qijebfvoqnedcn;q'

Category:

Main category
So wirst du gesund

So hilft dir Ayurveda

Juli 31st, 2021 by

Ayurveda-Therapeutin Rebekka Heckendorn sagt im Gespräch mit Coretify: Alles, was hilft, hat Berechtigung

Videodauer 6 Min.

 

So hilft dir Ayurveda. Die Überzeugung von Ayurveda-Therapeutin Rebekka Heckendorn lautet: „Alles, was hilft, hat Berechtigung“. Sie meint damit die Zusammenarbeit von Ayurveda mit anderen Heilmethoden. Erfahre in dem Interview, was Rebekka Heckendorn besonders an Ayurveda fasziniert und welches Potenzial in der Zusammenarbeit aller Medizinsysteme für deine Gesundheit steckt. Ayurveda heisst „Wissen vom Leben“ und ist das älteste bestehende Medizinsystem der Welt. Es wird seit mehr als 3000 Jahren praktiziert und wird heute in Indien und Sri Lanka parallel zur klassischen Schulmedizin von Tausenden von Ärzten angewendet. Es verbreitet sich auch zunehmend in der westlichen Welt. Ayurveda gilt als moderne Ganzheitsmedizin, die für jeden Menschen durch sorgfältige Anamnese ganz individuelle Wege für die Gesunderhaltung und Heilung ermittelt. Der Mensch wird dabei immer als Einheit aus Körper, Sinnen, Verstand und Seele gesehen.

Erfahre, was Rebekka Heckendorn an der Heilmethode Ayurveda fasziniert und wie sie mit Hilfe von ayurvedischem Wissen ihre Patienten und Patientinnen auf dem Weg in ein grundlegend gesundes Leben begleitet.

Auf der Erfahrung der Ayurveda-Medizin basiert auch der Coretify Stoffwechseltest, den du am Beginn deiner Mitgliedschaft durchlaufen hast. Auf Basis dieses Wissens erhältst du Empfehlungen für dein gesundes Leben v. a. bezüglich Ernährung und Bewegung. Erfahre in diesem Interview somit auch, was Ayurveda neben weiteren bewährten Heilmethoden beitragen kann, um deine Immunabwehr zu stärken und dir ein grundlegend gesundes Leben zu ermöglichen.

Rebekka Heckendorn ist unsere Fachexpertin für Ayurveda. Sie praktiziert Ayurveda-Medizin und ist Fachbereichsleiterin Ayurveda-Medizin an der Heilpraktikerschule Luzern. Zudem ist sie Fachbereichsleiterin, Prüfungsexpertin und Dozentin für Ayurveda-Medizin an der Rosenberg Europäische Akademie für Ayurveda in Birstein, Deutschland, sowie Repräsentantin der Rosenberg Europäischen Akademie für Ayurveda in der Schweiz und Mentorin für Ayurveda Komplementärtherapeuten.

 

 

Beiträge zu fünf weiteren bewährten Behandlungsmethoden findest du ebenfalls im Bereich Heilmethoden. Tipps für deinen gesunden Alltag erhältst du in deinem Wochenplan

Aktuelle Infos zu deinem gesundem Leben und Heilmethoden findest du auch auf unserer Facebook-Seite.

So hilft dir Anthroposophische Medizin

Juli 10th, 2021 by

So hilft dir Anthroposophische Medizin: Die führende anthroposophische Ärztin Dr. med. Michaela Glöckler im Gespräch mit Coretify zeigt, warum Prävention in der Medizin an erster Stelle stehen sollte.

 

Videolänge 7 Min.

 

So hilft dir Antrhoposophische Medizin: Erfahre in dem Interview, warum die Gesundheitsvorsorge der Lieblingszweig der Medizin für die führende anthroposophische Ärztin Dr. med. Michael Glöckler ist und warum sie in der Medizin an erster Stelle stehen sollte.

