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So bleibst du gesund

Heidelbeeren, die blauen Superhelden

Juli 31st, 2021 by

Lesedauer 5 Min.

Heidelbeeren sind blaue Superhelden. Schon seit mehreren hundert Jahren gelten die Heidelbeerpflanze und ihre Beeren als Superfrüchte, doch was steckt dahinter? Erfahre in dem Beitrag, welchen Nutzen die Heidelbeere für dein Wohlbefinden und deine Gesundheit hat.

 

Die Heidelbeere hat viele Facetten und wird seit langem in der Pflanzenheilkunde genutzt. Durch ihre adstringierende, antidiabetische, antiseptische sowie blutstillende Eigenschaften gilt sie als «Superfood». Die Antioxidanten, die Vitamine B, C, E, K sowie Magnesium und Eisen stärken unser Immunsystem gegenüber Infektionen sowie Erkältungen und beugen vielen weiteren Krankheiten vor. Heidelbeeren helfen uns, den Stress im Alltag besser zu bewältigen.

 

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Viele kennen die blauen Beeren von Wanderungen in den Bergen und der wunderschönen roten Farbenpracht im Herbst. Bei uns wächst die europäische Heidelbeere an den unterschiedlichsten Orten. Sie sind äusserst robust und wachsen auch über 2000 M. ü. M. Die Beeren sind kleiner als die Kulturheidelbeeren, die von der Amerikanischen Heidelbeere abstammt. Wilde Heidelbeere weisen einen höheren Anteil an Antioxidanten auf und da diese auch für die blaue Farbe verantwortlich sind, ist bei der europäischen Heidelbeere auch das Fruchtfleisch blau. Die wilden Heidelbeeren haben einen intensiveren, etwas säuerlichen Geschmack und eignen sich nicht für die Zucht. Die Kulturheidelbeere ist im Gegensatz zur wilden Heidelbeere deutlich grösser und süsser im Geschmack.

Kulturheidelbeeren sind sehr robuste Beeren und in Vergleich zu anderen Beeren deutlich länger haltbar. Frisch schmecken sie natürlich am besten, doch auch nach ein paar Tagen sind sie noch knackig.

Neben all diesen gesunden Inhaltsstoffen haben Heidelbeeren einen weiteren Vorteil. Egal ob pur, im Müsli, Kuchen oder Salat, ihr süss-säuerlicher Geschmack passt einfach immer! Dies ist auch der Grund, weshalb Heidelbeeren immer beliebter werden und mittlerweile zu jeder Jahreszeit bei uns in den Läden angeboten werden.

Heidelbeeren und ihre Wirkung sind unbestritten eine Bereicherung, doch woher kommen Sie? Diese Frage ist ein zentrales Element unserer Philosophie. Damit Heidelbeeren ihr volles Potenzial ausschöpfen können, muss auch ihr Ursprung betrachtet werden.

Warum werden Heidelbeeren sogar mitten in der Bergen im Wallis angepflanzt?

Heidelbeeren sind unbestritten ein gutes Produkt, doch es gehört mehr dazu. Als wir 2019 Heidelbeeri.ch im Wallis lancierten, ging es uns in erster Linie darum, ein gutes Produkt lokal herzustellen und ohne weite Transportwege so frisch wie möglich unseren Kunden anzubieten. Wir sind Teil der «Local for local»-Bewegung. Der Vorteil von regionalen Lebensmitteln? Sie sind frischer, besser im Geschmack und nahrhafter. «Local for local» ermöglicht vielen Konsumenten eine gesündere Ernährung ohne den Einsatz von Herbiziden, Insektiziden, Fungiziden und Pestiziden. Durch einen sorgfältigen Anbau und ein ständiges Beobachten können wir fast gänzlich auf Pflanzenschutzmittel verzichten. Wir vermeiden Foodmiles, indem wir über 90% unserer Ernte innerhalb von 40 km liefern, und können dadurch auf jegliche Nachbehandlung verzichten.

Heute bewirtschaften wir ca. 0.7 Hektar mit elf unterschiedlichen Blaubeerensorten und einigen Haskap-Beeren, einem weiteren Superhelden in Blau. Wir sind davon überzeugt, dass es sinnvoller ist, Lebensmittel, die bei uns so wunderbar wachsen, auch bei uns anzubauen. Wir leisten einen kleinen Beitrag in einer grossen Veränderung und sind bestrebt, die besten Früchte anzubieten. Frisch. Lokal. Nachhaltig.

 

Weitere Tipps zu gesundem Essen findest du in deinem Wochenplan.

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Hilft Vitamin D gegen Covid-19?

Juni 21st, 2021 by

Lesedauer: 5 Minuten

Das Sonnenvitamin D wird eigentlich eher mit gesunden Knochen in Verbindung gebracht. Unter Umständen beeinflusst eine ausreichende Versorgung damit aber auch den Verlauf von Covid-19-Erkrankungen.

Es ist eines der Vitamine, die eigentlich Selbstläufer sein sollten: Das Vitamin D, das physiologisch ein Hormon ist, entsteht, wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft – oder genauer der UVB-Anteil des Sonnenlichts. Im Sommer reichen bei heller Hautfarbe in unseren Breiten zur Mittagszeit weniger als zehn Minuten Sonnenschein auf Gesicht, Hände und Arme, um den Tagesbedarf zu decken. Zu weniger hautkrebsgefährdenden Zeiten am Morgen oder Nachmittag dauert es etwas länger, ist aber immer noch mit höchstens einer guten halben Stunde getan. Warum also gab es Vitamin-D-Mangelerscheinungen schon bei den Neandertalern?

