Schilddrüsenunterfunktion behandeln mit Ayurveda

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Schilddrüsenunterfunktion aus Sicht des Ayurveda

Schilddrüsenunterfunktion behandeln mit Ayurveda: Dadurch, dass die Schilddrüse zu wenig Hormone produziert, wird unser Körper mit den Schilddrüsenhormonen Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) unterversorgt, wodurch sich der Stoffwechsel verlangsamt. Typische Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) sind Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtszunahme wie auch trockene Haut, Haarausfall, Verstopfung oder Depressionen. Frauen leiden generell eher unter einer Hypothyreose als Männer. 

Schulmedizinisch gesehen kann eine Hypothyreose durch Jodmangel entstehen oder – wie in den meisten Fällen – durch die Erkrankung «Hashimoto thyreoiditis». Auch eine Störung der Hirnanhangsdrüse kann ursächlich sein. Meist müssen dann lebenslänglich die Hormone ersetzt werden. 

In den alten ayurvedischen Schriften wird das Hormonsystem nicht genau beschrieben. Jedoch kannte man viele Krankheitsbilder und Therapieformen, die einer Schilddrüsenerkrankung ähneln. 

Den Hormonen und deren Wirkung auf den Stoffwechsel entsprechend wird die Schilddrüsenfunktion dem Agni (Verdauungsfeuer) zugeordnet sowie dem Nervengewebe, Hirn und Knochenmark. Die Hypothyreose steht für ein schwaches Agni bei gleichzeitig zu hohem Kapha-dosha (Erde/Wasser Element), welches die Bewegungsfreiheit des Vata-doshas (Raum/Wind Element) einschränkt. 

Wie wird eine Schilddrüsenunterfunktion vom Ayurveda behandelt?

Schilddrüsenunterfunktion behandeln mit Ayurveda: Die Anregung des Agni (Verdauungsfeuer) wie auch ausleitende und auskratzende Massnahmen stehen im Zentrum der ayurvedischen Therapie 

Ayurvedische Ausleitung 

Für die Stimulation des Agni (Verdauungsfeuer) und die Ausleitung des Ama (nicht verstoffwechselbare Schlackenstoffe) wird eine Pippali-Kur empfohlen. Danach sollte das überschüssige Kapha ausgeleitet werden. Eine Panchakarma Kur hat sich hierfür als sinnvoll erwiesen, bei der zuerst ein mediziniertes Erbrechen eingeleitet wird mit anschliessendem Abführtag und nachfolgenden wässrigen Kräutereinläufen. 

Nahrungsergänzungen 

Im Ayurveda wird gerne Silajatu (auch Mumijo, Naturbitumen; Asphaltum punjabinum) eingesetzt, um Kapha, das Fettgewebe und Entzündungen zu verringern. Aber auch Kanchanara-Guggulu (Orchideenbaum; Bauhinia variegata und indische Myrrhe; Commifora mukul) wirkt entzündungshemmend und auskratzend. Ashwagandha (Winterkirsche; Withania somnifera) unterstützt nicht nur die Schilddrüse in ihrer gesunden Funktion, es ist auch stark vatasenkend und hilft somit dabei vielen Symptomen entgegenzusteuern. 

Bei der Schilddrüsenunterfunktion kann es infolge des gehinderten Stoffwechsels auch zu einem Mangel an Vitaminen und Spurenelementen kommen. Daher sollte unbedingt abgeklärt werden, ob diese eventuell ersetzt werden müssen. Hervorzuheben sind insbesondere Vitamin D und die B-Vitamine, da diese im Zusammenhang mit Autoimmungeschehen wichtig sind. Die Bildung von Schilddrüsenhormonen ist nicht nur von Jod, sondern auch von Eisen und den Spurenelementen Selen und Zink abhängig. Darum sollte auch festgestellt werden, ob diese im ausreichenden Mass vorhanden sind. 

Alle Nahrungsergänzungsmittel solltest du unbedingt nur in Absprache mit einer Ärztin einnehmen, damit die Hormonersatz jeweils gut angepasst werden kann. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Ernährung 

Die Ernährung sollte so ausgerichtet sein, dass sie das Kapha senkt und das Verdauungsfeuer (Agni) anregt: Du solltest daher warm, leicht verdaulich und immer leicht bitter/scharf essenMeiden solltest du zu viele glutenhaltige Nahrungsmittel, Milchprodukte, fetten Fisch, Fleisch, generell fettige Nahrungsmittel, Kartoffeln, zu viel Zucker und süsse Früchte. Gegen Antriebsstörungen helfen dopamin– und serotoninspiegelsteigernde Nahrungsmittel, wie Rote Bete, Heidelbeeren, Hafer, Eier, Ananas und Hülsenfrüchte sowie die Gewürze Kurkuma und Pippali (indischer langer Pfeffer; Piper longum).

 

 

 

 

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