dir gute Besserung!  

Unterstützende Informationen für dein gesundes Leben findest du in deinem Gesundheitsplan 

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Geschrieben von:

Dr. med. Susanne Andreae

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Prostatakrebs behandeln mit Allgemeinmedizin

Prostatakrebs aus Sicht der Allgemeinmedizin

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Betroffen sind vor allem Männer ab dem 70. Lebensjahr, vor dem 50. Lebensjahr ist es eine Seltenheit. Die Häufigkeit des Auftretens hat in den letzten Jahren zugenommen, was teils sicher auch an den besseren Früherkennungsmöglichkeiten liegt.  

Die genaue Ursache dieser Krebsform ist nicht bekannt. Einen Hauptrisikofaktor stellt das Alter dar, ebenso spielen genetische Einflüsse eine Rolle. So steigt das Risiko zu erkranken beispielsweise, wenn Verwandte ersten Grades betroffen sind.  

Die Krebszellen sitzen in der Regel im äusseren Bereich der Prostata und machen deshalb erst sehr spät Symptome, weil sie die Harnröhre nicht einengen, die durch die Prostata verläuft. Daher wird die Krebserkrankung oftmals erst infolge von Komplikationen entdeckt, vor allem durch Knochenbrüche aufgrund von Knochenmetastasen.  

Liegt der Verdacht auf ein Prostatakarzinom vor, werden an verschiedenen Stellen der Prostata Gewebsproben (Biopsien) entnommen. Mithilfe der feingeweblichen Untersuchung dieser Proben wird die Diagnose überprüft und gestellt. 

Wie wird Prostatakrebs von der Allgemeinmedizin behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmass der Krebserkrankung. Ist der Krebs auf die Prostata begrenzt, wird diese operativ komplett entfernt. Hat sich der Krebs bereits über die Prostata hinaus ausgebreitet oder sogar Absiedlungen (Metastasen) in anderen Organen gesetzt, versucht man mithilfe einer Hormontherapie das Wachstum zu bremsen. Gegebenenfalls wird diese mit einer Strahlen- oder Chemotherapie kombiniert.  

Was können Betroffene selbst tun?

Da ein Prostatakarzinom selten Beschwerden verursacht und deshalb oft erst in fortgeschrittenen Stadien entdeckt wird, sind Vorsorgeuntersuchungen zur Verhinderung bzw. Früherkennung extrem wichtig! 

Es gibt zwei Möglichkeiten, Prostatakrebs frühzeitig zu erkennen: Die Abtastung der Prostata – Prostatakrebs ist als Verhärtung in der Prostata tastbar – und die Bestimmung des Tumormarkers PSA (Prostataspezifisches Antigen). Tumormarker sind Eiweiss-Stoffe, welche von Tumorzellen gebildet und im Blut nachgewiesen werden können. Im Rahmen der Krebsvorsorge des Mannes, welche ab dem 45. Lebensjahr möglich ist, werden diese Untersuchungen angeboten.  

Da ein Prostatakarzinom vor allem im Alter extrem langsam wächst und meist keinen Einfluss auf die Lebenserwartung hat, wird von einer Bestimmung des Tumormarkers abgeraten, wenn die Restlebenserwartung unter zehn Jahren liegt.  

Man kann sich über die Sinnhaftigkeit von Vorsorgeuntersuchungen trefflich streiten, auf jeden Fall aber sollte man diese bei einem erhöhten genetischen Risiko in Anspruch nehmen! 

Prostatakrebs aus Sicht der Allgemeinmedizin

Prostatakrebs behandeln mit Allgemeinmedizin : Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Betroffen sind vor allem Männer ab dem 70. Lebensjahr, vor dem 50. Lebensjahr ist es eine Seltenheit. Die Häufigkeit des Auftretens hat in den letzten Jahren zugenommen, was teils sicher auch an den besseren Früherkennungsmöglichkeiten liegt.

Die genaue Ursache dieser Krebsform ist nicht bekannt. Einen Hauptrisikofaktor stellt das Alter dar, ebenso spielen genetische Einflüsse eine Rolle. So steigt das Risiko zu erkranken beispielsweise, wenn Verwandte ersten Grades betroffen sind.

Die Krebszellen sitzen in der Regel im äusseren Bereich der Prostata und machen deshalb erst sehr spät Symptome, weil sie die Harnröhre nicht einengen, die durch die Prostata verläuft. Daher wird die Krebserkrankung oftmals erst infolge von Komplikationen entdeckt, vor allem durch Knochenbrüche aufgrund von Knochenmetastasen.

