Bronchitis behandeln mit Anthroposophischer Medizin

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden anthroposophischen Medizin

Bronchitis aus Sicht der Anthroposophischen Medizin

Bronchitis behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Die Atmung bildet zusammen mit dem Herz-Kreislaufsystem die zentrale rhythmische Funktionsordnung. Hier wird nicht nur der Sauerstoffbedarf des gesamten Organismus reguliert, sondern auch der gesunde Ausgleich zwischen den strukturierenden Impulsen des Nerven-Sinnes-Systems und den auflösenden und zu entzündlichen Reaktionen neigenden Impulsen des Stoffwechselsystems geschaffen. Zudem sind die Atmungsorgane offen gegenüber der Aussenluft mit all ihren Belastungen. Mit diesem rhythmischen System ist das menschliche Gefühlsleben engstens verbunden. Spontanes Erröten oder Blasswerden zeigen dies ebenso an wie Atembeklemmungen infolge von Angst oder Stress. So zeigt die freie oder gestörte Atmung nicht nur an, ob eine Erkrankung der Atemwege vorliegt, sondern auch das ausgewogene oder weniger ausgewogene Verhältnis zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen, die seitens der Umwelt auf einen zukommen. 

Bei einer Bronchitis ist dieses Verhältnis (vorübergehend) gestört. Das zeigt sich am Husten, dem bei einer Bronchitis eine Entzündung der Bronchien zugrunde liegt. Meist bilden eine Unterkühlung, Schlafmangel, Stress und/oder seelische Überforderung den Hintergrund der Erkrankung, die dann zur körperlichen und seelischen Stabilisierung genutzt werden kann. 

Wie wird eine Bronchitis von der Anthroposophischen Medizin behandelt?

Bronchitis behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Nach eingehender Diagnostik bezüglich der Art des Hustens, begleitender Empfindungen, tageszeitlicher Verschlimmerungen, Auswurf etc. wird dann entschieden, ob ein Antibiotikum zum Einsatz kommt oder nicht. Bei der akuten Bronchitis, bei der keine Vorerkrankungen der unteren Atemwege vorliegen, kann in der Regel auf eine Behandlung mit Antibiotika verzichtet werden. Bewährt hat sich die Inhalationstherapie mit Pulmo/Vivianit comp. Ampullen, begleitet durch die Medikamente Bryonia/Aconitum und Meteoreisen in Form von Globuli velati. Hochwirksam zeigen sich die äusseren Anwendungen in Form von Senf- und Ingwerwickeln sowie Brust- und Rückeneinreibungen mit zehnprozentigem Lavendelöl. Durchwärmend wirkt zudem ein Senf-Fussbad, insbesondere am Abend, gefolgt von einer Einreibung der Füsse und gegebenenfalls der Waden mit 

  • Cuprum metallicum praeparatum 0,4 % Salbe (Weleda) oder 
  • Kupfer-Salbe rot (WALA). 

Unterstützend wirkt das Meiden von Süssem, Weglassen von Milch, ausreichende warme Flüssigkeit in Form von Suppe und Tee. Die chronische Bronchitis bedarf einer gründlichen biografischen Anamnese und individueller Behandlung der körperlich seelischen Konstitution (Verfassung). 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Entscheidend ist die Anregung der Durchblutung und Durchwärmung im Rücken- und Brustbereich durch äussere Anwendungen. Es ist erstaunlich wie rasch im akuten Stadium der Senfwickel Erleichterung verschafft. Je nach Hautempfindlichkeit ist der Ingwerwinkel zu bevorzugen, dessen korrekte Anwendung man sich von einer Person zeigen lassen sollte, die damit Erfahrung hat. Zur Nachbehandlung eignen sich Einreibungen mit Malven- oder Lavendelöl und das Abdecken und Warmhalten mithilfe eines breiten Woll- oder Seidenschals. Nicht nur zur Linderung, sondern auch zur Heilung tragen Senf- und Ingwerwickel bei. Bei unkomplizierter, unspezifischer Bronchitis kann der ganze Brustkorb zweimal täglich eingerieben werden mit 

  • Plantago Bronchialbalsam (WALA). Trotz des vorsorglichen Herstellerhinweises, Kinder unter zwei Jahren auszunehmen, zeigt die ärztliche Erfahrung zumeist, dass das Arzneimittel bei gesunder Haut schon ab dem sechsten Monat gut vertragen wird. 

Wichtig ist sich klarzumachen, welche Ursache die Erkrankung gehabt haben könnte, und bestimmte Gewohnheiten dementsprechend zu ändern, um zukünftigen Ereignissen dieser Art vorzubeugen. Zudem sollte Zigarettenrauch strikt gemieden werden.

 

 

Ausführlich dargestellt bei Georg Soldner, Karl-Reinhard Kummer, Bronchien, in: Matthias Girke, Michaela Glöckler, Georg Soldner (Hg.): Anthroposophische Medizin. Arzneitherapie für 350 Krankheitsbilder. Stuttgart, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 1. Auflage 2020, S. 204-209. 

 

 

 

 

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