Prämenstruelles Syndrom behandeln mit Anthroposophischer Medizin

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden anthroposophischen Medizin

Prämenstruelles Syndrom aus Sicht der Anthroposophischen Medizin

Prämenstruelles Syndrom behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Im Menstruationszyklus sind zwei Phasen zu unterscheiden. Die erste, durch das Hormon Estrogen bestimmte Phase ist geprägt durch Wachstum, Gewebsvermehrung, eine herabgesetzte Körpertemperatur und eine in der Regel gute seelisch-körperliche Verfassung. Die zweite durch das Hormon Progesteron gesteuerte Phase zeigt kein weiteres Wachstum, sondern eine Neuordnung (Differenzierung) der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) auf Zellebene, die Temperatur steigt wieder an und es tritt der Symptomenkomplex des Prämenstruellen Syndroms in leichter oder schwerer Ausprägung auf. 

In der ersten Zyklushälfte stehen die astralische und Ich-Organisation in einer loseren Verbindung zur ätherisch-physischen Konstitution (Verfassung). In der zweiten Zyklushälfte zeigen die Differenzierungsprozesse (astralische Organisation) und der Temperaturanstieg (Ich-Organisation) eine tiefere Verbindung dieser beiden Wesensglieder mit dem ätherisch-physischen Organismus an, wodurch man sich weniger seelisch frei und mehr körpergebunden erlebt. 

Die Menstruation ist ein spezieller Fall einer spontanen, sich regelmässig wiederholenden Blutung (ohne Verletzung). Bemerkenswert ist, dass das Blut dabei nicht gerinnt und im Vergleich zu Verletzungsblutungen relativ lange anhält (drei bis fünf Tage), dann aber doch spontan aufhört. Der weibliche Körper hat dadurch die Möglichkeit, Eisen auszuscheiden, während sonst die Ausscheidung geringer Mengen auf Darm und Haut beschränkt ist. Nach der Menstruation liegt deshalb vorübergehend eine (meist) geringe Anämie (Blutarmut) vor. Eisen ist eine Substanz, die speziell das Eingreifen der Ich-Organisation fördert und die Grundlage bildet, sich selbst zu behaupten. In der Woche nach der Menstruation ist diese Wirkung etwas abgeschwächt, dies wiederum passt zu der Fruchtbarkeit, die in dieser Zeit (Tag sieben bis 14 des Zyklus) gegeben ist. Die damit verbundene Tendenz zur herabgesetzten körperlichen Selbstbehauptung begünstigt die Befruchtung. Nach dem Eisprung, wenn die Wesensglieder wieder enger miteinander verbunden sind, ist diese Offenheit nicht mehr gegeben. 

Wie wird das Prämenstruelle Syndrom von der Anthroposophischen Medizin behandelt?

Zur regulierenden Basisbehandlung steht Menodoron® (Weleda) zur Verfügung sowie Ovaria comp. Globuli velati (Wala). Je nach individueller Situation wird dies ergänzt durch potenzierte Tropfenpräparate aus Argentit, Melissa/Phosphorus, Formica und Gold. 

Ist die Patientin von Angstzuständen geplagt, können Lachesis-Tropfen hilfreich sein und ebenso Bryophyllum comp. Globuli velati. Bei Antriebsschwäche und depressiver Verstimmung werden Sepia comp.-Tropfen in der zweiten Zyklushälfte eingesetzt. Treten Migräneanfälle auf, die mit dem Zyklus gekoppelt sind, können um die Menstruation herum Injektionen mit einer Secale-Argentum-Kombination sinnvoll sein. 

Für die Langzeittherapie und konstitutionelle Regulierung im Zusammenwirken der Wesensglieder wird die Einnahme von Tropfen oder Globuli bevorzugt. Im Akutfall haben sich subkutane Injektionen bewährt, die für die meisten der genannten Arzneimittel zur Verfügung stehen. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Prämenstruelles Syndrom behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Das Prämenstruelle Syndrom betrifft nicht alle Frauen. Warum sind die einen stark betroffen, andere wenig und wiederum andere gar nicht? Es hängt mit der oben beschriebenen instabilen Verbindung der höheren Wesensglieder (Ich-Organisation, astralische Organisation) mit den unteren Wesensgliedern (ätherische und physische [körperliche] Organisation) zusammen, die recht individuell ist. Daher gilt es die Ich-Organisation in ihrer regulierenden und harmonisierenden Wirkung zu unterstützen. Dafür stehen therapeutische Eurhythmie-Übungen zur Verfügung, die man nach Erlernen für sich regelmässig ausüben kann. Des Weiteren sind die Meditationsübungen (Tagesrückschau, innere Ruhe, die eigenen Lebens- und Entwicklungsideale pflegen) hilfreich, die Rudolf Steiner im ersten Kapitel seines Buches «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» empfiehlt. Sie wirken unmittelbar Ich-stärkend und seelisch kräftigend, was sich auch regulierend auf die körperbezogene Wirksamkeit der astralischen und ätherischen Organisation auswirkt. 

 

 

Ausführlicher dargestellt bei Christioph Zerm und Angela Kuck, Weibliche Geschlechtsorgane in: Matthias Girke, Michaela Glöckler, Georg Soldner (Hrsg.): Anthroposophische Medizin. Arzneitherapie für 350 Krankheitsbilder. Stuttgart, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 1. Auflage 2020, S. 402-405. 

 

 

 

 

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