Bandscheibenvorfall behandeln mit Ayurveda

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden Ayurveda

Bandscheibenvorfall aus Sicht des Ayurveda

Bandscheibenvorfall behandeln mit Ayurveda: Rückenschmerzen sind sehr häufig. Ursächlich kann ein Bandscheibenvorfall (Prolaps) sein, der meist im Alter von 30 bis 50 Jahren auftritt und oft keine Schmerzen bereitet. Er kann jedoch auch starke Schmerzen verursachen, in der Regel im Lendenwirbelbereich, die mit Gefühlsstörungen oder gar Lähmungen in den Beinen einhergehen. Prolapse im Brustwirbelbereich sind seltener. 

Bei einem Prolaps tritt der innere Kern der Bandscheibe aus und drückt auf die Nerven im Wirbelkanal (Spinalkanal). Gerade im Bereich von der Lendenwirbelsäule abwärts hat einer der grössten und längsten Nerven seinen Ursprung: der Ischias. Wird dieser Nerv gequetscht oder ist er entzündet, spricht man im Volksmund vom Hexenschuss (Lumbago). 

Jegliche Form von Bewegung – und somit auch der Bewegungsapparat – wird aus ayurvedischer Sicht dem Vata-Dosha (Raum/Wind-Element) zugeordnet. Hierzu zählt auch der Hexenschuss (Lumbago). 

Alte ayurvedische Aufzeichnungen beschreiben den Hexenschuss als erhöhtes Vata. Schon in diesen Schriften werden folgende Symptome genannt: stechende Schmerzen im Rücken, der Taille, den Oberschenkeln, Knien und Waden. 

Ayurveda sieht dafür als ursächlich an: Auszehrung, Kälte, körperliche Überlastung, Bewegungsmangel, Traumata, Schlafmangel, psychische Belastungen, trockene und kühlende Nahrungsmittel, Unterdrückung körperlicher Bedürfnisse, Verletzungen von Vitalpunkten, die als Sitz des Lebens gelten (Marmas), und Fasten. 

Wie wird ein Bandscheibenvorfall vom Ayurveda behandelt?

Bandscheibenvorfall behandeln mit Ayurveda: Die ayurvedische Therapie basiert auf einer Verringerung von Vata. Die Eigenschaften des Vata-Doshas sind: trocken, rau, beweglich, kalt, leicht, feinstofflich. Gegenteilige Eigenschaften werden eingesetzt, um das Vata zu senken: Wärme und Öl. Ebenso wichtig sind die Geweberegeneration und die Reinigung der Körperkanäle. 

Reinigung – Ausleitung 

Der Hauptsitz von Vata im Körper befindet sich im Dickdarm. Um diesen zu behandeln, wird der ganze Verdauungskanal durch therapeutisches Abführen mit Rizinusöl zunächst gereinigt, wenn es der Gesundheitszustand erlaubt. So wird das Zuviel an Vata und Pitta (Feuer/Wasser-Element) entfernt. 

Darmeinläufe bilden die wichtigste Basis für die Behandlungen und sollten auf jeden Fall eingesetzt werden. Angewandt werden flüssige Kräutereinläufe wie auch aufbauende, nährende Öleinläufe. 

Äussere Anwendungen 

Wärmebehandlungen können während der Einläufe durchgeführt werden und sind auch bei entzündlichen Prozessen hilfreich. Eine Möglichkeit bieten die Baumwollsäckchen, die mit rosafarbenem Steinsalz gefüllt werden. Diese erwärmt man bei 50 °C im Ofen und betupft damit die schmerzende Stelle etwa 30 Minuten lang. 

Tägliche lokale, äusserliche Dauerölanwendungen an der Lendenwirbelsäule mit mediziniertem Ayurveda-Öl „Maharanarayanam-taila“ (auch Narayana-taila) sind sinnvoll. Dabei wird ein Teigring auf dem Rücken angesetzt und mit warmem Öl gefüllt. 

Kräuterheilkunde 

Ayurveda-Mediziner empfehlen häufig auch das Präparat Yogaraj-Guggulu, das speziell auf den Bewegungsapparat wirkt. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Öleinläufe lassen sich ganz einfach zu Hause durchführen. Eine gute und bewährte Alternative der Wärmebehandlung bieten Infrarotlampen. Mithilfe von Gazekompressen kann warmes Ayurveda-Öl, das im zwei- bis vierminütigen Rhythmus gewechselt wird, auch zu Hause aufgelegt werden. 

Ernährung 

Die sogenannte Knoblauchmilch gilt als ayurvedisches „Geheimrezept“ bei Ischiasbeschwerden. Dazu werden 10 g Knoblauchzehen mit 1 Tasse Vollmilch (Demeter-Rohmilch-Qualität) und 2 Tassen Wasser bei milder Hitze so lange gekocht, bis das Wasser verdampft ist. Den Sud trinkt man zweimal täglich. 

Vatasenkende Ernährung ist leicht und warm. Regelmässig und nicht zu viel essen. Vatasenkende Tees sind ebenso sehr hilfreich. 

Kräuterheilkunde 

Ashvagandha trägt zur Geweberegeneration bei. Es wirkt nährend, aufbauend, stärkend auf das Agni (Verdauungsfeuer), abwehrsteigernd, schmerzlindernd und ist gut für die Nerven. 

Bewegung 

Unterstützend sind gezielte Körperübungen mittels Yogatherapie in Einzelstunden, um ganz individuell auf die Symptomatik einzugehen.

 

 

 

 

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