Michaela Glöckler ist Autorin mehrerer Standardwerke, u.a. des Bestsellers „Anthroposophie Arzneimitteltherapie“ und „Kindersprechstunde“. Sie studierte Germanistik und Geschichte, anschliessend Medizin in Tübingen und Marburg. Weiterbildung zur Kinderärztin am Gemeinschaftskrankenhaus in Herdecke und an der Universitätskinderklinik in Bochum. Bis 1988 Mitarbeit in der Kinderambulanz am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, schulärztliche Tätigkeit in der Rudolf-Steiner-Schule in Witten. 1988–2016 Leitung der Medizinischen Sektion am Goetheanum, Dornach, Schweiz. Darüber hinaus engagiert sie sich weltweit durch Vorträge, Publikationen und die Ausbildung junger Ärzte für die Verbreitung der anthroposophischen Medizin.

Die Grundlage der anthroposophischen Medizin ist das schulmedizinische Wissen. Jedoch fügt die anthroposophische Medizin noch die Erkenntnisse aus der anthroposophischen Menschenkunde hinzu, die eine ganzheitliche Sicht ermöglichen: Es geht nicht nur um den Körper, sondern auch um die Seele und den Geist. Ausschlaggebend für die anthroposophischen Medizin ist das Fünf-Ebenen-Modell des anthroposophischen Menschenbildes: Die Symptome werden schulmedizinisch, also auf der körperlichen Ebene sorgfältig abgeklärt. Zudem werden durch Befragung und Beobachtung die vier weiteren Dimensionen einbezogen: die ätherisch-prozessuale, die astrale, die biografische und die Ebene der spirituellen Orientierung. Daraufhin beginnt eine auf den individuellen Menschen abgestimmte, ganzheitliche Behandlung mit anthroposophischen Mitteln. Somit kann die anthroposophische Medizin ähnlich wie andere komplementärmedizinische Richtungen dem Wissen der Schulmedizin noch wesentliche Faktoren hinzufügen, die die Chancen für eine erfolgreiche Prävention und eine grundlegende Heilung erhöhen.

 

Beiträge zu fünf weiteren bewährten Behandlungsmethoden findest du ebenfalls im Bereich Heilmethoden. Tipps für deinen gesunden Alltag erhältst du in deinem Wochenplan

Aktuelle Infos zu deinem gesundem Leben und Heilmethoden findest du auch auf unserer Facebook-Seite.

Hilft Vitamin D gegen Covid-19?

Juni 21st, 2021 by

Lesedauer: 5 Minuten

Das Sonnenvitamin D wird eigentlich eher mit gesunden Knochen in Verbindung gebracht. Unter Umständen beeinflusst eine ausreichende Versorgung damit aber auch den Verlauf von Covid-19-Erkrankungen.

Es ist eines der Vitamine, die eigentlich Selbstläufer sein sollten: Das Vitamin D, das physiologisch ein Hormon ist, entsteht, wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft – oder genauer der UVB-Anteil des Sonnenlichts. Im Sommer reichen bei heller Hautfarbe in unseren Breiten zur Mittagszeit weniger als zehn Minuten Sonnenschein auf Gesicht, Hände und Arme, um den Tagesbedarf zu decken. Zu weniger hautkrebsgefährdenden Zeiten am Morgen oder Nachmittag dauert es etwas länger, ist aber immer noch mit höchstens einer guten halben Stunde getan. Warum also gab es Vitamin-D-Mangelerscheinungen schon bei den Neandertalern?

Die einfache Antwort ist: wegen des Wetters. Die Neandertaler lebten während der Eiszeit, die Sonne schien wenig und die Menschen dürften ihre Haut gut bedeckt gehalten haben. Denn die halbe Stunde an einem Sommermorgen wird im zeitigen Frühjahr schnell zu über einer Stunde, die man mit blossen Armen in der Sonne verbringen sollte – so sie denn scheint. 

