Colitis ulcerosa behandeln mit TCM

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden TCM

Colitis ulcerosa aus Sicht der TCM

Colitis ulcerosa behandeln mit TCM: Blutige Durchfälle, teils kolikartige Bauchschmerzen, Blähungen, starker Stuhldrang mit Inkontinenz, schubartiger Verlauf, Verschlechterung oder erneuter Schub bei Stress und Anspannung sind typisch. 

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) teilt Symptome in Disharmonie-Muster ein. Die Lebenskraft Qi, „Blut“, das Gleichgewicht von Yin und Yang sowie die Ausgewogenheit der fünf Funktionskreise (FK) im Körper sind bedeutend. Auch krankmachende Faktoren (Ärger, Stress, Frustration) werden beachtet. Darm, Verdauung und Stuhlentleerung werden dem FK Milz zugeordnet. Er bildet aus Nahrung Qi, Blut und Flüssigkeiten. Bei Qi-Mangel kann der FK Milz Nahrung nicht gut verdauen und Blut nicht in den Gefässen halten, was zu Durchfall führt. „Feuchtigkeit“ bildet sich, die sich als Schleim auf dem Stuhl oder in Appetitlosigkeit äussert. Durch Stress, Anspannung und Ärger entstehen Qi-Stagnation (Blockade) und Hitze im FK Leber. Qi wird im FK Milz eingeklemmt: Blähungen, Bauchschmerzen und Stuhldrang folgen. Eine Qi-Schädigung im FK Niere zeigt sich in frühmorgendlichen Durchfällen. Eine exakte TCM-Diagnostik ist wichtig! 

Wie wird die Colitis ulcerosa von der TCM behandelt?

Colitis ulcerosa behandeln mit TCM: Die TCM ist eine Regulationstherapie und versucht Störungen ins Gleichgewicht zu bringen. Die Therapie besteht darin, Qi zu stärken und zu vermehren, wenn ein Qi-Mangel im FK Milz vorliegt. Bei einer Leber-Qi-Stagnation wird Qi zum Fliessen gebracht oder Feuchtigkeit ausgeleitet. Die Kombination aus Akupunktur und Chinesischer Arzneitherapie (CAT) bewährt sich bei leichter oder mittelschwerer Symptomatik, bei schwerem Verlauf ist die Kombination mit westlicher Schulmedizin sinnvoll. 

Akupunktur ist gut geeignet, um den Qi-Fluss wiederherzustellen, zu regulieren und Qi-Mangel zu behandeln. Dabei werden dünne Nadeln in bestimmte Körperstellen eingestochen. Du brauchst Geduld und Ausdauer. Meist wird einmal pro Woche akupunktiert. 

Bei der CAT werden getrocknete Kräuter und Mineralien, selten auch tierische Bestandteile, verwendet, die meist apotheken- und rezeptpflichtig sind. Die chinesische Arznei wird je nach Störungsbild individuell zusammengestellt und als Dekokt (Tee) getrunken. Wird die richtige chinesische Diagnose gestellt, kann mit den richtigen Arzneien therapiert werden. Langsames Herantasten und Beobachten, wie der Darm die Arzneien verträgt, ist wichtig. Du solltest daher eine erfahrene TCM-Therapeutin aufsuchen. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Gesunde Lebensführung ist die beste Voraussetzung, um Qi im Gleichgewicht zu halten und alle FK zu harmonisieren: angemessener Schlaf-Wachrhythmus, Arbeit und Pausen, Bewegung und Ruhe sowie regelmässig, gesund und massvoll essen. 

Jeden Akupunkturpunkt kannst du mit Massage selbst behandeln (Akupressur). Zur Selbstbehandlung eignen sich folgende Punkte: 

  • Dickdarm 4: leitet Hitze aus und entlastet die Schleimhäute 
  • Milz 6: Stärkung des FK Milz  
  • Magen 25: bei Kältegefühl mit Wärmflasche oder Kirschkernkissen behandeln 
  • Leber 3: Qi-Blockade lösen 

Arzneiähnlich werden Nahrungsmittel in wärmend, kühlend, neutral oder sauer, scharf, bitter, süss und salzig eingeteilt. Die richtige Ernährung harmonisiert die Körperfunktionen. Besonders bei Qi-Mangel lässt sich Qi mit guter Ernährung wieder aufbauen: Regionale, frische Produkte, ohne lange Transportwege enthalten viel Qi. Iss gedünstet oder erwärmt (z. B. warmen Haferbrei am Morgen, getoastetes Brot). Wenig Rohkost und Milchprodukte. Beide benötigen viel Qi, um verdaut zu werden. Nimm dir Zeit und Raum, um zu spüren, was dir guttut. Es gibt gute Bücher über die Ernährung nach TCM-Kriterien. 

Psychischer (seelischer) Stress, Anspannung, Ängste und Sorgen stören den harmonischen Qi-Fluss. Was dir hilft, in deine Mitte zu kommen, das solltest du tun: Gebet, Meditation oder die Natur (z. B. ein Spaziergang im Wald). Vielleicht helfen dir auch regelmässige Gespräche mit Menschen, die dich aufbauen und dir ehrliche Rückmeldung geben. Auch durch Qi Gong kannst du zu Entspannung und Bewusstheit finden und den harmonischen Qi-Fluss unterstützen. 

 

 

 

 

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