Niedriger Blutdruck behandeln mit Anthroposophischer Medizin

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden anthroposophischen Medizin

Niedriger Blutdruck aus Sicht der Anthroposophischen Medizin

Niedriger Blutdruck behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Der Blutdruck steht in enger Beziehung zum Gefühlsleben und damit zum Seelischen des Menschen. Wer kennt nicht das Blasswerden bei Schreck und Angst oder das Rotwerden oder das Anschwellen der «Zornesadern»? Was im Alltag Anlass zu seelischer Anspannung, Erregung oder auch zu innerer Ruhe, Entspannung, Freude und Dankbarkeit gibt – es geht messbar mit einem veränderten Blutdruck einher. Niedriger Blutdruck kann sich mit Schwindel- und Schwächegefühlen, Konzentrationsstörungen und Antriebslosigkeit zeigen. Blutdruckprobleme sind Ausdruck dafür, dass geistig-seelische Prozesse mit Bezug auf die körperliche Konstitution (Verfassung) in ein Ungleichgewicht geraten sind. Durchblutung und Kreislaufsystem sind dadurch gestört. Häufig sind Frauen davon betroffen. Niedriger Blutdruck kann eine Folge von anderen Erkrankungen sein, er kommt jedoch auch gesondert vor. 

Wie wird niedriger Blutdruck von der Anthroposophischen Medizin behandelt?

Da der LeibSeele-Zusammenhang gestört ist, braucht es eine grundlegende Betrachtung der Lebenssituation. Oft gibt es auch Begleiterkrankungen, wie Herzmuskelschwäche, Störungen des Hormonsystems sowie Erschöpfungszustände (körperlich und seelisch)Ein ganzheitlicher Behandlungsansatz mit umfassenden Lebensstiländerungen, gesunder Ernährung, ausreichend Bewegung sowie künstlerischen und geistigen Anregungen für das seelische Erleben sind nötig. Gerade Letzteres wirkt sich positiv auf das Blutgefäss-System aus. 
Medikamentös stärkt ein Präparat aus der Schlangenwurzel (Rauwolfia) die Vitalität, hebt das Lebensgefühl, wodurch sich das Seelenleben leichter vom Körper ablösen kann. Ergänzend empfiehlt sich der Einsatz des Metalls Stibium in potenzierter Form. Es fördert das gesunde Leib-SeeleGleichgewicht, indem es das Blut fein durchstrukturiert. Gold in potenzierter Form stärkt das Herz als Zentralorgan des Gefühlslebens. Für die Langzeit-Konstitutionsbehandlung hat sich auch das Präparat Cardiodoron von Weleda bewährt. 

Was können Betroffene selbst tun?

Niedriger Blutdruck behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Eine fleischarme, gemüse- und obstreiche Ernährung sowie die Verwendung pflanzlicher Öle ist generell zu empfehlen. Ein vielseitiges Gemüse-Angebot ist reich an Kalium, wodurch der Stoffwechsel die Ausrichtung in die aufbauende, die Belebung fördernde regulierende Richtung bekommt.
 
Regelmässige körperliche Bewegung trägt eindrucksvoll zur Blutdruckregulierung bei, vor allem, wenn man Freude an der Bewegung hat. Wandern, aber auch Kurse in Ton-Eurythmie (hier erfolgt die eurhythmische Bewegung in der Regel zu klassischer Musik auf dem Klavier) und Tanzen sind dabei besonders wertvoll. Körperliche Bewegung bzw. Sportarten, bei denen es zu starken, fast verkrampften Muskelanspannungen kommt, sind eher schädlich.
 
Für die Seele bieten sich innere Aufgabenstellungen an: In einem gehetzten Alltag sind es die Momente innerer Ruhe, die es einzurichten gilt. Man kann auch innerlich einen Ort der Stille schaffen, der einen stärker in sich ruhen lässt, inmitten der äusseren Betriebsamkeit. Dem gegenüber steht das aktive und konzentrierte Denken, das auf der geistigen Ebene den Gesundungsprozess fördert. Man kann lernen geistesgegenwärtig zu werden, indem man sich auf das konzentriert, was gerade anliegt und nicht gedanklich oder gefühlsmässig bereits beim nächsten oder übernächsten Schritt ist. Ein ausgeglichener Rhythmus von Bewegung und Innehalten, von Aktivität und Ruhe kann Erschöpfungszuständen entgegenwirken und zugleich den Blutdruck in ein gesundes Mittelmass bringen. 
Eine wichtige Massnahme ist zudem das Einüben einer positiven, zuversichtlichen Lebenshaltung. 
 
 
 
Ausführlicher dargestellt bei Matthias Girke, Arterielle Hypertonie, in: Matthias Girke, Michaela Glöckler, Georg Soldner (Hrsg.): Anthroposophische Medizin. Arzneitherapie für 350 Krankheitsbilder. Stuttgart, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 1. Auflage 2020, S. 251-259. 

 

 

 

 

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