Tierhaarallergie behandeln mit Anthroposophischer Medizin

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden anthroposophischen Medizin

Tierhaarallergie aus Sicht der Anthroposophischen Medizin

Tierhaarallergie behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Nicht die Tierhaare selbst, sondern Substanzen wie Hautschuppen, Talg, Speichel und Urin, die sich im Fell befinden, lösen die allergische Reaktion aus. Betroffene zeigen ähnliche Symptome wie beim Heuschnupfen: juckende, laufende Nase, brennende oder juckende, gerötete Augen, Atembeschwerden bis zum Asthma. Entsprechend ist dann auch die Behandlung. 

Um gesund zu bleiben, schützt sich unser Körper an allen Flächen, die mit der Umwelt in Berührung kommen – Haut, Lunge, Darm –, aber auch in den Lymph- und Blutbahnen gegen Fremdeinflüsse. Gerät diese Schutzfunktion, insbesondere an besagten Grenzflächen, aus dem Gleichgewicht, so entsteht infolge einer „Überreaktion“ auf bestimmte Stoffe die allergische Reaktion. Anstatt den Umgang mit bestimmten Stoffen zu „lernen“, tritt dann die körpereigene Abwehr bei Kontakt mit Allergenen (allergieauslösenden Substanzen) überempfindlich in Kraft. 

Da es sich bei der allergischen Reaktion um eine vielschichtige Regulationsstörung des Immunsystems handelt, haben wir es nicht nur mit allergieauslösenden Substanzen zu tun, sondern oft auch mit einer generellen Überempfindlichkeit gegenüber schädlichen Einflüssen, zu denen auch Sinnesreizüberflutung, anhaltender Stress und ein dadurch geschwächtes körperliches und seelisches Abgrenzungsvermögen gegenüber der Umwelt gehören. 

Wie wird eine Tierhaarallergie von der Anthroposophischen Medizin behandelt?

Tierhaarallergie behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Die generelle Behandlung der allergischen Reaktionsbereitschaft orientiert sich individuell an der persönlichen Verfassung und dem jeweiligen Ursachenzusammenhang. Die oft langwierige Behandlung ist eine umfassende pädagogisch-medizinische Herausforderung. Sie schliesst anthroposophische Arzneimittel, Heileurythmie und künstlerische Therapie mit ein. Dabei wird die körperlich-seelische Abgrenzungsfähigkeit unterstützt und dadurch eine natürliche Hyposensibilisierung (Herabsetzung der Überempfindlichkeit) zu erreichen versucht. Vier bis sechswöchige Klimakuren – beispielsweise am Meer und im Jahr darauf im Gebirge – unterstützen diese Bemühungen. Sie verlangen dem Organismus eine Umstellung und Anpassung ab, wodurch er umfassender und befähigter auf Umwelteinflüsse reagieren lernt. Fieber sollte nicht medikamentös unterdrückt, sondern physiologisch behandelt werden (siehe Fieber-App), da Fieber eine stimulierende (anregende) Wirkung auf das Immunsystem ausübt und es in seinen regulativen Funktionen unterstützt. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Tierhaarallergie behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Leider muss das Tier gemieden werden, das die Reaktionen auslöst! Weitere Massnahmen zur Linderung der akuten Beschwerden finden sich in den anthroposophischen Artikeln über Asthma, Bronchitis und Hausstaubmilbenallergie. 

Die gute Nachricht ist, dass Allergien in dem Masse auch wieder verschwinden können, in dem der Organismus im Laufe der Jahre den Umgang mit den Allergenen doch noch lernt, insbesondere wenn seine Wandlungsfähigkeit und Lernbereitschaft unterstützt werden. Dazu trägt auch ein gesundheitlich ausgerichteter, ganzheitlicher Lebens- und Erziehungsstil bei und eine Ernährung, die auf Frischzubereitungen beruht und auf Farb- und Konservierungsstoffe bestmöglich verzichtet. 

 

 

Ausführlicher dargestellt bei Karl-Reinhard Kummer, Allergischer Formenkreis, in: Matthias Girke, Michaela Glöckler, Georg Soldner (Hg.): Anthroposophische Medizin. Arzneitherapie für 350 Krankheitsbilder. Stuttgart, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 1. Auflage 2020, S. 291-297
und in: Schnupfen, Asthma bronchiale sowie Allergische Reaktionsbereitschaft – eine pädagogisch-medizinische Herausforderung, in: Michaela Glöckler, Wolfgang Goebel, Karin Michael (Hrsg.): Kindersprechstunde. Ein medizinisch-pädagogischer Ratgeber. Stuttgart, Verlag Urachhaus, 21. Auflage 2018, S. 85-86, 100 sowie 154-159. 

 

 

 

 

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