Die einfache Antwort ist: wegen des Wetters. Die Neandertaler lebten während der Eiszeit, die Sonne schien wenig und die Menschen dürften ihre Haut gut bedeckt gehalten haben. Denn die halbe Stunde an einem Sommermorgen wird im zeitigen Frühjahr schnell zu über einer Stunde, die man mit blossen Armen in der Sonne verbringen sollte – so sie denn scheint. 

Dies wird als ein möglicher Faktor herangezogen, der an der offenbar gesunkenen Todesfallrate bei Sars-CoV-2-Infektionen beteiligt sein könnte. In den Wintermonaten liegen die Vitamin-D-Spiegel in der Bevölkerung tiefer als im Sommer und im Herbst; so fanden Forscher aus den USA bei ihren Versuchspersonen die höchsten Vitamin-D-Werte im September und die tiefsten im März. Tatsächlich leidet etwa die Hälfte der Schweizer Bevölkerung im Winter an einem Vitamin-D-Mangel, wie Heike Bischoff-Ferrari von der Universität Zürich erklärt. 

Vitamin D stärkt das Immunsystem

Man wisse, dass Vitamin D eine immunmodulierende Wirkung habe und Entzündungen senken könne, erklärt die Klinikdirektorin Geriatrie des Universitätsspitals Zürich, des Stadtspitals Waid und des Triemli weiter. Dies könne auch für die Entzündungsreaktion relevant sein, die von Sars-CoV-2 ausgelöst werde, und damit den Schweregrad der Infektion beeinflussen. 

Ohne ausreichend Sonnenlicht kommt die körpereigene Vitamin-D-Produktion ins Stocken.

Tatsächlich haben verschiedene Studien nun auch bereits einen Zusammenhang zwischen der Schwere einer Covid-19-Erkrankung und dem Vitamin-D-Spiegel der Betroffenen gefunden. Viele deuten darauf hin, dass ein zu niedriger Spiegel mit einem schwereren Verlauf der Krankheit korreliert. So fand eine in der Fachzeitschrift „Journal of Medical Virology“ online publizierte Metastudie, die entsprechende Untersuchungen an fast 1400 Patienten auswertete, dass diejenigen Personen mit schlechter Prognose signifikant niedrigere Vitamin-D-Spiegel hatten als jene mit guter Prognose. Die Wissenschafter gingen so weit, den Vitamin-D-Spiegel als Faktor zur Prognose für den Verlauf der Erkrankung vorzuschlagen.

Ein kausaler Zusammenhang lässt sich hieraus aber noch nicht ableiten, zumal auch nicht alle Studien in dieselbe Richtung deuten. Der Vitamin-D-Spiegel in jenen Studien, die eine Korrelation zeigen, könne ein Zeichen oder eine Folge eines anderen Problems darstellen, das das eigentliche sei, das den Verlauf beeinflusse, sagt Manuel Battegay vom Universitätsspital Basel. So geht beispielsweise Übergewicht – ein bekannter Risikofaktor für einen schweren Covid-19-Verlauf – oft mit einem Vitamin-D-Mangel einher. Auch betagte Personen weisen häufiger zu niedrige Werte auf. 

Pilotstudie zur Prävention gegen Covid-19

Doch nun deutet eine Pilotstudie von Forschenden der Universität Córdoba in Spanien auf einen direkteren Zusammenhang des Vitamin-D-Spiegels mit Covid-19. Aus einer Gruppe von 76 ins Spital eingewiesenen Covid-19-Patienten erhielten 50 zufällig ausgewählte Personen zusätzlich zur Standardtherapie in der ersten Woche zwei und dann wöchentlich eine Dosis des Vitamin-D-Stoffwechselprodukts Calcifediol, das im Körper zum aktiven Vitamin umgebaut wird. Weder die Patienten noch die behandelnden Ärzte wussten dabei, wer zu welcher Gruppe gehörte.

Bei der Auswertung zeigte sich, dass von den mit Calcifediol behandelten Personen eine auf die Intensivstation musste; sie wurde später wieder entlassen. In der anderen Gruppe waren es dreizehn Patienten, von denen zwei verstarben. Die Forscher schliessen aus diesem (statistisch signifikanten) Ergebnis, dass Calcifediol möglicherweise die Schwere einer Covid-19-Erkrankung reduziert. 

Dies müsse allerdings noch in grösseren Studien untersucht werden, in denen die Patienten auch noch nach weiteren Merkmalen sortiert werden sollten, schreiben Marta Entrenas Castillo und ihre Kollegen in der Fachzeitschrift «Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology». Mindestens eine grosse Studie soll demnächst starten: Eine ähnlich wie Castillos aufgebaute Untersuchung, an der 2700 Personen teilnehmen sollten, werde zurzeit von JoAnn Manson an der Harvard Medical School lanciert, berichtet Bischoff-Ferrari.

Man hat bereits von verschiedenen Atemwegsinfektionen und besonders auch der Tuberkulose Hinweise darauf, dass ein Vitamin-D-Mangel einen Risikofaktor darstellen könnte – einerseits für die Infektanfälligkeit an sich, andererseits auch für den Verlauf der Erkrankung. Man erklärt sich dies über den Einfluss des Vitamins auf das Immunsystem: Der Vitamin-D-Rezeptor sei auf vielen Zellen des Immunsystems verankert, erklärt Bischoff-Ferrari. 

