Staub-/Milbenallergie behandeln mit Anthroposophischer Medizin

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden anthroposophischen Medizin

Staub-/Milbenallergie aus Sicht der Anthroposophischen Medizin

Staub-/Milbenallergie behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Es sind nicht die Milben (mikroskopisch kleine Spinnentiere) an sich, auf die manche Menschen allergisch reagieren, sondern deren Kot, der sich mit dem Staub mischt. Hausstaubmilben finden sich in allen Haushalten, vor allem in Textilien, im Sofa, im Bett. Betroffene zeigen ähnliche Symptome wie beim Heuschnupfen: juckende, laufende Nase, brennende oder juckende, gerötete Augen. Es können auch Atembeschwerden bis hin zum Asthma auftreten oder auch im schwersten Fall ein anaphylaktischer Schock, der notfallmedizinisch behandelt werden muss. 

Bei der allergischen Reaktion handelt es sich um eine vielschichtige Regulationsstörung des Immunsystems. Diese Erkrankungen stehen nicht nur im Zusammenhang mit allergieauslösenden Substanzen, sondern auch mit einer allgemeinen Überempfindlichkeit gegenüber schädlichen Einflüssen, zu denen auch Sinnesreizüberflutung, anhaltender Stress und ein dadurch geschwächtes körperliches und seelisches Abgrenzungsvermögen gegenüber der Umwelt gehören. Normalerweise schützt sich unser Körper an allen Flächen, die mit der Umwelt in Berührung kommen – Haut, Lunge, Darm –, aber auch in den Lymph- und Blutbahnen gegen Fremdeinflüsse. Gerät diese Schutzfunktion, vor allem an besagten Grenzflächen, aus dem Gleichgewicht, so entsteht infolge einer „Überreaktion“ auf bestimmte Stoffe die allergische Reaktion, die über Botenstoffe vermittelt wird, insbesondere über Histamin. 

Wie wird eine Staub-/Milbenallergie von der Anthroposophischen Medizin behandelt?

Im akuten Fall kommen je nach Schweregrad auch die symptomatisch wirkenden schulmedizinischen Präparate infrage, wie z. B. Antihistaminika. Wichtig ist dann die Vermeidung von Staub im Haushalt durch Böden und Textilien sowie Vorhänge, die keine Staubfänger sind. Häufiges Waschen und feuchtes Staubwischen auf möglichst glatten Oberflächen verringert die Belastung eindrucksvoll. Neben der Möglichkeit einer Hyposensibilisierungstherapie (Herabsetzung der Überreaktion) zielt die anthroposophisch-medizinische Behandlung darauf ab, dem Betroffenen zu helfen, die eigene Immunkompetenz (Befähigung des Immunsystems) zu stärken und die allergische Reaktionsbereitschaft zu vermindern. Dazu dienen individuell abgestimmte anthroposophische Arzneimittel, ein möglicher Einsatz künstlerischer Therapien einschliesslich Eurythmietherapie sowie Übungen zur Selbstschulung, mit deren Hilfe man lernt, sich auch seelisch klarer abzugrenzen. Bewährt haben sich dabei auch Klimakuren – beispielsweise am Meer und im Jahr darauf im Gebirge, wo zudem die Staubbelastung gering ist. Sie verlangen dem Organismus eine Umstellung und Anpassung ab, wodurch er umfassender und befähigter auf Umwelteinflüsse zu reagieren lernt. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

Wenn du dich nicht mit der Aussage deines Arztes zufrieden gibst und dir eine Zweitmeinung von einem Coretify-Experten einholen möchtest, um herauszufinden, ob eine natürliche Behandlung und vollständige Heilung deiner Krankheit vielleicht doch möglich ist, dann klicke jetzt auf den Button und trage dich für einen kostenfreien und unverbindlichen Check-Up ein.

Was können Betroffene selbst tun?

Staub-/Milbenallergie behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Sind die Atemwege betroffen, so hilft eine angefeuchtete, frische Zimmerluft, z. B. mithilfe aufgehängter feuchter Tücher, evtl. mit Lavendel-Badezusatz. Nasenspülungen mit physiologischer Kochsalzlösung (2 g Kochsalz auf 100 ml abgekochtes Wasser) lassen die Nasenschleimhaut abschwellen. Weitere Massnahmen finden sich in den anthroposophischen Artikeln über Asthma und Bronchitis. 

Fieber sollte im Kindesalter nicht medikamentös unterdrückt, sondern physiologisch behandelt werden (siehe Fieber-App), da Fieber eine positive das Immunsystem anregende Wirkung hat. 

Hilfreich ist eine Ernährung, die reich an Gemüse und Obst ist, mit Verzicht auf Farb- und Konservierungsstoffe. Bedeutend ist ebenso ein gesundheitlich ausgerichteter ganzheitlicher Lebens- und Erziehungsstil. 

 

 

Ausführlicher dargestellt bei Karl-Reinhard Kummer, Allergischer Formenkreis, in: Matthias Girke, Michaela Glöckler, Georg Soldner (Hrsg.): Anthroposophische Medizin. Arzneitherapie für 350 Krankheitsbilder. Stuttgart, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 1. Auflage 2020, S. 291-297
und in: Schnupfen, Asthma bronchiale sowie Allergische Reaktionsbereitschaft – eine pädagogisch-medizinische Herausforderung, in: Michaela Glöckler, Wolfgang Goebel, Karin Michael (Hrsg.): Kindersprechstunde. Ein medizinisch-pädagogischer Ratgeber. Stuttgart, Verlag Urachhaus, 21. Auflage 2018, S. 85-86, 100 sowie 154-159. 

 

 

 

 

Erfahre, was die Ursache deiner Erkrankung ist und wie du sie mit der Coretify-Methode® behandeln kannst. Lerne, wie du deine Beschwerden endlich loswirst, auch wenn du zuvor schon alles ausprobiert hast. Erhalte Schritt-für-Schritt-Anweisungen, womit du deine Selbstheilungskräfte stärkst und dich von belastenden Behandlungen und Medikamenten für immer verabschiedest. Erhalte ein auf deinen Stoffwechsel zugeschnittenes Rezept, womit du nach zwei Wochen erste Besserungen spürst:  

Sieh dir Interviews mit unseren Ärztinnen und Therapeuten im Ratgeber an.

 

Folge uns für aktuelle Tipps zu Heilmethoden auch auf Facebook und Linkedin.