Diabetes Typ 1 behandeln mit Allgemeinmedizin

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Diabetes Typ 1 aus Sicht der Allgemeinmedizin

Diabetes Typ 1 behandeln mit Allgemeinmedizin: Unser „Treibstoff“ für den Zellstoffwechsel ist Zucker, welchen wir mit der Nahrung in Form von Kohlenhydraten zu uns nehmen. Teils kann er auch vom Körper aus anderen Nährstoffen gebildet werden. Damit der Zucker in die Zellen gelangt, ist das Hormon Insulin nötig. Es fungiert als eine Art „Zellöffner“. Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Beim Diabetes mellitus Typ 1 fehlt dieses Insulin, es wird nicht gebildet. Ursache ist eine Autoimmunerkrankung mit Zerstörung der insulinbildenden Zellen. Zumeist ist diese Form der Zuckererkrankung eine typische Erkrankung im Kinder- oder Jugendalter. Bei älteren Menschen ist der sogenannte Typ 2 Diabetes häufiger.  

Wenn kein Insulin vorhanden ist, steigt der Zuckerspiegel im Blut sehr stark an, denn der Zucker aus der Nahrung gelangt nicht in die Zellen. Der Körper scheidet den überschüssigen Zucker über die Nieren aus. Damit der Zucker sich löst, ist sehr viel Wasser nötig, das letztlich mit ausgeschieden wird. Deshalb müssen die Betroffenen sehr oft Wasser lassen und haben immensen Durst, denn die ausgeschiedene Flüssigkeit fehlt dem Körper und muss ersetzt werden. Ohne den Zucker fehlt dem Körper Energie, deshalb sind die Kinder oder Jugendlichen oft müde und unkonzentriert. Ausserdem nehmen sie oft schnell an Gewicht ab, weil der Körper durch Fettabbau versucht Energie zu gewinnen. 

Die klassischen Symptome eines Typ 1 Diabetes sind somit: 

  • häufiges Wasserlassen 
  • starker Durst 
  • Gewichtsverlust 

Bleibt die Erkrankung unentdeckt oder wird zu spät reagiert, kann es lebensbedrohlich werden! Denn mit dem Fettabbau zur Energiegewinnung werden mit der Zeit giftige Stoffe freigesetzt, welche zu einer lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisung führen können. 

Da es sich um eine chronische Erkrankung handelt, kommt es oftmals nach Jahren zu Spätkomplikationen. Der erhöhte Zuckerspiegel im Blut schädigt auf lange Sicht die Blutgefässe.  

Je nach Gefäßart unterscheidet man zwischen der Schädigung der ganz kleinen Blutgefässe (Kapillaren) und derjenigen der grösseren Blutgefässe (Arterien).  

Verstopfen die kleinen Gefässe können Schäden an Augen, Nieren und Nerven auftreten. Die Veränderungen an den Arterien ähneln denen der Gefässverkalkung mit Verengung der Gefässe in den Beinen, dem Herzen oder dem Gehirn. Deswegen sind entsprechende Folgeschäden bei Diabetikern häufiger. 

Liegen weitere Risikofaktoren für Gefässschäden vor, wie hoher Blutdruck oder Rauchen, erhöht sich die Gefahr der Folgeschäden enorm!  

Wie wird Diabetes Typ 1 von der Allgemeinmedizin behandelt?

Diabetes Typ 1 behandeln mit Allgemeinmedizin: Die Therapie der Zuckererkrankung basiert auf drei Säulen:

  • Patientenschulung: Die Betroffenen und deren Eltern müssen genau über die Erkrankung sowie deren Folgen und Therapiemöglichkeiten informiert werden.
  • Ernährungsberatung: Die Zusammensetzung der einzelnen Nahrungsbestandteile muss bekannt sein, insbesondere hinsichtlich des Kohlenhydratanteils, der Menge des täglich nötigen Nährstoffbedarfs und dessen Anpassung an bestimmte Situationen (Sport, Wachstum etc.).
  • Insulintherapie: Da das Hormon im Magen abgebaut würde, muss es in das Unterhautfettgewebe gespritzt werden.  

Es gibt heute modernste Möglichkeiten der Insulinverabreichung und der Blutzuckerkontrolle. Sind die Betroffenen gut geschult, ist es ihnen möglich, ein weitgehend normales Leben zu führen. Eine Heilung ist derzeit nur durch die Transplantation einer gesunden Bauchspeicheldrüse möglich. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Die Vererbung eines Typ 1 Diabetes ist sehr gering, sie beträgt bei der Erkrankung des Vaters 5 %, bei der Erkrankung der Mutter nur 2,5 %. 

Einer Autoimmunerkrankung kann man nicht vorbeugen, aber den Folgeerkrankungen durchaus. Eine gute Blutzuckereinstellung durch die richtige Ernährung, richtige Therapie und ausreichende Bewegung sind unabdingbar! Um langjährige Folgen des Diabetes nicht zu beschleunigen, sind eine gute Blutdruckeinstellung, normale Blutfettwerte, mässiger Alkoholgenuss und Rauchverzicht wichtig. 

 

 

 

 

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