Das Vitamin fördere unter anderem die Produktion antiviraler Stoffe im Körper und hemme die Freisetzung von entzündungsfördernden Stoffen, sogenannten Zytokinen, durch Fresszellen des Immunsystems. Eine übermässige Freisetzung dieser Stoffe, ein sogenannter Zytokinsturm, wird mit einem schwereren Covid-19-Verlauf in Verbindung gebracht. 

Traditionell ist Vitamin D als knochenstärkend bekannt

Bekannt ist Vitamin D allerdings eher für seine Wirkung auf Knochen und Muskeln. Bei Kindern war eine früher häufiger beobachtete Mangelerscheinung die Rachitis, bei der die Knochen schlecht mineralisieren, «weich» werden und sich im Wachstum verbiegen. Bei betagten Personen erhöht ein Vitamin-D-Mangel das Risiko für Stürze und Knochenbrüche. Zu hohe Dosen Vitamin D zu schlucken, kann sich allerdings ebenfalls negativ auswirken. Die Empfehlung sei für Erwachsene, 800 Internationale Einheiten (das entspricht 20 µg) am Tag einzunehmen, erklärt Bischoff-Ferrari. Diese Menge sei sicher und schade auch jenen Personen nicht, die keinen Vitamin-D-Mangel hätten. Und möglicherweise senke sie das Risiko, an einer schweren Covid-19 zu erkranken. Bei Kindern und Jugendlichen empfehle das Bundesamt für Gesundheit 600 Internationale Einheiten am Tag. Das sei gefahrlos und behebe einen allfälligen Mangel, sagt die Expertin.

Einen zu niedrigen Spiegel zu vermeiden, gilt aber auch für alle anderen Vitamine und Mineralstoffe: Eine gesunde Ernährung und Lebensweise sei grundsätzlich eine gute Vorsorge, auch was eine allfällige Erkrankung an Covid-19 angehe, betont Battegay. Ebenso wichtig sei, auf eine gute Versorgung und Einstellung allfälliger Grunderkrankungen zu achten. Dies sei in der Schweiz normalerweise gegeben. Mögliche Mängel hierbei könnten aber eventuell in anderen Ländern beobachtete, höhere Hospitalisierungsraten erklären, sagt der Experte.

Erstmals erschienen in der NZZ am 25. Oktober 2020

Weitere Ernährungstipps zu Vitamin D findest du in deinem Wochenplan.

Was hat mein Blutdruck mit Wasser zu tun?

Juni 21st, 2021 by

Lesedauer: 4 Minuten

Wir Menschen bestehen zu rund zwei Dritteln aus Wasser. Auch das Blut in unseren Adern enthält viel Wasser und sein Anteil wird ständig reguliert. In dem Beitrag erfährst du, warum es wichtig ist, regelmässig und ausreichend zu trinken. Denn mit Wasser kannst du auch deinen Energieverbrauch steigern und zusätzlich deinen Blutdruck stabilisieren. 

 

Auch in hektischen Zeiten das Trinken nicht vergessen

Ich möchte dir einige Tipps an die Hand geben, wie du auch in hektischen Zeiten nicht vergisst, ausreichend zu trinken: Da, wo du dich am häufigsten am Tag aufhältst, also zum Beispiel am Schreibtisch, solltest du dir immer deinen Tagesbedarf an Trinkwasser bereithalten. Das sind 30 bis 45 ml pro kg Körpergewicht. Wenn du beispielsweise 70 kg wiegst, sind das gut 3 Liter. Wenn du noch nicht daran gewöhnt bist, auf deinen Wasserhaushalt zu achten, hilft dir vielleicht ein Trinktagebuch auf die Sprünge. Dazu genügt es schon, eine Woche lang zu notieren, wann und wie viel Flüssigkeit du zu dir nimmst. Ausserdem möchte ich dir empfehlen, zu möglichst vielen Anlässen – zum Beispiel in der Pause oder zum Kaffee – immer auch ein Glas Wasser zu trinken.

Trinken gegen den Stress

Im Büro kann dir Wasser auch helfen, zur Ruhe zu kommen. Denn schon die wenigen Sekunden, in denen du einen Schluck Wasser trinkst, bedeuten eine kurze Auszeit vom Arbeitsstress. Wasser hat also eine reinigende Wirkung, nicht nur äusserlich, sondern auch aus psychologischer Sicht: Die Zeit, die wir uns im Büro nehmen, um ein Glas Wasser zu trinken, hilft uns dabei, kurz innezuhalten, durchzuatmen und uns wieder neu zu zentrieren. Trinke bewusst und schaffe dir so kleine Verschnaufpausen. Aus etwas Alltäglichem wird somit etwas Positives.

Regelmässig Wasser trinken reguliert den Blutdruck und entspannt.

Wasser bringt deinen Blutdruck in Schwung

Forscher haben herausgefunden, dass bei der Aufnahme einer grossen Flüssigkeitsmenge – beispielsweise eines halben Liters Wasser in kurzer Zeit – der Blutdruck messbar ansteigt. Doch bereits nach 30 Minuten hat der Körper seinen Blutdruck wieder auf den ursprünglichen Wert eingestellt. Falls du deinen Blutdruck selbst kontrollieren willst, lasse also zwischen dem Trinken von viel Flüssigkeit und der Messung eine halbe Stunde verstreichen. 

