Herzinfarkt behandeln mit TCM

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Herzinfarkt aus Sicht der TCM

Herzinfarkt behandeln mit TCM: Typische Symptome: Engegefühl in der Brust (Angina pectoris), stechende oder reissende Schmerzen hinter dem Brustbein, die in Schulter, Rücken, Oberbauch oder Arme (meist links) ausstrahlen können. Häufig treten Atemnot, Herzklopfen, Schwitzen und Angst bis hin zu Todesangst auf. Ein Herzinfarkt ist ein akutes lebensbedrohliches Ereignis! Leiste erste Hilfe und ruf den Notarzt! Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kann vorbeugend eingesetzt werden oder nach einem Infarkt bei der Regeneration helfen. 

Die TCM beschreibt einen Herzinfarkt als „schmerzhaftes Blockierungs-Syndrom der Brust“. Die TCM geht von funktionellen Zusammenhängen aus. Dabei sind die Lebenskraft Qi, „Blut das Gleichgewicht von Yin und Yang sowie die Ausgewogenheit der fünf Funktionskreise (FK) im Körper bedeutend. Auch krankmachende Faktoren von aussen (Wind, Kälte oder Feuchtigkeit) und von innen (Ärger, Stress) werden beachtet. Beim Herzinfarkt stagnieren Qi und Blut plötzlich im Brustbereich. Diese Blockade kann auch durch krankmachende Faktoren (Kälte, Schleim) entstehen. Meist liegt ein Qi- und Yang-Mangel in den FK Milz, Magen, Herz oder Niere zugrunde. Es gibt verschiedene Störungs-Kombinationen. Akute Belastungen (Stress, Kälte, Fehlernährung) können dann die Blockade auslösen. 

Wie wird ein Herzinfarkt von der TCM behandelt?

Ziel ist es, die Blockaden im Brustbereich zu beheben und vorbeugend die Funktionsstörung der jeweiligen Funktionskreise zu regulieren. Dabei ergänzt die TCM gut die westliche Schulmedizin. 

Akupunktur ist gut geeignet, um den Qi-Fluss wiederherzustellen, zu regulieren und Qi-Mangel zu behandeln. Dabei werden dünne Nadeln in bestimmte Körperstellen eingestochen. Du brauchst Geduld und Ausdauer. Die Therapie benötigt so viele Monate wie die Erkrankung Jahre, um zu entstehen. Suche Dir daher eine erfahrene TCM-Therapeutin. 

Bei der chinesischen Arzneitherapie (CAT) werden getrocknete Kräuter und Mineralien, selten auch tierische Bestandteile verwendet, die meist apotheken- und rezeptpflichtig sind. Die chinesische Arznei wird je nach Störungsbild individuell zusammengestellt und als Dekokt (Tee) getrunken. Wird die richtige chinesische Diagnose gestellt, kann auch mit den richtigen Arzneien therapiert werden. Deshalb solltest du einen erfahrenen TCM-Therapeuten aufsuchen. CAT mit Akupunktur zu kombinieren, ist sinnvoll. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Herzinfarkt behandeln mit TCM: Gesunde Lebensführung ist die beste Voraussetzung, um Qi im Gleichgewicht zu halten und alle Funktionskreise zu harmonisieren: angemessener Schlaf-Wachrhythmus, Arbeit und Pausen, Bewegung und Ruhe sowie regelmässig, gesund und massvoll essen. 

Nach einem Herzinfarkt ist es wichtig, langsam wieder in Bewegung zu kommen. Spüre achtsam, wieviel Bewegung dein Körper braucht. Bewege dich nach deinen Vorlieben (z. B. Walking, Wandern, Radfahren usw.). Es gibt Koronargruppen, die angemessene Übungen zeigen und dich langsam und sicher an die Bewegung heranführen. Mit sanften Bewegungen des Qi Gong lässt sich Qi regulieren und zum Fliessen bringen. 

Jeden Akupunkturpunkt kannst du mit Massage selbst behandeln (Akupressur). Zur Selbstbehandlung eignen sich folgende Punkte: 

  • Ren Mai 17: für den Qi-Fluss im Brustbereich 
  • Milz 6: Stärkung des FK Milz
  • Magen 36: Qi-Stärkung 

In der TCM ist die richtige Ernährung sehr wichtig. Du kannst die Therapie damit unterstützen oder auch blockieren. Arzneiähnlich werden Nahrungsmittel in wärmend, kühlend, neutral oder sauer, scharf, bitter, süss und salzig eingeteilt. Der FK Milz ist für Aufnahme und Transformation (Umwandlung) von Qi zuständigQi kannst du mit guter Ernährung wieder aufbauen: Regionale, frische Produkte, ohne lange Transportwege enthalten viel Qi. Iss gedünstet oder erwärmt (z. B. warmen Haferbrei am Morgen). Wenig Rohkost und Milchprodukte. Beide benötigen viel Qi, um verdaut zu werden. Vorsicht bei zu heissen und scharfen Nahrungsmitteln (z. B. Chili, Alkohol, Kaffee). Es gibt gute Bücher, die dir das Verständnis der TCM-Ernährungstherapie nahebringen können. 

 

 

 

 

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