Schilddrüsenunterfunktion behandeln mit TCM

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden TCM

Schilddrüsenunterfunktion aus Sicht der TCM

Schilddrüsenunterfunktion behandeln mit TCM: Symptome der Schilddrüsenunterfunktion sind Leistungsabfall, Appetitlosigkeit, Ödeme, Gewichtszunahme, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, depressive Verstimmung, Trägheit, Kältegefühle, Vergrösserung der Schilddrüse. 

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) geht von den Symptomen aus und fasst sie in Disharmonie-Muster zusammen. Dabei geht es um den harmonischen Fluss der Lebenskraft Qi und das ausgeglichene Zusammenspiel aller Körperfunktionen (Yin und Yang. Dies schliesst auch die psychische (seelische) Gesundheit mit ein. Die unterschiedlichen Aufgaben von Qi werden in fünf verschiedenen Funktionskreisen (FK) zusammengefasst. Meist liegt der Schilddrüsenunterfunktion ein Qi- und Wärme-Mangel (Yang) im FK Milz und FK Niere zugrunde. Der FK Milz ist für die Aufnahme und Transformation (Umwandlung) von Nahrung sowie für die Bildung von Qi, „Blut und Flüssigkeiten zuständig. Ist zu wenig Qi vorhanden, ist diese Funktion gestört. Es wird in der Folge noch weniger Qi produziert. Qi ist wie ein „Motor“, der alle Lebensvorgänge unterstützt und antreibt. Kann die Nahrung nicht gut umgewandelt werden, lagert sich „Feuchtigkeit“ ab. Zusammen mit einem Mangel an Qi und Wärme im FK Niere bilden sich Ödeme und Kältegefühl. Manchmal liegt auch eine Qi-Stagnation (Blockade) im FK Leber vor. Dadurch kann sich in Verbindung mit der Feuchtigkeit eine Vergrösserung der Schilddrüse oder Knoten bilden. Welche Störungsmuster im Einzelnen vorhanden sind, hängt von der Konstitution (Verfassung) und individuellen Schwachstellen ab. 

Wie wird eine Schilddrüsenunterfunktion von der TCM behandelt?

Schilddrüsenunterfunktion behandeln mit TCM: Die TCM ist eine Regulationsmedizin. Bei der Schilddrüsenunterfunktion ergänzt sie sich gut mit der westlichen Schulmedizin. Durch die Kombination lassen sich häufig die Medikamente der westlichen Schulmedizin niedriger dosieren oder Symptome regulieren, die noch vorhanden sind. 

Akupunktur eignet sich, um den Qi-Fluss wiederherzustellen und zu regulieren sowie die Funktionskreise zu stärken. Dünne Nadeln werden in bestimmte Körperstellen eingestochen. Du brauchst Geduld und Ausdauer. In der chinesischen Medizin gibt es einen Spruch, der besagt, dass die Therapie einer Erkrankung solange in Monaten dauert, wie die Erkrankung in Jahren entstanden ist. Suche dir hierfür eine erfahrene TCM-Therapeutin. 

Die chinesische Arzneitherapie (CAT) verwendet getrocknete Kräuter und Mineralien, selten auch tierische Bestandteile, die meist apotheken- und rezeptpflichtig sind. Die CAT wird je nach Störungsbild individuell zusammengestellt und als Dekokt (Tee) getrunken. Besonders eine Stärkung der FK Milz und Niere kann durch die CAT erreicht werden. Wird die richtige chinesische Diagnose gestellt, kann mit den richtigen Arzneien therapiert werden. Deshalb solltest du einen erfahrenen TCM-Therapeuten aufsuchen. Die CAT mit der Akupunktur zu kombinieren ist sinnvoll. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Zur Qi-Stärkung solltest du auf eine Ernährung achten, die den FK Milz stärkt. Iss nicht zu viel Rohkost und Milchprodukte. Diese brauchen viel Qi zur Verdauung. Dünste oder schmore (mit etwas Flüssigkeit bei niedriger Hitze anbraten) Gemüse, Fleisch oder Fisch kurz in der Pfanne. Iss morgens warmen Haferbrei oder getoastetes Brot. Reis, Hirse, Roggen, Erbsen, Kürbis, Stangensellerie, Karotte und Hühnerfleisch leiten Feuchtigkeit aus. Es gibt gute Bücher, die dir das Verständnis der TCM-Ernährungstherapie nahebringen können. 

Qi Gong ist durch die sanften Bewegungen gut geeignet, Qi zu regulieren und zu stärken. Da Qi Gong mit der Atmung arbeitet, dem zweiten Regenerationssystem für die Qi, ergänzt es die oben genannten Methoden gut. Es ist wichtig, regelmässig zu üben, dann wirst du feststellen, dass du Qi zu bewegen lernst. 

Jeden Akupunkturpunkt kannst du mit Massage selbst behandeln (Akupressur). Zur Selbstbehandlung eigenen sich folgende Punkte: 

  • Milz 6: Stärkung des FK Milz 
  • Magen 36: Qi-Stärkung und -Vermehrung 
  • Milz 9: Ausleitung von Feuchtigkeit 
  • Leber 3: Qi-Blockade lösen 
  • Ren Mai 6: bei Kältegefühlen mit Wärmflasche oder Kirschkernkissen behandeln 

 

 

 

 

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