Die Wissenschaftler erklärten sich den blutdrucksteigernden Effekt mit einer Aktivierung des sympathischen Nervensystems. Das ist eine wichtige Schaltzentrale für den Kreislauf und den Stoffwechsel. Mit der Wasseraufnahme steigt auch der Energieverbrauch unseres Körpers merklich an. Es werden also Kalorien verbrannt, für die wir uns nicht anstrengen müssen – sehr praktisch, wenn du abnehmen willst.

Wasser trinken hilft auch gegen Schwindel

Du bekommst Schwindelgefühle, wenn du aus dem Sitzen schnell aufstehst? Dann wird dein Blutdruck nicht schnell genug nachreguliert. Normalerweise erhöht sich beim Aufstehen unser Herzschlag und die Blutgefässe ziehen sich zusammen, wodurch sich der Blutdruck erhöht. Geschieht dies nicht ausreichend, überkommt den Betroffenen Schwindel und er kann ohnmächtig werden. In diesem Fall kann es dir helfen, vor dem Aufrichten ein grosses Glas Wasser zu trinken.

Sollen wir denn weniger trinken, um den Blutdruck in den Griff zu bekommen?

Weit gefehlt! Tipp: Trinke gleichmässig über den Tag verteilt immer wieder ein Glas Wasser. Das stärkt den Kreislauf und hält den Wasserhaushalt stabil. Das gilt insbesondere an heissen Tagen, wenn wir schwitzen oder an Durchfall leiden.

Spare nie an der täglichen Trinkmenge, auch wenn du dann häufiger zur Toilette musst. Denn Wasser ist gesund! Wissenschaftler haben unter anderem festgestellt, dass der Genuss von Wasser die Leberzellen anregt, den Energieverbrauch erhöht und den Blutdruck stabilisiert.

Was soll ich trinken und was besser nicht?

Achte bei der Auswahl der Getränke auf den Inhalt. So führt etwa der Konsum von Softdrinks zu einer deutlichen Erhöhung des Blutdrucks, weil sie mit künstlicher Fruktose oder Zuckerersatzstoffen gesüsst sind. Auch Alkohol erhöht den Blutdruck. Daher empfiehlt es sich, den Alkoholkonsum einzuschränken oder besser noch ganz darauf zu verzichten. Achte bei Mineralwasser unbedingt auf den Anteil von Natriumchlorid (Salz), da Natrium ebenfalls den Blutdruck in die Höhe treibt. Denn unser Körper braucht zwar unbedingt Salz, doch nur in begrenzter Menge. Mit unserer täglichen Nahrung nehmen wir heute schon etwa zehn bis zwölf Gramm Kochsalz zu uns. Das ist in rund doppelt so viel, wie unser Körper benötigt. Bei Bluthochdruck sollten wir nicht mehr als fünf Gramm Kochsalz pro Tag aufnehmen. Auch sogenanntes „entkalktes“ oder „entmineralisiertes“ Leitungswasser ist bei hohem Blutdruck nicht als Trinkwasser zu empfehlen. Es wird v.a. in kalkreichen Regionen mittels Ionentauschern hergestellt, indem Kalzium und Magnesium durch Natriumionen ersetzt werden.

Welches Wasser ist denn nun das richtige?

Das beste Wasser ist reines Quellwasser oder aus Bergbächen oberhalb 1500 m. Da nur wenige das Glück haben, aus einer Quelle schöpfen zu können, haben wir drei Möglichkeiten, uns mit qualitativ hochwertigem Wasser zu versorgen:

  1. Quellwasser in Glasflaschen

Vorteil: Wir wissen am Ende des Tages anhand des Leerguts genau, wie viel wir getrunken haben.

Nachteil: Teuer, braucht Lagerflächen, Transport und die Entsorgung des Glases ist umweltbelastend: Beachte: Je nach Transportweg, Temperaturwechsel und Lagerung kommt es zu Geschmacks- und Qualitätsunterschieden.

  1. Leitungswasser

Vorteil: Immer verfügbar. Das bestkontrollierte Lebensmittel. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nachteil: Unser Wassersystem verfügt über keine „Firewall“. Die Grenzwerte umfassen nur noch wenige Werte und werden an politische, technische und wirtschaftliche Machbarkeit angepasst. Der Messpunkt ist das Wasserwerk. Was das Wasser zwischen Wasserwerk und der lokalen Entnahmestelle alles aufnimmt, bleibt dabei unberücksichtigt. Ohne Zweifel hat sich das Wasser nach seinem langen Weg durch die geraden Wasserrohre sowohl biophysikalisch als oft auch chemisch verändert, bis es bei dir aus dem Hahn kommt.

  1. Quellwasser-System am Wasserhahn

Vorteil: Wer sein Wasser filtert bzw. wirbelt, tut seinem Körper etwas Gutes und schont die Umwelt. Zudem spart er eine Menge Geld, verglichen mit Quellwasser aus der Glasflasche. Heute gibt es Systeme, die du einfach am Wasserhahn installieren kannst. Sie sind vielfach praxiserprobt und können zu Hause, unterwegs und am Arbeitsplatz ohne zusätzliche Möbel und Anschlüsse verwendet werden. Mit ihnen ist Trinken wie in Kindheitstagen möglich, direkt aus dem Wasserhahn. Eine Investition, die sich je nach Nutzen und Personenzahl innerhalb weniger Monate amortisiert.

Nachteil: Es braucht eine Installation an jedem Trinkwasserhahn – zu Hause oder unterwegs.

In jedem Fall ist Wasser eines der gesündesten und in unseren Regionen am einfachsten erhältlichen Lebensmittel, das viel zu deinem Wohlbefinden und deiner Gesundheit beitragen kann.