Dies wird als ein möglicher Faktor herangezogen, der an der offenbar gesunkenen Todesfallrate bei Sars-CoV-2-Infektionen beteiligt sein könnte. In den Wintermonaten liegen die Vitamin-D-Spiegel in der Bevölkerung tiefer als im Sommer und im Herbst; so fanden Forscher aus den USA bei ihren Versuchspersonen die höchsten Vitamin-D-Werte im September und die tiefsten im März. Tatsächlich leidet etwa die Hälfte der Schweizer Bevölkerung im Winter an einem Vitamin-D-Mangel, wie Heike Bischoff-Ferrari von der Universität Zürich erklärt. 

Vitamin D stärkt das Immunsystem

Man wisse, dass Vitamin D eine immunmodulierende Wirkung habe und Entzündungen senken könne, erklärt die Klinikdirektorin Geriatrie des Universitätsspitals Zürich, des Stadtspitals Waid und des Triemli weiter. Dies könne auch für die Entzündungsreaktion relevant sein, die von Sars-CoV-2 ausgelöst werde, und damit den Schweregrad der Infektion beeinflussen. 

Ohne ausreichend Sonnenlicht kommt die körpereigene Vitamin-D-Produktion ins Stocken.

Tatsächlich haben verschiedene Studien nun auch bereits einen Zusammenhang zwischen der Schwere einer Covid-19-Erkrankung und dem Vitamin-D-Spiegel der Betroffenen gefunden. Viele deuten darauf hin, dass ein zu niedriger Spiegel mit einem schwereren Verlauf der Krankheit korreliert. So fand eine in der Fachzeitschrift „Journal of Medical Virology“ online publizierte Metastudie, die entsprechende Untersuchungen an fast 1400 Patienten auswertete, dass diejenigen Personen mit schlechter Prognose signifikant niedrigere Vitamin-D-Spiegel hatten als jene mit guter Prognose. Die Wissenschafter gingen so weit, den Vitamin-D-Spiegel als Faktor zur Prognose für den Verlauf der Erkrankung vorzuschlagen.

Ein kausaler Zusammenhang lässt sich hieraus aber noch nicht ableiten, zumal auch nicht alle Studien in dieselbe Richtung deuten. Der Vitamin-D-Spiegel in jenen Studien, die eine Korrelation zeigen, könne ein Zeichen oder eine Folge eines anderen Problems darstellen, das das eigentliche sei, das den Verlauf beeinflusse, sagt Manuel Battegay vom Universitätsspital Basel. So geht beispielsweise Übergewicht – ein bekannter Risikofaktor für einen schweren Covid-19-Verlauf – oft mit einem Vitamin-D-Mangel einher. Auch betagte Personen weisen häufiger zu niedrige Werte auf. 

Pilotstudie zur Prävention gegen Covid-19

Doch nun deutet eine Pilotstudie von Forschenden der Universität Córdoba in Spanien auf einen direkteren Zusammenhang des Vitamin-D-Spiegels mit Covid-19. Aus einer Gruppe von 76 ins Spital eingewiesenen Covid-19-Patienten erhielten 50 zufällig ausgewählte Personen zusätzlich zur Standardtherapie in der ersten Woche zwei und dann wöchentlich eine Dosis des Vitamin-D-Stoffwechselprodukts Calcifediol, das im Körper zum aktiven Vitamin umgebaut wird. Weder die Patienten noch die behandelnden Ärzte wussten dabei, wer zu welcher Gruppe gehörte.

Bei der Auswertung zeigte sich, dass von den mit Calcifediol behandelten Personen eine auf die Intensivstation musste; sie wurde später wieder entlassen. In der anderen Gruppe waren es dreizehn Patienten, von denen zwei verstarben. Die Forscher schliessen aus diesem (statistisch signifikanten) Ergebnis, dass Calcifediol möglicherweise die Schwere einer Covid-19-Erkrankung reduziert. 

Dies müsse allerdings noch in grösseren Studien untersucht werden, in denen die Patienten auch noch nach weiteren Merkmalen sortiert werden sollten, schreiben Marta Entrenas Castillo und ihre Kollegen in der Fachzeitschrift «Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology». Mindestens eine grosse Studie soll demnächst starten: Eine ähnlich wie Castillos aufgebaute Untersuchung, an der 2700 Personen teilnehmen sollten, werde zurzeit von JoAnn Manson an der Harvard Medical School lanciert, berichtet Bischoff-Ferrari.

