Staub-/Milbenallergie behandeln mit Allgemeinmedizin

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Staub-/Milbenallergie aus Sicht der Allgemeinmedizin

Staub-/Milbenallergie behandeln mit Allgemeinmedizin: Milben gehören zu den Spinnentieren. Wir können sie nicht mit blossem Auge sehen, da sie nur 0,1-0,5 mm gross sind. Milben leben im Hausstaub und ernähren sich von Schimmelpilzen, Bestandteilen aus Mehlprodukten und von unseren Hautschuppen. Deshalb sind Milben besonders dort aufzufinden, wo diese Nährstoffe anfallen: also an all unseren Lieblingsorten in der Wohnung – dem Sofa, Sessel und im Bett.  

Milben sind kein Hinweis auf mangelnde Hygiene, sie sind in jedem Haushalt zu finden! Die Tiere sind harmlos, sie können keine Krankheiten übertragen, sie stechen oder beissen uns nicht. Die meisten Menschen bemerken diese Tierchen nicht. Manche Menschen aber reagieren allergisch auf deren Kot und Anteile aus dem Inneren der Milbenkörper. Der Kot trocknet und zerfällt in der warmen Zimmerluft, wo er sich mit dem Hausstaub vermischt. Durch Bewegung im Raum, Staubsaugen oder Lüften vermischt sich der Staub mit der Atemluft. 

Optimale Lebensbedingungen für die Tiere entstehen bei einer Zimmertemperatur ab 25 °C und bei einer Luftfeuchtigkeit von 65 % bis 80 %. Hausstaubmilben vermehren sich also besonders gut zwischen Mai und Oktober. Sinkt mit Beginn der Heizperiode im Spätherbst die Luftfeuchtigkeit ab, stirbt ein Grossteil der Milben. Es sammeln sich dabei mehr Kot und Allergene (allergieauslösende Substrate) aus dem Körperinneren der Milben an. Deshalb leiden Menschen mit einer Hausstaubmilbenallergie besonders im Herbst unter ihren Beschwerden. 

Der allergischen Reaktion geht immer eine Sensibilisierung gegen die Milben voraus: Nach dem ersten, teils aber auch erst nach jahrelangem Kontakt bildet der Körper Antikörper (Abwehrstoffe) gegen die Tiere bzw. deren Ausscheidungen. Diese Antikörper sitzen auf sogenannten Mastzellen, welche Histamin enthalten, einen gefässerweiternden Botenstoff. Kommt es erneut zum Kontakt mit den Milben, verbinden sich die Antikörper mit den Giftstoffen und es wird Histamin freigesetzt. 

Die Symptome ähneln denen des Heuschnupfens. Histamin führt zu den typischen allergischen Reaktionen: Juckreiz, besonders in der Nase, Reizung der Augen, und in schweren Fällen zu einer Verengung der Bronchien in der Lunge. Teils kann es auch zu Hautreizungen kommen. Im Gegensatz zum Heuschnupfen aber, der sich nach Ende der Blütezeit bessert, bestehen die Symptome bei einer Hausstaubmilbenallergie das ganze Jahr über, da wir uns hauptsächlich in geschlossenen Räumen aufhalten. 

Wie wird eine Staub-/Milbenallergie von der Allgemeinmedizin behandelt?

Staub-/Milbenallergie behandeln mit Allgemeinmedizin: Die medikamentöse Therapie richtet sich nach der Schwere der Symptome: 

  • Tabletten (Antihistaminika), welche generell allergische Reaktionen mildern, oder lokale Therapien, wie Augen- oder Nasentropfen, sind bei leichten Symptomen meist ausreichend. 
  • Kommen Atembeschwerden hinzu, sind bronchienerweiternde Sprays nötig, welche inhaliert werden. 
  • Helfen diese Massnahmen nicht, muss vorübergehend Kortison gegeben werden. 
  • Eine deutliche Milderung der Erkrankung kann man mit der Hyposensibilisierung erreichen: Hierbei werden in regelmässigen Abständen kleine Mengen des Allergens (Allergieauslösers) unter die Haut gespritzt. Die Menge wird langsam gesteigert und führt letztlich zu einer „Gewöhnung“ des Immunsystems an die Allergene der Milben, sodass keine oder deutlich weniger Symptome auftreten. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Da ins Zelt oder den Wald zu ziehen für die meisten von uns keine Alternative darstellt, ist die einzige Möglichkeit, Milben im Haushalt zu reduzieren, deren Lebensräume zu minimieren. Wir müssen es ihnen echt „ungemütlich“ machen. Deshalb gilt: 

  • Regelmässiges Lüften, Staubsaugen und -wischen sind wichtig. 
  • Kleidung und Stofftiere regelmässig bei 60 °C waschen. 
  • Wenn keine Fussbodenheizung vorhanden ist, sollten Teppiche entfernt werden. 
  • Leder- anstelle eines Polstersofas. 
  • Ein besonderes Augenmerk gilt dem Schlafzimmer: Der natürliche Rückzugsort der Milben in unserem Schlafzimmer ist die Matratze. Dies kann man durch spezielle milbenabweisende Schutzbezüge vermindern. Die Temperatur im Schlafzimmer sollte niedrig und die Durchlüftung gut sein. Nicht nur die Bettwäsche aus Baumwolle, sondern auch Kopfkissen und Bettdecke müssen regelmässig (bei 60 °C) gewaschen werden, um die Milben abzutöten. 

 

 

 

 

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