Weitere Inspiration für dein gesundes Leben für jede Woche findest du im Coretify-Wochenplan.

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So wird dein Stoffwechseltyp ermittelt

Juni 21st, 2021 by
Videolänge 5 Min.   So wird dein Stoffwechseltyp ermittelt: In diesem Video erfährst du von unserer Ayurveda-Expertin Rebekka Heckendorn, wie dein Stoffwechseltyp ermittelt wird. Nach deiner Registrierung hast du den Stoffwechseltest gemacht und erfahren, welchem Stoffwechseltypen du angehörst. Nun erhältst du jede Woche in deinem Wochenplan gesunde Rezepte und Yogaübungen, die individuell auf deinen Stoffwechseltypen abgestimmt sind. Der Stoffwechseltest ist also ein ganz wichtiges Element in Coretify. Höre dir an, […]

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Du hast im Job mehr Spielraum, als du denkst

Juni 21st, 2021 by

Interview mit Edeltraud Leibrock über die Chancen, in deinem Beruf glücklich zu sein.

Videodauer 5 Min.

 

 

„Du hast im Job mehr Spielraum, als du denkst“, ist die Überzeugung von Edeltraud Leibrock. Die promovierte Physikerin leitet seit Anfang 2021 den Sektor Finanzdienstleistungen der internationalen Digitalberatung Publicis Sapient im deutschsprachigen Raum. Leibrock startete ihre Laufbahn nach einem Forschungsaufenthalt in den USA bei der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG) und wurde danach Group CIO der BayernLB. Von 2011 bis 2015 war sie im Vorstand der KfW Bankengruppe (Kreditanstalt für Wiederaufbau) u.a. für IT zuständig.

Für viele wäre es ein Traum, in einer so angesehenen Funktion ihre Karriere zu beenden. Doch Edeltraud Leibrock machte sich nach der Vorstandstätigkeit bei dieser renommierten Grossbank mit ihrem Unternehmen Connected Innovations in der Digital- und IT-Beratung selbstständig, um die grossen Veränderungsprozesse mitzugestalten, die derzeit durch die Digitalisierung in den Banken und vielen anderen Bereichen stattfinden. Coretify-Geschäftsführerin Christina Zech sprach mit Edeltraud Leibrock darüber, wo sie beruflich bisher am zufriedensten war und wie jeder seine berufliche Erfüllung finden kann.

In dem Interview zeigt Edeltraud Leibrock überraschend auf: Du hast im Job mehr Spielraum, als du denkst, wenn es darum geht, die Inhalte deiner Arbeit festzulegen und dein Umfeld zu bestimmen. Erfahre, wie du diesen Spielraum nutzen kannst, um beruflich erfolgreicher und erfüllter zu werden. Du erfährst in dem Video aber auch, wann es für dich dennoch an der Zeit sein kann, dich für einen Wechsel zu entscheiden, und wie wichtig dein Bauchgefühl dabei ist.

Die Einsichten der erfahrenen Spitzenmanagerin können dir dabei helfen, in deinem Job mehr dich selbst und deine Vorstellungen zu leben und somit in deinem Leben mehr in Balance zu kommen. Denn innere Zufriedenheit im Beruf ist ein wichtiger Baustein für dein glückliches Leben.

 

Weitere Beiträge zu Work-Life-Balance und einem erfüllten Berufsleben findest du in künftigen Beiträgen hier auf unserem Blog. Konkrete Tipps für deinen entspannten Alltag im Beruf geben dir unsere Health- und Life-Coaches in deinem Wochenplan

Aktuelle Infos zu Achtsamkeit und Beruf findest du auch auf unserer LinkedIn-Seite.

DIE gesunde Ernährung gibt es nicht

Juni 21st, 2021 by

Die Coretify-Story – Teil 2

Lesedauer 4 Min.

„Es gibt nicht DIE gesunde Ernährung für alle, sondern jeder Körper braucht genau die Nahrung, die er mit seinem Stoffwechsel am leichtesten verdauen kann und die ihm alles gibt, was er zum Leben braucht“, antwortete mir die ayurvedische Ärztin auf meine Frage. „Überlegen Sie einmal, wie viel Nahrung Sie in Ihrem Leben zu sich nehmen: Wenn Sie dem Körper da täglich etwas geben, was ihm guttut, hat er viel mehr Zeit, sich zu reinigen und auf seine Immunabwehr zu konzentrieren. Dann haben Krankheitserreger automatisch viel weniger Chancen.“ Das klang toll, aber ich war auch recht erstaunt und es wirkte irgendwie viel zu einfach, um wahr zu sein.

„Machen wir doch einen Versuch“, fuhr meine Ärztin fort. „Wir ermitteln in der Anamnese Ihren Stoffwechseltypus und ich stelle Ihnen Ihr ideales Programm für gesunde Ernährung zusammen. Sie müssen keine Angst haben, es gibt grundsätzlich nichts Verbotenes und alles schmeckt köstlich. Aber ein paar grundlegende Punkte müssen Sie beachten. Und dann wird es Ihnen nach und nach immer besser gehen.“ Ich war noch immer skeptisch und konnte mir nicht vorstellen, wie ich nun auch noch eine Ernährungsumstellung in meinen vollen Tag integrieren sollte. Aber die Aussicht, künftig ein duftendes Zimtfrühstück und einen aromatischen Tee ohne Magenreizung zu geniessen, machten mich neugierig.

