Morbus Crohn behandeln mit Homöopathie

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Morbus Crohn aus Sicht der Homöopathie

Morbus Crohn behandeln mit Homöopathie: Bei chronischen entzündlichen Darmerkrankungen, wie Morbus Crohn, sollte der gesamte Mensch betrachtet werden, nicht nur sein kranker Darm. In der Vorgeschichte von Morbus Crohn-Patienten finden sich oftmals belastende Ereignisse, die nicht wirklich verarbeitet wurden (wie z. B. Todesfälle, Verluste, schwierige Beziehungen, Probleme am Arbeitsplatz etc.). Emotionen wurden geschluckt und nicht richtig verdaut, was später im Leben zu Erkrankungen führen kann, wie beispielsweise Morbus Crohn. Deshalb ist diesen Menschen nicht geholfen, wenn nur der Darm isoliert behandelt wird. Die Homöopathie setzt genau da an und therapiert in erster Linie den Menschen mit seinen Lebensproblemen, was sich in der Folge positiv auf die Darmbeschwerden auswirkt.  

Wie wird Morbus Crohn von der Homöopathie behandelt?

Behandlung des chronischen Stadiums 

Da Morbus Crohn eine chronische Krankheit mit tiefliegenden Wurzeln ist, wird die Erkrankung grundsätzlich konstitutionell (der individuellen Verfassung entsprechend) behandelt, um so das zugrundeliegende Problem zu erreichen. In der Mittelfindung kommt deshalb dem Krankheitsauslöser eine wichtige Rolle zu. Was hat den Patienten so krank gemacht? Wo liegt die seelische Verletzung, die zur Darmerkrankung geführt hat? Es werden Mittel eingesetzt, die den Menschen in seiner ganzen Tiefe erreichen können, wie Calcium carbonicum, Natrium muriaticum, Sulphur etc. 

Es ist möglich, Morbus Crohn ausschliesslich homöopathisch zu behandeln und zu heilen. Die Prognose ist gut. Die Patienten sprechen meist schnell auf das richtige homöopathische Mittel an, müssen aber jahrelang in regelmässigen Abständen nachbehandelt werden, um Rückfälle zu verhindern und die gefürchteten Komplikationen zu vermeiden. 

Akuter Schub 

Auch ein akuter Schub von Morbus Crohn kann homöopathisch behandelt werden. Aufgrund der vorherrschenden momentanen Symptome wird ein passendes Akutmittel verschrieben, wie Sulphur, Nux vomica, Arsenicum etc., das rasche Wirkung zeigt, so dass oftmals auf starke schulmedizinische Medikamente verzichtet werden kann, wie Kortison etc. Danach muss jedoch unbedingt konstitutionell weiterbehandelt werden.  

Fallbeispiel: Ein 32-jähriger Familienvater leidet seit zwei Wochen unter starken Bauchkrämpfen mit teilweise blutigen Durchfällen. Solch eine Episode hatte er bereits vor einem Jahr. Damals hatte er unerwartet die Arbeitsstelle verloren, was er als sehr ungerecht und beleidigend empfunden hatte. Morbus Crohn wurde diagnostiziert und mit schulmedizinischen Medikamenten behandelt, wodurch sich die Beschwerden wieder beruhigten. Der Patient fand auch rasch wieder eine neue Arbeitsstelle. Nun ist seine Frau mit dem zweiten Kind schwanger, früher als eigentlich geplant und zudem steckt die junge Familie mitten im Hausbau. Um nicht wieder starke schulmedizinische Medikamente nehmen zu müssen, meldet sich der Patient in der homöopathischen Praxis. Im Gespräch mit der Homöopathin wird ihm der Zusammenhang zwischen seinem Ärger über den Verlust der Arbeitsstelle, seinen Bedenken, ob er dem Stress beim Hausbau sowie der Belastung durch die grösser werdende Familie gewachsen ist, und seinen Darmproblemen bewusst. Die Homöopathin verschreibt ihm aufgrund der Gesamtheit seiner Symptome das Mittel Staphysagria. Die akuten Symptome klingen bald ab und erstmals seit mehreren Wochen ist er beschwerdefrei. Anschliessend wird der Patient konstitutionell weiter behandelt.  

Was können Betroffene selbst tun?

Morbus Crohn behandeln mit Homöopathie: Von einer Selbstmedikation von Morbus Crohn mit homöopathischen Mitteln wird abgeraten, da es sich um eine chronische Erkrankung mit tiefliegenden Wurzeln handelt. Wende dich an eine Fachperson. 

Daneben können folgende Massnahmen unterstützen: 

Generelle Empfehlungen, Ernährung 

  • Stress vermeiden
  • Gefühle äussern, nicht schlucken 
  • Entspannungstechniken anwenden 
  • Bewegung, leichter Ausdauersport 
  • Ballaststoffreiche Ernährung (in beschwerdefreien Intervallen) mit viel frischem Gemüse und Obst 

Akuter Schub 

  • Darm entlasten, Fasten 
  • Ballaststoffarme Ernährung 
  • Heilerde, Fangocur 

Homöopathische Urtinkturen 

  • Allium ursinum 
  • Chamomilla 
  • Salvia 

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