Diabetes Typ 2 behandeln mit TCM

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden TCM

Diabetes Typ 2 aus Sicht der TCM

Diabetes Typ 2 behandeln mit TCM: Diabetes mellitus Typ 2 entwickelt sich oft im Umfeld von hohem Blutdruck, Bewegungsmangel oder Übergewicht. 

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) teilt Symptome in Disharmonie-Muster ein. Die Lebenskraft Qi, das Gleichgewicht von Yin und Yang sowie die Ausgewogenheit der fünf Funktionskreise (FK) im Körper sind bedeutend. Auch krankmachende Faktoren (Wind, Hitze, Ärger, Stress) werden beachtet. Meist sind die FK Milz/Magen oder Niere betroffen, manchmal auch Lunge oder Leber. Es können unterschiedliche Störungsmuster vorliegen. Eine exakte TCM-Diagnostik ist wichtig! 

Wie wird Diabetes Typ 2 von der TCM behandelt?

Diabetes Typ 2 behandeln mit TCM: Die TCM ist eine Regulationsmedizin: Bei Diabetes Typ 2 sollen Yin und Yang durch Stärkung der FK Magen, Milz, Niere und Leber sowie durch Hitzeausleitung ins Gleichgewicht gebracht werden. TCM unterstützt die westliche Schulmedizin. 

Die Chinesische Arzneitherapie (CAT) eignet sich zur Therapie von Mangelzuständen und zur Feuchtigkeitsausleitung. Es werden getrocknete Kräuter und Mineralien, selten auch tierische Bestandteile, verwendet, die meist apotheken- und rezeptpflichtig sind. Die CAT wird je nach Störungsbild individuell zusammengestellt und als Dekokt (Tee) getrunken. Wird die richtige chinesische Diagnose gestellt, kann mit den richtigen Arzneien therapiert werden. Such dir einen erfahrenen TCM-Therapeuten. CAT mit Akupunktur zu kombinieren ist sinnvoll. 

Akupunktur eignet sich, um den Qi-Fluss wiederherzustellen und zu regulieren. Dünne Nadeln werden in bestimmte Körperstellen eingestochen. Du brauchst Geduld und Ausdauer, denn die Therapie benötigt so viele Monate wie die Krankheitsentstehung an Jahren. Such Dir eine erfahrene TCM-Therapeutin. 

Ernährung ist in der TCM sehr wichtig, da die Nahrung Grundlage für Qi, Blut, Flüssigkeiten und alle Regulationsvorgänge im Körper ist. Der FK Milz wandelt Nahrung zu Qi, Blut, Flüssigkeiten und Sekreten um. Arzneiähnlich werden Nahrungsmittel in wärmend, kühlend oder neutral und nach fünf Geschmäckern eingeteilt. Die Ernährungsberatung ist individuell und orientiert sich an Disharmonie-Mustern und Konstitution (Verfassung). 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Gesunde Lebensführung ist die beste Voraussetzung, um Qi im Gleichgewicht zu halten und alle FK zu harmonisieren: angemessener Schlaf-Wachrhythmus, Arbeit und Pausen, Bewegung und Ruhe sowie regelmässig, gesund und massvoll essen. 

Bewegung fördert den Qi-Fluss und löst Stagnationen (Blockaden). Welche Vorlieben hast du: Walking, Joggen, Wandern, Radfahren, Yoga usw.? Qi Gong ist durch die sanften Bewegungen zusätzlich gut geeignet, um Qi zu regulieren und zum Fliessen zu bringen. 

Die TCM bewertet Nahrungsmittel nicht nach Broteinheiten (BE), sondern nach deren Wirkungen im Körper. Trotzdem gibt es Ähnlichkeiten: Raffinierter Zucker ist laut TCM sehr warm und süss und verstärkt die Hitzesymptomatik. Ähnlich ist es bei weissem Weizenmehl. Beides ist bei Diabetes (mit Hitze im Inneren) ungeeignet. Der FK Milz/Magen ist bei Diabetes meist gestört. Iss kühlende und Yin-stützende Nahrungsmittel, die viel Qi enthalten: Regionale, frische Produkte, ohne lange Transportwege. Iss eher warm, also kurz gedünstet oder gekocht (z. B. warmen Haferbrei am Morgen mit Obst), weniger gebraten oder frittiert (ist heiss). Gemüse und Hülsenfrüchte kühlen und stützen Qi und Yin. Wenig Rohkost und Milchprodukte, sie verbrauchen viel Qi bei der Verdauung. Es gibt gute Bücher, die dir das Verständnis der TCM-Ernährungstherapie nahebringen können. 

Jeden Akupunkturpunkt kannst du mit Massage selbst behandeln (Akupressur). Zur Selbstbehandlung eignen sich folgende Punkte: 

  • Milz 6: Stärkung des FK Milz 
  • Magen 36: Qi-Stärkung 
  • Milz 9: Feuchtigkeit ausleiten 
  • Blase 23: Stärkung FK Niere, bei Kältegefühl mit Wärmflasche oder Kirschkernkissen 
  • Leber 3: Qi-Blockade lösen 

 

 

 

 

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