Nachweislich gesund

Der Rest ist kurz erzählt: Meine Ärztin stellte nach der Untersuchung einen regelmässigen Tagesablauf mit Speisefolgen zusammen und passte ihn auf meine gnadenlosen Forderungen an: Frühstück nicht erst um 8 h, sondern schon um 6 h sowie viele Restauranttipps und Gerichte zum Wärmen in der Mikrowelle, damit ich den Plan auf meinen motorisierten Ritten zwischen Flensburg und Erfurt oder von Frankfurt nach Wolfsburg irgendwie einhalten konnte. Ich war überrascht, wie wach mich Ingwertee machte und ich plötzlich warm statt fröstelnd durch die neblige norddeutsche Tiefebene brauste. Und die Speisen waren genauso schnell gekocht wie Pasta und schmeckten noch viel besser. Das hat mich wirklich überrascht.

Doch der Hammer war die nächste Untersuchung bei meiner Radiologin: Wie immer setzte ich das Hormonpräparat rechtzeitig vor dem Szintigramm ab. Bei der Auswertung schaute die Medizinerin lange auf den Befund und sagte: „Hm, Sie haben das Medikament nicht abgesetzt – alle Werte sind in Ordnung.“ Ich versicherte, dass ich die Einnahme wie angeordnet beendet hatte. „Das kann nicht sein“, erwiderte sie, „denn so können die Werte bei Ihnen nicht aussehen.“ Sie überlegte weiter: „Haben Sie etwas anderes eingenommen?“ Ich antwortete: „Ja, ich habe meine Ernährung umgestellt und ayurvedische Kräuter genommen.“ Sie winkte ab: „Das kann nicht sein. Das hat keinen Effekt.“

Der Duft von Blüten

Für mich war in dem Moment aber klar, dass das genau der Auslöser war. Ich verliess die Radiologie völlig geflasht und happy. Das Hormonpräparat nahm ich nie wieder. Die Radiologie-Untersuchungen behielt ich zur Sicherheit noch einige Jahre bei, doch es gab keine Befunde mehr. Ich bin meiner Radiologin bis heute dankbar für ihre gute Arbeit, die zweifellos wichtig für meine Gesundheit war. Jedoch motivierte mich diese nachweisliche Genesung, an me iner neu gefundenen gesunden Ernährung festzuhalten, auch wenn ich auf einige geliebte Speisen wie Himbeeren oder Thunfisch verzichten musste. Und ich wurde weiter dafür belohnt: Denn auch der Heuschnupfen bildete sich von Jahr zu Jahr zurück. Im dritten Frühling roch ich zum ersten Mal wieder feinen Blütenduft, den ich jahrelang nicht mehr wahrgenommen hatte. Das war ein Segen für mich.

Coretifys Mission: Gesunde Ernährung und nachhaltige Gesundheit für alle

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Coretify als Kompass für deine neue Lebensfreude und lebenslange Gesundheit

Zu meiner Überraschung fühlte ich mich im Laufe der Jahre immer leichter und lebendiger. Tatsächlich verlor ich sogar meine „Stresspfunde“ und gewann an Abwehrkraft. Es gab immer weniger Niesanfälle und Nebenhöhlenentzündungen. Mein Blutdruck ist mittlerweile im Normbereich. Mit 40 fühlte ich mich insgesamt deutlich mehr in mir ruhend und fitter als mit 30. Und ich habe immer mehr das Gefühl, mich mit den Jahren zu verjüngen. Die Beschwerden in meinem Umfeld, dass „alles mit den Jahren immer schwerer“ wird, kenne ich nicht. Mittlerweile verstehe ich das Motto meiner ayurvedischen Ärztin: Wenn wir unserem Körper wirklich das geben, was er braucht, wenn wir die Verlockungen unserer westlichen Ernährungsweise nicht übertrieben verbannen, aber immer mehr durch feine Alternativen ersetzen und uns von unserer Lebensfreude leiten lassen, haben wir die Chance, dass wir auch im hohen Alter noch unser Leben „rocken“ und voller Freude geniessen.

Das ist meine Vision für alle von euch: Lebenslange Gesundheit und Wohlbefinden ist für uns alle möglich! Dafür habe ich Coretify gegründet. Ich möchte, dass ihr durch Coretify genau solche Sternstunden erlebt, wie ich sie haben durfte. Wir geben alles dafür, damit diese Vision wahr wird:

  • Ich gebe euch meine langjährige Erfahrung weiter.
  • Von Medizinerinnen der anerkannten medizinischen Systeme erfahrt ihr viel über verschiedene Heilmethoden zu euren Allergien oder Krankheiten
  • Von Fachexperten aus Ernährungsberatung, Yoga und Spitzen-Coaching erhaltet ihr Motivation und Übungen für Entspannung, Bewegung und gesunde Ernährung.
  • Mein IT-Team habe ich gequält, um alle Infos und Empfehlungen für euch so einleuchtend und einfach wie möglich darzustellen.

Coretify hilft dir dabei, diese Vision zu leben: Bitte gebt mir Feedback, was ihr euch anders oder zusätzlich wünscht!