Liegt der Verdacht auf ein Prostatakarzinom vor, werden an verschiedenen Stellen der Prostata Gewebsproben (Biopsien) entnommen. Mithilfe der feingeweblichen Untersuchung dieser Proben wird die Diagnose überprüft und gestellt. 

Wie wird Prostatakrebs von der Allgemeinmedizin behandelt?

Prostatakrebs behandeln mit Allgemeinmedizin: Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmass der Krebserkrankung. Ist der Krebs auf die Prostata begrenzt, wird diese operativ komplett entfernt. Hat sich der Krebs bereits über die Prostata hinaus ausgebreitet oder sogar Absiedlungen (Metastasen) in anderen Organen gesetzt, versucht man mithilfe einer Hormontherapie das Wachstum zu bremsen. Gegebenenfalls wird diese mit einer Strahlen- oder Chemotherapie kombiniert.

Was können Betroffene selbst tun?

Da ein Prostatakarzinom selten Beschwerden verursacht und deshalb oft erst in fortgeschrittenen Stadien entdeckt wird, sind Vorsorgeuntersuchungen zur Verhinderung bzw. Früherkennung extrem wichtig!

 

Es gibt zwei Möglichkeiten, Prostatakrebs frühzeitig zu erkennen: die Abtastung der Prostata – Prostatakrebs ist als Verhärtung in der Prostata tastbar – und die Bestimmung des Tumormarkers PSA (Prostataspezifisches Antigen). Tumormarker sind Eiweiss-Stoffe, welche von Tumorzellen gebildet und im Blut nachgewiesen werden können. Im Rahmen der Krebsvorsorge des Mannes, welche ab dem 45. Lebensjahr möglich ist, werden diese Untersuchungen angeboten.

Da ein Prostatakarzinom vor allem im Alter extrem langsam wächst und meist keinen Einfluss auf die Lebenserwartung hat, wird von einer Bestimmung des Tumormarkers abgeraten, wenn die Restlebenserwartung unter zehn Jahren liegt.

Man kann sich über die Sinnhaftigkeit von Vorsorgeuntersuchungen trefflich streiten, auf jeden Fall aber sollte man diese bei einem erhöhten genetischen Risiko in Anspruch nehmen! 

 

 

 

 

Finde den Behandlungsmix, der am besten zu dir passt: Vergleiche die vorliegende Behandlungsmethode mit allen weiteren Heilmethoden aus klassischer und alternativer Medizin bei Coretify. Unsere Empfehlung unterhalb der Tabelle hilft dir bei der Entscheidung. Wir wünschen dir gute Besserung!  

Unterstützende Informationen für dein gesundes Leben findest du in deinem Gesundheitsplan 

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Dr. med. Susanne Andreae

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Metallallergie behandeln mit Allgemeinmedizin

Metallallergie aus Sicht der Allgemeinmedizin

Von einer Allergie spricht man immer dann, wenn das Immunsystem auf Stoffe reagiert, die auf unseren Körper treffen. Während z. B. bei einer Pollenallergie eine allergische Reaktion durch zuvor gebildete Antikörper (Abwehrstoffe) im Körper ausgelöst wird, liegt der Kontaktallergie eine lokale Reaktion der Hautzellen auf eine Substanz zugrunde. Eine allergische Reaktion tritt deshalb nur bei direktem Hautkontakt auf. 

Kontaktallergien sind sehr häufig, man schätzt, dass bis zu 20 % der Bevölkerung auf mindestens einen Stoff allergisch reagieren. Reagieren kann man im Prinzip auf alles, was unsere Haut berührt. Sowohl auf natürliche als auch auf synthetisch hergestellte Substanzen.  

Die "Klassiker" sind: 

  • Metalle, vor allem Nickel, sind teils in Schmuck, Reissverschlüssen oder Knöpfen enthalten, 
  • Chemikalien, z. B. Latex, das in Handschuhen für den hygienischen Gebrauch enthalten ist, 
  • Haarfärbemittel führen oftmals bei Friseuren zu allergischen Hautveränderungen,
  • Inhaltsstoffe von Kosmetika. 

Aber auch Grashalme, Pflanzen oder ätherische Öle aus natürlichen Zutaten können ursächlich sein – die Palette ist im Grunde unendlich gross! 

In der Regel bilden sich die Hautveränderungen erst nach mehrmaligem Kontakt, häufig auch erst ein bis drei Tage später. An der betroffenen Hautstelle zeigen sich typische Veränderungen: 

  • die Haut juckt, wird rot und schwillt eventuell an, 
  • typisch sind sogenannte Quaddeln: erhabene, rote Hautflecken. 

