Sonnen-/UV-Licht-Allergie behandeln mit Anthroposophischer Medizin

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden anthroposophischen Medizin

Sonnen-/UV-Licht-Allergie aus Sicht der Anthroposophischen Medizin

Sonnen-/UV-Licht-Allergie behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Wie viel Sonnenlicht ein Mensch verträgt und wann er mit Symptomen reagiert, die allergischen Reaktionen entsprechen, ist individuell verschieden. Ein Übermass an Sonne bzw. UV-A- und UV-B-Licht tut der Haut jedoch generell nicht gut. Manche Menschen – vor allem sehr hellhäutige und blauäugige – reagieren besonders empfindlich auf die Strahlung. Hautreaktionen (Rötung und meist nesselartige kleine Pusteln) sind die Folge, aber auch weitaus schwerere Reaktionen können auftreten (von Schleimhautschwellungen bis zum allergischen Schock). In der Regel handelt es sich nicht um eine reine Lichtempfindlichkeit, sondern Reaktionen auf Hautpflegeprodukte, Sonnencremes und Pflanzenextrakte (z. B. Johanniskrautöl). Informationen hierzu finden sich im anthroposophischen Artikel über Duftstoff-/Kosmetika-Allergie. 

Wie wird eine Sonnen-/UV-Licht-Allergie von der Anthroposophischen Medizin behandelt?

Sonnen-/UV-Licht-Allergie behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Wichtig ist herauszufinden, welche Stoffe zusätzlich zur Lichtempfindlichkeit für die allergischen Reaktionen verantwortlich sind und wieviel Lichtexposition individuell gut vertragen wird. Besser als sich mit Sonnencremes zu schützen ist es ohnehin, die Haut durch geeignete Bekleidung zu bedecken und einen Sonnenhut zu tragen. Für die Behandlung der allergischen Reaktionsbereitschaft braucht es ein gutes Kennenlernen der individuellen Konstitution (Verfassung) und einen – am besten gemeinsam – zu erarbeitenden Therapieplan. Dieser umfasst neben regulierenden Medikamenten aus der Anthroposophischen Medizin auch den Einsatz künstlerisch-therapeutischer Verfahren, durch die mehr Bewusstsein für Abgrenzungsprozesse geweckt werden kann. Auch heileurythmische Bewegungsübungen können zum Einsatz kommen. Bewährt haben sich dabei auch Klimakuren – beispielsweise am Meer und im Jahr darauf im Gebirge – jeweils mindestens vier bis sechs Wochen lang. Sie verlangen dem Organismus eine Umstellung und Anpassung ab, wodurch er umfassender und befähigter auf veränderte Licht- und Umwelteinflüsse reagieren lernt. Fieber sollte nicht medikamentös unterdrückt, sondern physiologisch behandelt werden (siehe Fieber-App), da Fieber eine positiv stimulierende (anregende) Wirkung auf das Immunsystem ausübt. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Bei schweren Reaktionen ist notärztliche Hilfe geboten. Ansonsten gilt es Schatten aufzusuchen und die betroffenen Hautpartien mit feuchten Umschlägen zu behandeln. Als medikamentöser Zusatz ist eine Essenz aus der kleinen Brennnessel und Arnika hilfreich (Combudoron flüssig von Weleda). Combudoron Spray eignet sich auch, um direkt auf die Haut aufgetragen zu werden, was ebenfalls unmittelbar bei Verbrennungen ersten Grades hilft. Es ist wichtig herauszufinden, in welcher Form und wie lange man Sonne gut vertragen kann. Gerade die Möglichkeit schrittweiser Anpassung an Lichtverhältnisse und Sonnenintensität macht deutlich, dass der Körper und das Immunsystem lernen können, mit den Umgebungseinflüssen in gesunder Weise zurechtzukommen und dass es darum geht Überforderungen zu vermeiden. Die Grenzen der Belastbarkeit auszuloten und das Immunsystem in seiner Lernbereitschaft zu unterstützen kann gelernt werden. Dazu kann auch ein gesundheitsfördernder Erziehungs- und Lebensstil beitragen und eine Ernährung, die frische Zubereitungen bevorzugt und auf künstliche Farbzusätze und Konservierungsstoffe verzichtet. 

 

 

Ausführlicher dargestellt bei Karl-Reinhard Kummer, Allergischer Formenkreis, in: Matthias Girke, Michaela Glöckler, Georg Soldner (Hg.): Anthroposophische Medizin. Arzneitherapie für 350 Krankheitsbilder. Stuttgart, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 1. Auflage 2020, S. 291-297
und in: Akute allergische und toxische Hautreaktionen sowie Allergische Reaktionsbereitschaft – eine pädagogisch-medizinische Herausforderung, in: Michaela Glöckler, Wolfgang Goebel, Karin Michael (Hrsg.): Kindersprechstunde. Ein medizinisch-pädagogischer Ratgeber. Stuttgart, Verlag Urachhaus, 21. Auflage 2018, S. 141-143 sowie 154-159. 

 

 

 

 

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