Blutkrebs behandeln mit Homöopathie

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Blutkrebs aus Sicht der Homöopathie

Blutkrebs behandeln mit Homöopathie: Krebs wird zunehmend zu einer Zivilisationskrankheit. Der Krebs sollte als Symptom verstanden werden, das dem Betroffenen etwas sagen will. Es ist der Hilferuf einer tiefen Störung. Aus homöopathischer Sicht ist Krebs als Frucht einer Störung im Innersten des Menschen zu betrachten und nicht als Krankheit an sich. Das Symptom «Krebs» wird als Endprodukt einer langen Reise gesehen. Vielleicht gab es eine genetische (erbliche) Neigung, eine Familiengeschichte, die schwer mit Krebs belastet ist? Vielleicht fanden Unterdrückungen wichtiger Symptome statt? Vielleicht sind es die Lebensumstände, die einen krank gemacht haben? Der Verlust eines geliebten Menschen? Ein Kummer in der Kindheit, der einen buchstäblich innerlich auffrisst? 

Wie wird Blutkrebs von der Homöopathie behandelt?

Bei dem ersten ausführlichen Gespräch wird vom auslösenden Faktor bis hin zu den körperlichen und geistigen Symptomen alles besprochen. Dazu gehören sowohl eine möglichst vollständige Aufzählung der Krankheiten, die der Patient schon durchgemacht hat, als auch eine Auflistung der Erkrankungen, die bei seinen Blutsverwandten vorgekommen sind. Die Homöopathie kann als begleitende Behandlung eingesetzt werden, um die Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie zu verringern, die psychische Belastung zu erleichtern und die Lebenskraft zu stärken. Die Behandlung wird zusammen mit der Patientin besprochen und geplant. Sie unterscheidet sich von Fall zu Fall, je nachdem ob die akuten Beschwerden oder die Nebeneffekte der medikamentösen Therapien (Chemo- oder Immuntherapien) im Vordergrund stehen, wie z. B. Erschöpfung, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Vergesslichkeit oder Anämie. Später sollte, wenn möglich, eine konstitutionelle (der individuellen Verfassung entsprechende) Behandlung erfolgen. In fortgeschrittenen unheilbaren Fällen ist eine sogenannte palliative (lindernde) Behandlung möglich, mit dem Ziel, Schmerzen zu verringern und die Lebensqualität bis zum Schluss zu erhalten.  

Wünschenswert ist eine enge Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt, um die Patientin möglichst optimal begleiten und die homöopathische Behandlung anpassen zu können. 

Fallbeispiel: Ein 70-jähriger Mann kommt zu mir in die Praxis. Er hat seit mehreren Jahren Leukämie (Blutkrebs). Die Ärzte empfehlen eine experimentelle Behandlung, die er ablehnt. Er fühlt sich müde und schlapp. Trotzdem ist er gereizt und verärgert. Er will niemanden sehen, zieht sich von Frau und Freunden zurück und will nur seine Ruhe haben. Am liebsten liegt er in seinem Zimmer. Seine Stimme wird aufgrund seiner Schwäche immer leiser, je länger er spricht. Appetit hat er keinen. Er mag nur frische Äpfel. Nach mehreren Herzoperationen und einem Burnout-Syndrom nun auch noch das. Was muss als Frucht, was als Wurzel betrachtet werden? Wo hat die Störung begonnen? Der Patient bekommt das homöopathische Mittel Phosphoricum acidum. Daraufhin nehmen seine Energie und Kraft rasch wieder zu. Er äussert, dass er jetzt wieder genug Kraft habe, um am Leben teilnehmen zu können. Weitere Beispiele von homöopathischen Mitteln, die bei Blutkrebs Anwendung finden: Calcium carbonicum, Phosporus, Arsenicum album, Staphysagria, Natrium muriaticum, Carbo vegetabilis, Chelidonium, Chininum arsenicosum, Natrium arsenicosum und weitere mehr.

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden.

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Was können Betroffene selbst tun?

Blutkrebs behandeln mit Homöopathie: Häufig lässt sich beobachten, dass Patienten bessere Fortschritte machen, wenn sie sich vegetarisch ernähren, eventuell sogar vegan. Der vermehrte Verzehr von frischen Früchten und Gemüse ist empfehlenswert. Der Gebrauch von Zucker sollte stark eingeschränkt werden, da zu viel Zucker den Körpermetabolismus (Stoffwechsel) stört und den Geist verwirrt. Allfällige Diätanpassungen sind wichtig und zeigen, ob sich die Patientin aktiv an der Therapie beteiligen will. 

Als Lektüre eignet sich das Buch «Die Reise einer Krankheit: Homöopathisches Konzept von Heilung und Unterdrückung» von Dr. Mohinder S. Jus, auf das sich viele der oben beschriebenen Ausführungen beziehen. Ebenfalls wird die Spezialausgabe der Zeitschrift «Similia» zum Thema Krebs empfohlen.

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