Nahrungsmittelallergie behandeln mit Anthroposophischer Medizin

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden anthroposophischen Medizin

Nahrungsmittelallergie aus Sicht der Anthroposophischen Medizin

Nahrungsmittelallergie behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Um gesund zu bleiben, schützt sich unser Körper an allen Flächen, die mit der Umwelt in Berührung kommen – Haut, Lunge, Darm –, aber auch in den Lymph- und Blutbahnen gegen Fremdeinflüsse. Gelingt dies, so sprechen wir von einem guten Immunsystem. Gerät diese Schutzfunktion aus dem Gleichgewicht, so entsteht infolge einer „Überreaktion“ auf bestimmte Stoffe die allergische Reaktion. Anstatt den Umgang mit bestimmten Stoffen zu „lernen“, tritt dann die körpereigene Abwehr (Immunsystem) bei Kontakt mit Allergenen (allergieauslösenden Substanzen) überempfindlich in Kraft. 

Nahrungsmittel sind für den Körper Fremdstoffe, weswegen es hier auch zu Unverträglichkeiten und allergischen Reaktionen kommen kann, wenn es nicht gelingt, sie abzubauen und in körpereigene Substanz zu verwandeln. Die Folge sind Hautreaktionen (Rötung, Schwellung, Juckreiz, Blasenbildung), Durchfälle und in seltenen Fällen auch die gefürchtete allergische Schockreaktion, die der notfallmedizinischen Behandlung bedarf. 

Bei der allergischen Reaktion handelt es sich um eine vielschichtige Regulationsstörung des Immunsystems. Oft steht sie auch im Zusammenhang mit einer allgemeinen Überempfindlichkeit gegenüber schädlichen Einflüssen, zu denen auch Sinnesreizüberflutung, anhaltender Stress und ein dadurch geschwächtes körperliches und seelisches Abgrenzungsvermögen gegenüber der Umwelt gehören. 

Wie wird eine Nahrungsmittelallergie von der Anthroposophischen Medizin behandelt?

Nahrungsmittelallergie behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Die Auslöser sollten zunächst für sechs bis zwölf Monate gemieden werden. Danach kann versucht werden, sie in kleinen Portionen wieder zu essen und zu testen, ob das Immunsystem gelernt hat, auf diese Nahrungsmittel angemessen zu reagieren. Dies ist oftmals der Fall und zeugt von einer natürlichen Desensibilisierung (Verringerung der Überempfindlichkeit) und damit Stärkung der Immunkompetenz (Befähigung des Immunsystems). Die Behandlung der allergischen Reaktionsbereitschaft orientiert sich individuell an der persönlichen Verfassung und dem jeweiligen Ursachenzusammenhang. Die oft langwierige Behandlung ist eine umfassende pädagogisch-medizinische Herausforderung. Sie schliesst anthroposophische Arzneimittel, Heileurythmie und künstlerische Therapie mit ein. Dabei wird die körperlich-seelische Abgrenzungsfähigkeit unterstützt und eine natürliche Desensibilisierung zu erreichen versucht. Bewährt haben sich Klimakuren – beispielsweise am Meer und im Jahr darauf im Gebirge – jeweils mindestens vier bis sechs Wochen lang. Sie verlangen dem Organismus eine Umstellung und Anpassung ab, wodurch er umfassender und befähigter auf Umwelteinflüsse reagieren lernt. Beim Auftreten fieberhafter Infekte im Kindesalter sollte das Fieber nicht medikamentös unterdrückt, sondern physiologisch behandelt werden (siehe Fieber-App), da Fieber eine stimulierende (anregende) Wirkung auf das Immunsystem ausübt und es dadurch trainiert. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Nahrungsmittelallergie behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Zunächst gilt es die Auslöser zu vermeiden. Nahrungsmittelallergien bilden sich im Laufe von Monaten meistens wieder zurück, weil der Organismus im Laufe der Zeit den Umgang mit den Allergenen (allergieauslösenden Substanzen) doch noch lernt, insbesondere wenn seine Wandlungsfähigkeit und Lernbereitschaft unterstützt wird. 

Ein gesundheitlich ausgerichteter, ganzheitlicher Erziehungsstil wirkt sich erwiesen bei Kindern positiv auf die Entwicklung des Immunsystems aus. Ebenso kann ein gesundheitsfördernder Lebensstil einer bestehenden Allergiebereitschaft entgegenwirken. Die Ernährung stützt sich auf Frischzubereitungen und verzichtet auf Konservierungsstoffe. Bewährt haben sich auch häufige Ferien auf dem Bauernhof oder der Umzug in eine ländliche Umgebung. Das Weiterüben erlernter heileurythmischer Bewegungsabläufe und künstlerische Betätigung können zudem die Eigeninitiative und Selbstwirksamkeit sowie deren positive Auswirkungen auf das Immunsystem fördern. 

 

 

Ausführlicher dargestellt in: Chronisches endogenes Ekzem, atopische Dermatitis oder Neurodermitis sowie Allergische Reaktionsbereitschaft – eine pädagogisch-medizinische Herausforderung, in: Michaela Glöckler, Wolfgang Goebel, Karin Michael (Hrsg.): Kindersprechstunde. Ein medizinisch-pädagogischer Ratgeber. Stuttgart, Verlag Urachhaus, 21. Auflage 2018, S. 145-148 sowie 154-159. 

 

 

 

 

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