Man hat bereits von verschiedenen Atemwegsinfektionen und besonders auch der Tuberkulose Hinweise darauf, dass ein Vitamin-D-Mangel einen Risikofaktor darstellen könnte – einerseits für die Infektanfälligkeit an sich, andererseits auch für den Verlauf der Erkrankung. Man erklärt sich dies über den Einfluss des Vitamins auf das Immunsystem: Der Vitamin-D-Rezeptor sei auf vielen Zellen des Immunsystems verankert, erklärt Bischoff-Ferrari. 

Das Vitamin fördere unter anderem die Produktion antiviraler Stoffe im Körper und hemme die Freisetzung von entzündungsfördernden Stoffen, sogenannten Zytokinen, durch Fresszellen des Immunsystems. Eine übermässige Freisetzung dieser Stoffe, ein sogenannter Zytokinsturm, wird mit einem schwereren Covid-19-Verlauf in Verbindung gebracht. 

Traditionell ist Vitamin D als knochenstärkend bekannt

Bekannt ist Vitamin D allerdings eher für seine Wirkung auf Knochen und Muskeln. Bei Kindern war eine früher häufiger beobachtete Mangelerscheinung die Rachitis, bei der die Knochen schlecht mineralisieren, «weich» werden und sich im Wachstum verbiegen. Bei betagten Personen erhöht ein Vitamin-D-Mangel das Risiko für Stürze und Knochenbrüche. Zu hohe Dosen Vitamin D zu schlucken, kann sich allerdings ebenfalls negativ auswirken. Die Empfehlung sei für Erwachsene, 800 Internationale Einheiten (das entspricht 20 µg) am Tag einzunehmen, erklärt Bischoff-Ferrari. Diese Menge sei sicher und schade auch jenen Personen nicht, die keinen Vitamin-D-Mangel hätten. Und möglicherweise senke sie das Risiko, an einer schweren Covid-19 zu erkranken. Bei Kindern und Jugendlichen empfehle das Bundesamt für Gesundheit 600 Internationale Einheiten am Tag. Das sei gefahrlos und behebe einen allfälligen Mangel, sagt die Expertin.

Einen zu niedrigen Spiegel zu vermeiden, gilt aber auch für alle anderen Vitamine und Mineralstoffe: Eine gesunde Ernährung und Lebensweise sei grundsätzlich eine gute Vorsorge, auch was eine allfällige Erkrankung an Covid-19 angehe, betont Battegay. Ebenso wichtig sei, auf eine gute Versorgung und Einstellung allfälliger Grunderkrankungen zu achten. Dies sei in der Schweiz normalerweise gegeben. Mögliche Mängel hierbei könnten aber eventuell in anderen Ländern beobachtete, höhere Hospitalisierungsraten erklären, sagt der Experte.

Erstmals erschienen in der NZZ am 25. Oktober 2020

Weitere Ernährungstipps zu Vitamin D findest du in deinem Wochenplan.

Ein gutes Verhältnis zum Arzt wirkt schmerzlindernd

Juni 21st, 2021 by

Lesedauer: 4 Minuten

Eine starke Placebowirkung ist bei Schmerzen bekannt. Dies zeigt sich nun auch bei der Akupunkturbehandlung. Sie ist effektiver, wenn sich der Arzt Zeit nimmt für die Patienten.

Wie effektiv schmerzlindernde Therapien wirken, hängt unter anderem von psychischen Faktoren ab. Von grosser Bedeutung ist dabei die Erwartungshaltung. So schlägt die Behandlung gemeinhin umso besser an, je mehr der Patient an deren Erfolg glaubt. Aber auch eine gute Beziehung zum Arzt scheint hierfür wesentlich zu sein. Was schon früher beobachtet wurde, zeigen nun auch die Erkenntnisse eines internationalen Forscherteams um Dan-Mikael Ellingsen von der Universität Oslo.

Wie gut die Akupunktur bei Schmerzen wirkt, hängt auch von der Beziehung zum Arzt ab.

