Reizdarmsyndrom behandeln mit Naturheilkunde

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Reizdarmsyndrom aus Sicht der Naturheilkunde

Reizdarmsyndrom behandeln mit Naturheilkunde: Die Verdauung ist in der Naturheilkunde sehr wichtig, weil der Mensch darauf angewiesen ist, dass er alles, was er an stofflicher und energetischer Nahrung einnimmt, verdauen kann. Umgangssprachlich kennen wir Redewendungen, wie «das muss ich zuerst verdauen» oder «das liegt mir schwer im Magen», was im übertragenen Sinn aufzeigt, wie wichtig die Verdauung für das Wohlergehen des Menschen ist. 

Wie wird das Reizdarmsyndrom von der Naturheilkunde behandelt?

Reizdarmsyndrom behandeln mit Naturheilkunde: Verdauungsregulierende, verdauungsberuhigende und carminative (blähungstreibende) Heilpflanzen, wie Schafgarbe, Kamille, Fenchel und andere. Neben Heilpflanzen, die den Darm beruhigen und stärken, werden bei Reizdarm immer auch Heilpflanzen eingesetzt, die das Nervensystem und die Psyche (Seele) unterstützen.

Eine einfache Therapieform bei Reizdarmsymptomen lautet «Wärme und Ruhe»Die warme Bettflasche auf dem Bauch hat schon manchen Reizdarmzustand in kurzer Zeit gelindert. Dass Ruhe bei einem Darm gut hilft, der aufgrund nervlicher Übererregung Symptome zeigt, ist leicht nachvollziehbar und ein wichtiger Pfeiler der naturheilkundlichen Therapie.

Bei allen Verdauungserkrankungen ist die Ernährung ein bedeutender Faktor der Therapie. Im Falle des Reizdarms sollte besonders darauf geachtet werden, regelmässige Mahlzeiten einzuhalten, gut verdauliche Nahrungsmittel zu wählen und gekochte Speisen einem hohen Rohkostanteil vorzuziehen. Neben der Zusammensetzung und Zubereitung der Nahrung ist es aber auch sehr wichtig, für eine gute Stimmung am Esstisch zu sorgen, langsam zu essen und gut zu kauen sowie die Hauptmenge an Flüssigkeit nicht gleichzeitig zu den Mahlzeiten einzunehmen. Letzteres ist sinnvoll, da sonst die Verdauungssäfte stark verdünnt werden.

-Ka-Lei-Wasser (Kümmel-Kartoffel-Leinsamen-Wasser) wirkt blähungswidrig, entsäuernd, entzündungshemmend, harntreibend, pflegt die Schleimhaut und gibt ein wohliges Bauchgefühl. Dazu wird eine Kartoffel in kleine Stücke geschnitten, zusammen mit 1 Teelöffel (TL) Kümmelkörnern (ungemahlen), 2 TL Leinsamen (ungeschrotet) und 1 Liter Wasser in eine Pfanne gegeben und 20 Minuten leicht geköchelt. Danach wird das Ganze abgeseiht und über den Tag verteilt getrunken. Die erste Gabe wird idealerweise morgens 15-30 Minuten vor dem Frühstück eingenommen. Das -Ka-Lei-Wasser wird bei Reizdarm kurmässig zwei bis vier Wochen lang eingesetzt. Dann wird die Einnahme entweder beendet oder auf eine Tasse -Ka-Lei-Wasser morgens auf nüchternen Magen verringert. 

Was können Betroffene selbst tun?

Verdauungsregulierende, verdauungsberuhigende und carminative (blähungstreibende) Heilpflanzen 

Schafgarbe: Achillea millefolium ist eine mild verdauungsfördernde und harmonisierende Heilpflanze, die sehr gut vertragen wird und gleichzeitig zuverlässige Heilkräfte zur Verfügung stellt.

Kamille: Matricaria recutita lindert Reize und Entzündungen in den Verdauungswegen.

FenchelFoeniculum vulgare wirkt blähungshemmend, krampflösend, entzündungshemmend und verbessert ganz allgemein das Bauchgefühl.

 

 

 

 

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