Coretifys Mission ist die effiziente Stärkung deines Immunsystems und deines Wohlbefindens

Coretify ist in zwei Teile gegliedert: In dem Teil „Heilmethoden“ geht es um die Heilung von Beschwerden und Krankheiten aus der Perspektive verschiedener Medizinsysteme. Wie ihr wisst, ist die westliche Schulmedizin zweifelsohne enorm wichtig für unser allgemeines Wohlergehen seit vielen Jahrzehnten. Doch es ist heute möglich, Beschwerden und Krankheiten komplett zu heilen und nicht nur einzelne Symptome zu behandeln. Und dafür braucht es neben der akuten Behandlung eine gesamtheitliche Betrachtung, die oft nur im Zusammenspiel von westlicher Medizin und weiterer medizinischer Systeme gelingt. Daher erhaltet ihr zu den wichtigsten Allergien und chronischen Krankheiten jeweils einen Überblick über die Sichtweise verschiedener medizinischer Systeme und wie eine Behandlung in der Regel verläuft, wenn ihr eine entsprechende Ärztin oder einen Therapeuten aufsucht. Das Ziel ist, dass jeder von euch die medizinische Behandlung findet, die für sie oder ihn am besten passt. Bei mir war es die Kombination von Schulmedizin und Ayurveda. Bei dir ist es vielleicht Homöopathie oder Traditionelle Chinesische Medizin.

In dem Teil „Gesund leben“ erfahrt ihr alles zur Stärkung der inneren Balance durch Entspannung, Bewegung und gesunde Ernährung. Warum dieser Dreischritt so wichtig ist, erfahrt ihr in den nächsten Wochen an dieser Stelle. Zusätzlich zu dem Wissen erhaltet ihr viele konkrete Tipps für die Umsetzung im Alltag.

Also auf: Es gibt es viel zu entdecken und nach und nach in dein Leben zu integrieren. Ich wünsche dir, dass du den Weg findest, der am besten zu dir passt und du dein Leben mit genauso viel Schwung und Freude lebst, wie es mir vergönnt ist. Viel Freude und Erfolg mit Coretify für dich!

Fortsetzung der Coretify-Story folgt demnächst in diesem Blog…

Wie du erfolgreich mit Coretify beginnst, erfährst du in unserem Startleitfaden.
Noch mehr Neuigkeiten über gesunde Ernährung findest zu auf unserer Facebook-Seite.

Warum Coretify entstand

Juni 21st, 2021 by

Die Coretify-Story – Teil 1

Lesedauer: 4 Minuten

Erfahre in der Coretify-Story, wie auch du auf angenehme Art deine Gesundheit stärken kannst: Wie du dich immer wohler in deinem Körper fühlen und nach und nach voller Energie und voller innerer Ausgeglichenheit sein kannst. Viren und andere Krankheitserreger oder Alltagsbelastungen haben dann weniger Chancen, dich zu schwächen. Und ich sag‘s gleich vorweg – eigentlich bin ich überhaupt nicht der Typ für Seelenstriptease. Das können Leute in meinem Umfeld bestätigen. Aber ich habe meine Geschichte für dich aufgeschrieben, damit du erfährst, warum Coretify entstand und wie Coretify dir persönlich zu einem gesunden Leben verhelfen kann. Lese in dieser Serie mehr über meinen Weg zu Coretify. Vermutlich wirst du dich an der einen oder anderen Stelle wieder erkennen. Das hilft dir dabei, deinen eigenen Weg zur inneren Balance und gestärkter Immunabwehr zu finden.

„Wollen Sie schieben oder geschoben werden?“

„Wollen Sie schieben oder geschoben werden?“ Mit dieser Frage begann meine Ärztin ihre Behandlung, die mein Leben verändern sollte. Absolut zufällig war ich bei ihr gelandet: An meinem neuen Arbeitsort hatte ich als Ausgleich zu meinem stressigen Job als Vertriebsleiterin schlicht und ergreifend ayurvedische Wellnessmassagen gebucht. Mehr hatte ich nicht im Sinn. Doch dort empfahl man mir dann eine Schnuppersitzung mit „unserer neuen Ernährungsberaterin“. Denn „Essen hat einen entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden“, lautete die Begründung meiner Masseure. Ich hörte überrascht und skeptisch zu. Nun, ich esse ja gerne feine Speisen, dachte ich mir damals, aber was sollte das mit Gesundheit zu tun haben? Ich konnte mir das nicht richtig vorstellen und war einigermassen misstrauisch. Zudem bin ich ja gesund. Was sollte ich also dort?

Christina E. Zech auf ihrer geliebten Oldtimer-BMW R 75/5. Beinahe hätte sie wegen starker Heuschnupfen-Medikamente ihr Hobby aufgeben müssen.

Nach einer meiner nächsten Massagen war die „Ernährungsberaterin“ zufällig in der Praxis anwesend: Sie sass an dem warmen Frühlingstag wie eine indische Göttin im Garten des Anwesens. Ein magischer Anblick. Die Ärztin holte mich mit ihrer Frage „Wollen Sie mit 90 Jahren schieben oder geschoben werden?“ rasch in die Realität zurück. Schnell stellte sich heraus, dass die approbierte Kardiologin mit indischen Wurzeln sehr klare Vorstellungen hatte, wo Menschen im hohen Alter gesundheitlich stehen sollten: „Wenn wir unseren Organismus mit für ihn passender Ernährung und gezielter Bewegung fit und geschmeidig halten, bleiben wir bis ins hohe Alter in unserer Kraft. Wenn unsere Zeit gekommen ist, dann fallen wir ohne grosses Leiden einfach um, so, wie es bei unseren Vorfahren war.“ Ich war baff. So hatte mir das noch niemand erklärt: Diese Klarheit und die Perspektive, lebenslang fit zu bleiben, irritierten mich. Und noch hellhöriger wurde ich durch die Worte „passende Ernährung“. Bis anhin kannte ich immer nur die Predigten von Gesundheitsaposteln „Dies ist gesund“, „Das ist gesund“, „Das musst du essen“, „Das solltest du lassen“ – ihr kennt diese apodiktischen Behauptungen an jeder Strassenecke und besonders gerne bei Feiern am Buffet.