Diese Veränderungen verschwinden meist von selbst wieder, wenn der Kontakt mit der auslösenden Substanz endet. Bei wiederholtem Kontakt aber kann es zu chronischen, schuppigen, rissigen Hautveränderungen kommen. 

Wie wird eine Metallallergie von der Allgemeinmedizin behandelt?

Die Kontaktallergie ist nicht heilbar! Einzig eine Kontaktvermeidung führt zur Besserung. Auch wenn es sich um das Lieblingsparfum handelt: Es muss weg! Die lokalen Hautveränderungen bessern sich in der Regel unter einer Salbentherapie. 

Ist die Ursache nicht klar, kann man im Rahmen eines Allergietests versuchen, die auslösenden Substanzen zu ermitteln.

Was können Betroffene selbst tun?

Eine gut gepflegte Haut ist eine tolle Schutzbarriere. Deshalb gilt: Ausreichend trinken, nur Seifen oder Pflegemittel verwenden, welche den Säureschutzmantel der Haut nicht angreifen und regelmässiges Eincremen. 

Ansonsten gilt "try and error" – einfach ausprobieren! Keiner von uns kann wissen, was unsere Haut verträgt und was nicht.  

Metallallergie aus Sicht der Allgemeinmedizin

Metallallergie behandeln mit Allgemeinmedizin: Von einer Allergie spricht man immer dann, wenn das Immunsystem auf Stoffe reagiert, die auf unseren Köper treffen. Während z. B. bei einer Pollenallergie eine allergische Reaktion durch zuvor gebildete Antikörper (Abwehrstoffe) im Körper ausgelöst wird, liegt der Kontaktallergie eine lokale Reaktion der Hautzellen auf eine Substanz zugrunde. Eine allergische Reaktion tritt deshalb nur bei direktem Hautkontakt auf. 

Kontaktallergien sind sehr häufig, man schätzt, dass bis zu 20 % der Bevölkerung auf mindestens einen Stoff allergisch reagieren. Reagieren kann man im Prinzip auf alles, was unsere Haut berührt. Sowohl auf natürliche, als auch auf synthetisch hergestellte Substanzen.

Die “Klassiker” sind: 

  • Metalle, vor allem Nickel, sind teils in Schmuck, Reissverschlüssen oder Knöpfen enthalten 
  • Chemikalien, z. B. Latex, das in Handschuhen für den hygienischen Gebrauch enthalten ist 
  • Haarfärbemittel führen oftmals bei Friseuren zu allergischen Hautveränderungen 
  • Inhaltsstoffe von Kosmetika 

Aber auch Grashalme, Pflanzen oder ätherische Öle aus natürlichen Zutaten können ursächlich sein – die Palette ist im Grunde unendlich gross! 

In der Regel bilden sich die Hautveränderungen erst nach mehrmaligem Kontakt, häufig auch erst ein bis drei Tage später. An der betroffenen Hautstelle zeigen sich typische Veränderungen: 

  • die Haut juckt, wird rot und schwillt eventuell an 
  • typisch sind sogenannte Quaddeln: erhabene, rote Hautflecken 

Diese Veränderungen verschwinden meist von selbst wieder, wenn der Kontakt mit der auslösenden Substanz endet. Bei wiederholtem Kontakt aber kann es zu chronischen, schuppigen, rissigen Hautveränderungen kommen. 

Wie wird eine Metallallergie von der Allgemeinmedizin behandelt?

Metallallergie behandeln mit Allgemeinmedizin: Die Kontaktallergie ist nicht heilbar! Einzig eine Kontaktvermeidung führt zur Besserung. Auch wenn es sich um das Lieblingsparfum handelt: Es muss weg! Die lokalen Hautveränderungen bessern sich in der Regel unter einer Salbentherapie. 

Ist die Ursache nicht klar, kann man im Rahmen eines Allergietests versuchen die auslösenden Substanzen zu ermitteln. 

Was können Betroffene selbst tun?

Eine gut gepflegte Haut ist eine tolle Schutzbarriere. Deshalb gilt: Ausreichend trinken, nur Seifen oder Pflegemittel verwenden, welche den Säureschutzmantel der Haut nicht angreifen und regelmässiges Eincremen. 

Ansonsten gilt try and error” – einfach ausprobieren! Keiner von uns kann wissen, was unsere Haut verträgt und was nicht.

 

 

 

 

Finde den Behandlungsmix, der am besten zu dir passt: Vergleiche die vorliegende Behandlungsmethode mit allen weiteren Heilmethoden aus klassischer und alternativer Medizin bei Coretify. Unsere Empfehlung unterhalb der Tabelle hilft dir bei der Entscheidung. Wir wünschen dir gute Besserung!  

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