Herzschwäche behandeln mit TCM

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden TCM

Herzschwäche aus Sicht der TCM

Herzschwäche behandeln mit TCM: Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zeigt sich mit Atemnot, verminderter Leistungsfähigkeit und Ödemen (Flüssigkeitsansammlungen). Meist liegen Bluthochdruck oder eine Herzerkrankung vor. Die Atemnot verstärkt sich bei Belastung, in schwerwiegenden Fällen auch im Liegen (nachts) und kann mit Husten einhergehen. 

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ordnet Symptome funktionellen Störungsmustern zu. Dabei sind die Lebenskraft Qi, „Blutdas Gleichgewicht von Yin und Yang sowie die Ausgewogenheit der fünf Funktionskreise (FK) im Körper bedeutend. Der FK Lunge ist für Atmung und das Absenken von Qi und Flüssigkeiten zu den anderen FK zuständig. Bei Qi-Mangel können die Flüssigkeiten nicht absteigen und stauen sich im Brustraum („Blockierungs-Syndrom im Thorax“)Qi-Mangel im FK Milz oder FK Niere führt zu Schwellungen und Ödemen an den Unterschenkeln. Energie im Alltag fehltMüdigkeit, rasche Erschöpfbarkeit und Kurzatmigkeit folgen. Langandauernder Qi-Mangel führt zu Blut-Mangel. Qi und Blut werden vor allem durch gute Ernährung gebildet. 

Wie wird Herzschwäche von der TCM behandelt?

Ziel ist es, die Blockaden im Brustbereich zu beheben, Qi im FK Lunge zu stärken, Feuchtigkeit auszuleiten und vorbeugend die Störung in den FK Milz und Niere zu regulieren. Dabei ergänzt die TCM gut die westliche Schulmedizin. 

Akupunktur ist gut geeignet, um den Qi-Fluss wiederherzustellen, zu regulieren und Qi-Mangel zu behandeln. Dabei werden dünne Nadeln in bestimmte Körperstellen eingestochen. Du brauchst Geduld und Ausdauer. Die Therapie benötigt so viele Monate wie die Erkrankung Jahre, um zu entstehen. Suche Dir daher einen erfahrenen TCM-Therapeuten. 

Bei der chinesischen Arzneitherapie (CAT) werden getrocknete Kräuter und Mineralien, selten auch tierische Bestandteile verwendet, die meist apotheken- und rezeptpflichtig sind. Die chinesische Arznei wird je nach Störungsbild individuell zusammengestellt und als Dekokt (Tee) getrunken. Mit einer Rezeptur werden gezielt akute Symptome (Atemnot, Ödeme) behandelt, mit der anderen die Funktionsstörung im symptomfreien Intervall. Wird die richtige chinesische Diagnose gestellt, kann auch mit den richtigen Arzneien therapiert werden. Deshalb solltest du einen erfahrenen TCM-Therapeuten aufsuchen. CAT mit Akupunktur zu kombinieren, ist sinnvoll. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Herzschwäche behandeln mit TCM: Gesunde Lebensführung ist die beste Voraussetzung, um Qi im Gleichgewicht zu halten und alle Funktionskreise zu harmonisieren: angemessener Schlaf-Wachrhythmus, Arbeit und Pausen, Bewegung und Ruhe sowie regelmässig, gesund und massvoll essen. 

Mit den sanften Bewegungen des Qi Gong lässt sich Qi regulieren und zum Fliessen bringen. Wird es draussen in der Natur praktiziert, ist es noch wirkungsvoller, da mit der Atmung ebenfalls Qi (Atem-Qi) aufgenommen wird. 

Jeden Akupunkturpunkt kannst du mit Massage selbst behandeln (Akupressur). Zur Selbstbehandlung eignen sich folgende Punkte: 

  • Ren Mai 17: für den Qi-Fluss im Brustbereich 
  • Magen 36: zur Qi-Stärkung 
  • Ren Mai 6: bei Kältegefühlen mit Wärmflasche oder Kirschkernkissen wärmen; Qi-Stärkung 
  • Milz 6“: zur Stärkung des FK Milz

In der TCM ist die richtige Ernährung sehr wichtig. Du kannst die Therapie damit unterstützen oder auch blockieren. Arzneiähnlich werden Nahrungsmittel in wärmend, kühlend, neutral oder sauer, scharf, bitter, süss und salzig eingeteilt. Der FK Milz ist für Aufnahme und Transformation (Umwandlung) von Qi zuständig. Besonders bei Qi-Mangel mit Kälteempfindlichkeit lässt sich Qi mit guter Ernährung wieder aufbauen: Regionale, frische Produkte, ohne lange Transportwege enthalten viel Qi. Iss gedünstet oder erwärmt (z. B. warmen Haferbrei am Morgen). Wenig Rohkost und Milchprodukte. Beide benötigen viel Qi, um verdaut zu werden. Bei viel Feuchtigkeit (z. B. Ödeme, Husten) kannst du mit Reis, Hirse, Roggen, Erbsen, Kürbis, Stangensellerie, Karotte, Hühnerfleisch die Ausleitung unterstützenEs gibt gute Bücher, die dir das Verständnis der TCM-Ernährungstherapie nahebringen können. 

 

 

 

 

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