„Für Sie ist Brot viel zu trocken!“

Auf einmal klang es ganz anders: „Für Sie ist Brot viel zu trocken“, konstatierte die Ärztin. „Das belastet Ihren Organismus, besonders in der Frühe.“ – Mit einem Schlag wurde mir klar, warum es mir in meiner Schulzeit jeden Morgen schlecht war und es erst nach dem Mittagsessen langsam besserte! „Sie brauchen einen warmen Getreidebrei mit aktivierenden Gewürzen zum Frühstück und dazu einen Ingwertee, der Ihren Kreislauf aktiviert und dabei Ihren Magen schont“, fuhr die Ärztin fort. Dass jemand das „heiligste“ deutsche Lebensmittel Brot antastete, war eine echte Befreiung für mich. Es war mir schon immer ein Gräuel zum Frühstück, aber weil es so allgegenwärtig war, hatte ich mir das nie eingestanden. Stattdessen klang Gewürzbrei richtig gut, denn der Duft von Zimt erinnerte mich an meine geliebten gebrannten Mandeln vom Jahrmarkt aus Kindertagen. Und warm klang ebenfalls gut, denn Haferflocken mit kalter Milch und Zucker, die ich bis anhin kannte, schmeckten ziemlich fad dagegen. Und dass ich sogar noch etwas bekam, um meinen extrem niedrigen Blutdruck zu steigern, ohne Kaffee oder Grüntee trinken zu müssen, die meinen Magen regelmässig nervös machten, das hat mich beinahe umgehauen: Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich letztlich alle meine Symptome auf einen Schlag behandeln kann. Es war eine echte Sternstunde für mich und zum ersten Mal ahnte ich, dass es einen Weg gab, wieder richtig ins Lot zu kommen. Eine neue Welt tat sich für mich auf.

Eine echte Sternstunde

In meiner Schulzeit, musst du wissen, war ich nach langem Stehen in warmen Räumen immer wieder wegen meines niedrigen Blutdrucks in Ohnmacht gefallen. Bald danach ging es mir wieder gut, doch es war so lästig und peinlich. Unser Familienarzt sagte dazu immer nur, das sei ja harmlos, und verschrieb mir blutdrucksteigernde Tropfen. Doch die Aussicht, dieses Medikament von meiner Schulzeit an für den Rest meines Lebens zu nehmen, begeisterte mich schon damals nicht. Und jetzt fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich galt aus Sicht meiner bisherigen Ärzte, alles klassische Schulmediziner, als vollkommen gesund, eben abgesehen von dem niedrigen Blutdruck und dem Heuschnupfen, der sich von Jahr zu Jahr steigerte. Auch das ist ja keine lebensbedrohliche Allergie und mein Hausarzt hatte mir dagegen zunächst ein pflanzliches Allergiepräparat verschrieben, das einige Jahre tatsächlich half. Als die Symptome jedoch immer schlimmer wurden und quälendes allergisches Asthma hinzukam, das mir nächtelang den Schlaf raubte, verordnete mir mein Arzt ein Asthma-Spray und Tabletten, „die die Reizung der Schleimhäute herunterdimmen“. – Mit anderen Worten, ein Beruhigungsmittel, das sogar die Teilnahme am Strassenverkehr beeinträchtigte. Da war ich platt. Dazu müsst ihr wissen, dass ich damals begeisterte Töff-Fahrerin war und am liebsten im Frühling entlang der blühenden Rapsfelder fuhr, deren Duft ich immer noch ganz kurz wahrnahm, bevor mir die Nase zuging und die Augen zu jucken und tränen anfingen. Mein Töff-Vergnügen wurde durch die Allergie immer mehr beeinträchtigt. Und wieder beschlich mich dieses ungute Gefühl dabei, solche chemischen „Hämmer“ nehmen zu sollen, obwohl ich doch übers Jahr gesehen gesund war. Ja, so etwas wie Coretify gab es damals noch nicht.

Die Belastungen im Job mit 60-Stunden-Woche und häufigem Termindruck on the road forderten einen weiteren Tribut: Mein Heuschnupfen weitete sich zu einer handfesten Autoimmunerkrankung der Schilddrüse aus. Nun kamen „echte“ Medikamente mit Hormonen und jährliche Untersuchungen mit schwach radioaktiven Substanzen hinzu. Wenn die Ärzte dann die Laborwerte kompetent und konzentriert auswerteten und hofften, dass alles gutartig blieb – erinnerte es mich oft an den Blick des Kaninchens auf die Schlange … Ich war also nicht mehr wirklich gesund. Dabei kam ich aus einem Elternhaus mit eigenem Gemüsegarten und der berühmten Ernährungspyramide mit dem Fleisch ganz klein oben, die den Speiseplan meiner Mutter bestimmte. Ich war „gute“ und schmackhafte Ernährung im westlichen Sinne gewohnt. Es gab in unserer Familie wenig Alkohol und keine Zigaretten. Wie konnte es nur so weit kommen, dass ich plötzlich für jedes Symptom diverse Medikamente brauchte und regelmässig zum Arzt musste?


Fortsetzung der Coretify-Story folgt demnächst im hier im Blog…
Wie du einfach mit Coretify beginnst, erfährst du in unserem Startleitfaden.

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