Gestützt auf moderne Verfahren, darunter Hirnscans mit der funktionellen Magnetresonanztomografie und eine Software zur Erfassung von Veränderungen der Mimik, hatten die Wissenschafter untersucht, wie sich ein gutes Verhältnis zum Arzt auf das Ergebnis einer Schmerztherapie mittels Akupunktur auswirkt. 

Gewinnen konnten sie für ihr Projekt insgesamt 22 Ärzte mit Erfahrung in Akupunktur und 23 Frauen mit Fibromyalgie, einem chronischen Schmerzleiden. Alle Patientinnen hatten sich bereit erklärt, an zwei unterschiedlichen Tagen jeweils mehrmals hintereinander ein mässig schmerzhaftes Ereignis über sich ergehen zu lassen. Dieses bestand im Aufblähen einer um die Wade gelegten Manschette, einer ähnlich unangenehmen Prozedur wie die Kompression des Oberarms zur Messung des Blutdrucks. Aufgabe der Ärzte war es, die durch die Wadenkompression verursachte Missempfindung mithilfe der Akupunktur zu lindern. Die hierzu dienenden Nadeln waren an schmerztherapeutisch relevanten Punkten angebracht und liessen sich elektronisch steuern. Die beiden Versuchsreihen unterschieden sich dabei nur in einem Aspekt: An einem der beiden Tage lernten die Patientinnen den behandelnden Arzt in einem Vorgespräch kennen und am anderen Tag nicht.

Die Ärztin-Patient-Beziehung ist entscheidend für den Behandlungserfolg

Wie sich zeigte, übte ein gutes Verhältnis zum Arzt einen erheblichen Einfluss auf die Wirksamkeit der Therapie aus. So linderte die Akupunktur die Schmerzen viel mehr, wenn sich die Patientin mit dem behandelnden Arzt vorher eingehend unterhalten hatte, als wenn dies unterblieb. Je mehr Vertrauen die Probandin ausserdem zu dem Mediziner gefasst hatte, desto ausgeprägter war der schmerzstillende Effekt der Behandlung. 

Die Qualität der Beziehung zwischen Arzt und Patientin ermittelten die Studienautoren anhand von Fragebögen und prüften zudem, ob sie sich über die Gesichtsbewegungsanalyse und die Hirnscans objektivieren liess. Das war tatsächlich der Fall. Als ein wichtiger Gradmesser eines guten zwischenmenschlichen Verhältnisses erwies sich dabei einerseits der Gleichtakt der Gesichtsbewegungen. So war das Einvernehmen von Arzt und Patientin umso besser – und der schmerzstillende Effekt der Behandlung mithin umso grösser –, je mehr sich die beiden bezüglich ihrer Mimik und der darin zum Ausdruck kommenden Gefühle, etwa Ängstlichkeit und Freude, entsprachen. Das Gleiche galt für die Aktivität jener Hirnareale, die an der Steuerung von sozialen Fähigkeiten wie Einfühlungsvermögen und Empathie beteiligt sind.

Die Ergebnisse der neuen Studie könnten eine Erklärung dafür sein, dass die Akupunktur in manchen wissenschaftlichen Untersuchungen gut und in anderen schlecht abschneidet und in wieder anderen selbst dann erstaunliche Erfolge verbucht, wenn die Nadeln in «falsche», also nicht dem Standard entsprechende Körperstellen eingeführt wurden. Darüber hinaus sind die Erkenntnisse des internationalen Forscherteams ein Fanal für die Bedeutung der sprechenden Medizin. So gibt es unzählige Hinweise, dass der zwischenmenschliche Kontakt ein wichtiges, wenn nicht das wichtigste Standbein einer erfolgreichen Therapie ist. Selbst das beste Medikament kann nur wenig bewirken, wenn es dem Arzt nicht gelingt, ein gutes Vertrauensverhältnis zu dem Patienten aufzubauen und diesen von der Notwendigkeit einer konsequenten Tabletteneinnahme zu überzeugen. Anders als vielfach befürchtet, dürfte der gute Arzt daher auf absehbare Zeit kein Auslaufmodell sein.

