COPD behandeln mit Naturheilkunde

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COPD aus Sicht der Naturheilkunde

COPD behandeln mit Naturheilkunde: Wenn sich die Bronchialschleimhaut entzündet und zähen Schleim bildet, spricht man von einer Bronchitis, die trocken (unproduktiv) oder auch verschleimt (produktiv) sein kann. Dazu findest du auch einen gesonderten Artikel im Bereich Naturheilkunde. 

Wird solch eine akute Bronchitis nicht sinnvoll behandelt oder heilt nicht von selber aus, kann sie in die chronische Form übergehen. Andere bekannte Ursachen für eine chronische Bronchitis sind Rauchen, Luftverunreinigung und das ständige Einatmen von Staub (z. B. im beruflichen Umfeld)Die WHO (World Health Organisation; Weltgesundheitsorganisation) definiert eine Bronchitis als chronisch, wenn sie in zwei aufeinanderfolgenden Jahren mindestens drei Monate lang vorkommt. 

Eine chronische Bronchitis kann im Laufe der Zeit in eine chronisch-obstruktive Bronchitis übergehen, kurz COPD (chronic obstructive lung disease; chronischobstruktive Lungenerkrankung) genannt. 

Typische Symptome einer COPD sind Husten, vermehrter Auswurf und Atemnot, da die Atemwege verengt und die Schleimhaut chronisch entzündet ist. Entwickelt sich die COPD weiter, kommen Schwäche, Gewichtsverlust, depressive Verstimmung und zunehmende Atemnot hinzu. Im fortgeschrittenen Verlauf tritt die Atemnot auch in Ruhe auf. 

Wie wird COPD von der Naturheilkunde behandelt?

COPD behandeln mit Naturheilkunde: Bronchienstärkende und krampflösende Heilpflanzen wie Thymian, Schlüsselblume, Lungenkraut und Schneeball kommen zum Einsatz. 

Begleitende Massnahmen im fortgeschrittenen Stadium, je nach Beschwerden: 

  • Schwäche: Zur Behandlung des Schwächezustandes werden naturheilkundliche Aufbaumittel wie Strath, Bitterelixier von Wala und Kneippsche Methoden empfohlen. Zusätzlich kommen adaptogene Heilpflanzen wie Ginseng (Panax ginseng), Taigawurz (Eleuthrerococcus senticosus) und Rosenwurz (Rhodiola rosea) dazu. Adaptogen wirksame Pflanzen verbessern die Belastbarkeit und die Anpassungsfähigkeit des Menschen auf körperlicher, psychischer (seelischer) und geistiger Ebene. „Adaptogen“ ist vom englischen Wort „adapt“ (anpassen) abgeleitet. 
  • Moderate Bewegung an der frischen Luft sowie Atemübungen stärken die Bronchien und die Lungen und verbessern die Atemfunktion. 
  • Wenn auch Gewichtsverlust auftritt: Bitterstoffe unterstützen die Aufnahme der Nährstoffe aus dem Nahrungsbrei durch den Darm und die Verstoffwechslung. 
  • Wenn zudem depressive Verstimmungen auftreten: Pflanzen und Anwendungen, die das Nervensystem stabilisieren, werden bei COPD gerne ergänzend verordnet. Da die Psyche und die Atemtätigkeit direkt zusammenhängen, verbessert sich auch die Atemfunktion, wenn der Mensch psychisch und seelisch stabil ist. 

Was können Betroffene selbst tun?

Bronchien-stärkende und krampflösende Heilpflanzen 

Thymian: Thymus vulgaris wirkt krampflösend, entzündungshemmend und auswurffördernd auf die Bronchien, regt die Tätigkeit des Flimmerepithels in den Atemwegen deutlich an und regeneriert das Bronchien- und Lungengewebe. Vereinfacht ausgedrückt bezeichnet man als Flimmerepithel eine spezialisierte Zellschicht in der Lunge, die mit beweglichen Härchen ausgestattet ist. Diese Härchen helfen dabei, Fremdstoffe und Mikroorganismen aus der Lunge zu transportieren und dienen somit dem Selbstreinigungsmechanismus des Organs. 

Schlüsselblume: Primula veris wirkt entzündungshemmend und auswurffördernd, löst festsitzenden Schleim und hat auch eine mild krampflösende Heilkraft. 

LungenkrautPulmonaria officinalis wirkt schleimlösend, reizlindernd, auswurffördernd und stärkt das Lungengewebe. Schleimlösend, reizlindernd, Lungengewebe stärkend, expektorierend.

Schneeball: Das Gemmomazerat (Heilmittel aus Pflanzenknospen) aus dem wolligen Schneeball (Viburnum lantana) löst verkrampfte Bronchien und stärkt das Lungen- und Bronchiengewebe.

 

 

 

 

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