Tierhaarallergie behandeln mit Ayurveda

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden Ayurveda

Tierhaarallergie aus Sicht des Ayurveda

Tierhaarallergie behandeln mit Ayurveda: Auslöser einer Tierhaarallergie sind – anders als die Bezeichnung es vermuten liesse – nicht die Tierhaare an sich, sondern andere Substanzen, wie z. B. Hautschüppchen, Speichel, Urin oder Talg. Diese Substanzen werden von den Tieren beim Lecken im Fell verteilt und lösen bei empfindlichen Personen ähnliche Symptome aus wie der Heuschnupfen: Die Nase juckt, brennt und läuft, die Augen röten sich und jucken ebenfalls. Atembeschwerden bis hin zu asthmatischen Anfällen können zudem auftreten. 

Zunächst entsteht durch das Einatmen der allergieauslösenden Stoffe (Allergene) eine leichte Entzündung der Nasenschleimhaut. Je nach Stärke und Dauer der Einwirkung entzündet sich auch die Schleimhaut in den Bronchien, wenn das Immunsystem nicht irgendwie daran gehindert wird. Die Allergie wird also mit der Zeit stärker. Wir sprechen von zwei Etagen, in welchen sich das allergische Geschehen abspielt: die obere Etage sind Nase und Rachen, eine Etage tiefer sind die Bronchien und Lungenbläschen. 

Die folgenden allgemeinen Symptome sind typisch für diese Allergie: 

  • Laufende, juckende oder brennende Nase und Niesattacken 
  • Behinderte Nasenatmung 
  • Rote, juckende oder brennende Augen 
  • Halskratzen, Atembeschwerden bis hin zu asthmatischen Anfällen 

Wie wird eine Tierhaarallergie vom Ayurveda behandelt?

Tierhaarallergie behandeln mit Ayurveda: Leider muss das Tier gemieden werden, dessen Fell die allergische Reaktion auslöst! 

Die Behandlung soll natürlich die Symptome stoppen, sie soll aber auch dazu beitragen, das Immunsystem so zu „trainieren“, dass die Allergie nicht mehr auftritt. 

Im Ayurveda betrachten wir die Patienten immer individuell und wir achten darauf, welches Dosha (Vata, Pitta, Kapha) bei der Krankheit gestört ist. Ganz allgemein kann man sagen, dass an einer Allergie immer Pitta (wegen der Entzündung der Schleimhäute) und Kapha (übermässige Schleimproduktion, Jucken) beteiligt sind. Die Behandlung wird also auf alle Fälle zwei Ziele haben: Pitta und Kapha ins Gleichgewicht zu bringen. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Folgende einfache Mittel sind hilfreich: 

  • Süssholztee (Yashti madhu): beruhigt Pitta und Kapha 
  • Tinospora cordifolia (Guduci): 1 TL in einer Tasse gekochtem Wasser auflösen 
  • Inhalation mit ein paar Tropfen Eukalyptusöl oder Kampheröl 
  • Je ein TL Zitronengras, Tulsiblätter (indisches Basilikum) und Fenchelsamen mit 500 ml gekochtem Wasser übergiessen und als Tee trinken 
  • Triphala (Mischung aus Haritaki [Terminalia chebula], Amalaki [Amla] und Bibhitaki [Terminalia belerica]): zweimal täglich je 1 Tablette, dazu zweimal täglich ¼ TL Trikatu (Gewürzmischung aus schwarzem Pfeffer, langem Pfeffer [Pippali] und Ingwer; verringert den Schleim) 
  • Bei roten, juckenden, brennenden, tränenden Augen kannst du einen Schwarzteebeutel auf die Lider legen, der zuvor mit heissem Wasser überbrüht wurde und abgekühlt ist oder du streichst Korianderbrei (Korianderblätter zerreiben oder kauen) auf die Lider  

Behandlung einzelner Symptome (Einnahme des Mittels immer zweimal täglich: morgens nüchtern mit heissem Wasser, abends nach dem Essen mit heissem Wasser): 

  • Verstopfte oder laufende Nase, Niesattacken: Sitopaladi Churna, Süssholz-Tabletten und leichter Ingwertee 
  • Brennen und Jucken im Mund und Rachenbereich: Sarivadi Vati, Usheera Asava, Chandanadi Asava, Avipattikar Churna 

Weitere Informationen findest du auch in den ayurvedischen Artikeln zu Asthma und Heuschnupfen. 

Das Immunsystem sollte nicht gereizt, sondern durch die Nahrung, die wir essen, beruhigt und gestärkt werden: 

  • Meide Milch und Milchprodukte 
  • Iss keine Tomaten, in keiner Form 
  • Iss keine Melonen, sie steigern Kapha 
  • Meide glutenhaltige Getreide 
  • Bananen produzieren Kapha und sind nicht gut im Zusammenhang mit Allergien
  • Iss keine unreifen Früchte (Säure steigert Pitta und Kapha) 
  • Bevorzuge warmes, frisch gekochtes Essen 

Verhalten: 

  • Meide das betreffende Tier!
  • Öle die Nase mehrmals täglich mit Pratimarsha Nasya-Öl (Anu Tailam); träufel 1 Tropfen Öl in jedes Nasenloch und ziehe es wie Schnupftabak hoch 
  • Übe Pranayama (Wechselatmung, spezielle Atemübungen aus dem Yoga), um deine Atemwege fit zu halten  

 

 

 

 

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