Erstmals erschienen in der NZZ am 21.10.2020.

Weitere Tipps für ein gutes Verhältnis zum Arzt findest du in unserer Blog-Rubrik Arztbesuch.

So wird dein Stoffwechseltyp ermittelt

Juni 21st, 2021 by
Videolänge 5 Min.   So wird dein Stoffwechseltyp ermittelt: In diesem Video erfährst du von unserer Ayurveda-Expertin Rebekka Heckendorn, wie dein Stoffwechseltyp ermittelt wird. Nach deiner Registrierung hast du den Stoffwechseltest gemacht und erfahren, welchem Stoffwechseltypen du angehörst. Nun erhältst du jede Woche in deinem Wochenplan gesunde Rezepte und Yogaübungen, die individuell auf deinen Stoffwechseltypen abgestimmt sind. Der Stoffwechseltest ist also ein ganz wichtiges Element in Coretify. Höre dir an, […]

Logge dich ein, um diesen Inhalt zu sehen.

So hilft dir Allgemeinmedizin

Juni 21st, 2021 by

So hilft dir Allgemeinmedizin: Im Interview verrät Allgemeinärztin Dr. med. Susanne Andreae die zwei Dinge, die dir für deine Gesundheit am meisten helfen.

 

Videodauer 5 Min.

 

So hilft dir Allgemeinmedizin: Erfahre in dem Interview, was unsere Fachexpertin Dr. med. Susanne Andreae an der Allgemeinmedizin am meisten fasziniert und wie du mit ganz wenigen Schritten wieder mehr zu dir selbst findest. Susanne Andreae sagt ganz klar: „Ich wünsche mir, dass die Menschheit zwei Dinge lernt.“ Du findest ihre Beiträge zu Ursachen, Behandlung und Selbsthilfe bei den häufigsten Allergien und chronischen Krankheiten im Bereich Heilmethoden. Nach ihrem Medizinstudium absolvierte Andreae ihre Facharztausbildung in diversen Kliniken und Praxen in Rheinland-Pfalz und im Schwarzwald. Seit 2006 ist sie niedergelassene Allgemeinärztin in der Nähe von Rottweil, seit 2009 Lehrbeauftragte für Allgemeinmedizin an der Universität Freiburg i. Br. Zudem ist sie Lehrbuchautorin für den Thieme Verlag und allgemeinärztliche Beisitzerin der Gutachterkommission KV Südbaden.

Die Allgemeinmedizin stellt in der Regel die medizinische Grundversorgung in unseren Gegenden sicher. Sie basiert auf der wissenschaftlich orientierten Schulmedizin, die heute an westlichen Hochschulen gelehrt wird. Die Schulmedizin verdankt ihre heutigen Erfolge einer langjährigen Tradition naturwissenschaftlicher Forschung, die spätestens seit dem 18. Jahrhundert immer wichtiger wurde: Die Evolutionstheorie ermöglicht es, den menschlichen Körper anatomisch und physiologisch besser zu verstehen. Forschungen zur Bakteriologie und Mikrobiologie bringen seit dem 19. Jahrhundert durchschlagende Erfolge bei der Bekämpfung von Krankheiten, die durch Erreger übertragen werden. Dadurch wird die Sterblichkeit stark reduziert. Auf Basis von modernen Narkose- und Operationstechniken leistet die Chirurgie vielfältige Beiträge bei Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Diese Entwicklung ist keineswegs abgeschlossen, sondern wird heute auch durch immer stärkere Zusammenarbeit mit benachbarten Wissenschaften wie Biologie und Physik aber auch durch neue medizinische und pharamzeutische Methoden stetig verbessert und intensiviert.

 

Beiträge zu fünf weiteren Behandlungsmethoden findest du ebenfalls im Bereich Heilmethoden. Tipps für deinen gesunden Alltag erhältst du in deinem Wochenplan

Aktuelle Infos zu gesundem Leben und Heilmethoden findest du auch auf unserer Facebook-Seite.