Heuschnupfen behandeln mit TCM

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden TCM

Heuschnupfen aus Sicht der TCM

Heuschnupfen behandeln mit TCM: Heuschnupfen äussert sich meist in laufender oder verstopfter Nase mit durchsichtigem Sekret, roten Augen und Niesanfällen. Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) liegt dem ein Ungleichgewicht der Lebenskraft Qi zugrunde. Wenn Qi nicht mehr harmonisch fliesst, werden normale Funktionen gestört. Fünf verschiedene Funktionskreise werden insgesamt unterschieden: Haut, Nase und Lunge zählen zum Funktionskreis Lunge, die Augen zum Funktionskreis Leber. Ein Mangel an Qi im Funktionskreis Lunge führt dazu, dass Einflüsse von aussen (wir sagen Pollen, die Chinesen je nach Symptomausprägung „Wind“ oder „Hitze“) in den Körper eindringen und den normalen Qi-Fluss durcheinanderbringen. Der Körper ist übererregbar und kleine Anstösse von aussen (wie Pollen) genügen, um das energetische System aus dem Gleichgewicht zu bringen. Für dieselbe Erkrankung gibt es in der TCM unterschiedliche Diagnosen, wie z. B. Lungen-Qi-Leere mit Hitze, Lungen-Qi-Leere mit Qi-Stagnation (Blockade) oder Qi-Stagnation mit Wind und Hitze. 

Wie wird Heuschnupfen von der TCM behandelt?

Heuschnupfen behandeln mit TCM: Die Behandlung richtet sich auf das Störungsmuster. Sind die Funktionskreise harmonisiert und Qi fliesst wieder ungehindert, verschwinden idealerweise die Symptome. 

Die Wirksamkeit von Akupunktur bei Heuschnupfen wurde in Studien nachgewiesen (1). Dünne Akupunkturnadeln werden in bestimmte Körperstellen und teils an der Ohrmuschel eingestochen. Such dir dafür einen erfahrenen Therapeuten. Es sind je nach Dauer der Krankheit mehrere Sitzungen nötig. Am besten beginnt man die Therapie im Winter, also vor der Heuschnupfenzeit. 

Bei lange bestehendem Heuschnupfen bewährt sich die Kombination von Akupunktur mit chinesischer Arznei. Verschiedene getrocknete Kräuter und Mineralien, selten auch tierische Bestandteile werden verwendet. Die Arznei wird individuell zusammengestellt und als Dekokt (Tee) getrunkenDas persönliche Störungsmuster und die Konstitution (Verfassung) sind dabei ausschlaggebend, weshalb du dich an eine erfahrene TCM-Therapeutin wenden solltestNur mithilfe der richtigen chinesischen Diagnose können die passenden Arzneien gewählt werden. 

Im Akutfall, also wenn der Heuschnupfen gerade auftritt, bringt Akupunktur Linderung. Meist werden Körper- und Ohrakupunktur kombiniert. Ebenso bewährt sich die Behandlung der Nackenmuskeln mit Schröpfgläsern. Das Schröpfen ist auch bei uns bekannt und wird in China viel eingesetzt. Ein runder Schröpfkopf aus Glas oder Kunststoff wird unter Vakuum (luftleer) auf die Haut gesetzt. In der Vorstellung der TCM können damit von aussen eingedrungene Einflüsse, wie Wind oder Hitze, ausgeleitet werden. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Heuschnupfen behandeln mit TCM: Grundsätzlich ist eine gesunde Lebensführung die beste Voraussetzung, um den Fluss der Lebenskraft Qi harmonisch zu halten und alle Funktionskreise zu harmonisieren. Zur Vorbeugung des Heuschnupfens ist insbesondere die Stärkung des Funktionskreises Lunge und auch des Funktionskreises Leber wichtig. 

So unterstützt du die Funktionskreise Lunge und Leber: 

  • Bewege dich viel im Freien, auch im Winter. 
  • Halte Rhythmen ein: Schlafe regelmässig und genügend, wechsle Aktivität und Ruhe in einem gesunden Verhältnis ab. 
  • Gehe bewusst in die Entspannung, beispielsweise indem du meditierst, betest, Yoga oder Qi Gong praktizierst. 
  • Auch mit Akupressur kannst du dir selbst helfen, indem du den Punkt „Dickdarm 4massierst. Er liegt auf dem Handrücken zwischen den Mittelhandknochen des Daumens und Zeigefingers in der Muskulatur. Du kannst ihn mit zwei Fingern der jeweils anderen Hand im Zangengriff massieren.
  • Bei verstopfter Nase kannst du die Gesichtshaut direkt neben den Nasenflügeln (Punkt „Dickdarm 20) mit etwas Druck massieren. 
  • Stehen Rötung und Jucken der Augen im Vordergrund, kannst du eine getrocknete Chrysanthemenblüte in warmem Wasser einweichen und sie auf die Augen legen. Dies hat im Akutfall eine ausleitende Wirkung. 

 

Literatur: 

(1) Hummelsberger, Brinkhaus et al.: Akupunktur bei Patienten mit allergischer Rhinitis (AKUSAR), Deutsche Zeitschrift für Akupunktur 57, 3/2014 

 

 

 

 

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