Bandscheibenvorfall behandeln mit Allgemeinmedizin

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Bandscheibenvorfall aus Sicht der Allgemeinmedizin

Bandscheibenvorfall behandeln mit Allgemeinmedizin: Unsere Wirbelsäule besteht aus 33 Wirbeln, wovon 24 über Gelenke miteinander verbunden sind. Deshalb ist unsere Wirbelsäule so beweglich. Zwischen den Wirbeln liegen die Bandscheiben. Sie bestehen aus einem gallertartigen Kern, welcher mit einem dichten Faserring umgeben ist. Die Bandscheiben haben eine ähnliche Funktion wie Stossdämpfer und federn die Kräfte ab, welche auf unsere Wirbelsäule einwirken. Zwischen den einzelnen Wirbeln befinden sich kleine Löcher, durch welche die sogenannten Rückenmarks- oder Spinalnerven aus dem Rückenmark in den Körper ziehen.

Infolge übermässiger Belastung der Wirbelsäule kann es zum Einriss des Faserrings kommen. Dann rutscht der gallertartige Kern der Bandscheibe nach aussen. Wenn man Pech hat, engt diese einen Rückenmarksnerven ein. Die Folge sind starke Schmerzen im Versorgungsgebiet des Nervs.

In einem Spinalnerv finden sich sowohl Nervenfasern, welche Sinneseindrücke weiterleiten (sensible Fasern), wie z. B. eine Berührung, als auch Nervenfasern, die für die Bewegung verantwortlich sind (motorische Fasern). Die sensiblen Fasern sind empfindlicher als die motorischen. Deshalb stehen beim Bandscheibenvorfall Schmerzen und Missempfindungen (z. B. Kribbeln) im Bereich des Versorgungsgebiets des eingeengten Nervs im Vordergrund. Erst bei ausgeprägter Schädigung des Nervs kommen motorische Ausfälle hinzu, wie beispielsweise Muskelschwäche. Meist sind Bandscheibenvorfälle in der Lenden- oder der Halswirbelsäule lokalisiert. In der Brustwirbelsäule oder am untersten Ende der Wirbelsäule treten sie absolut selten auf. Bei einem Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule wird klassischerweise der Ischiasnerv eingeengt. Deshalb kommt es hier zu messerstichartigen, starken Schmerzen, welche bei bestimmten Bewegungen entlang des Beines bis in die kleinen Zehen ausstrahlen. An einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule muss man denken, wenn bestimmte Kopfbewegungen zu Schmerzen führen, die in einen Arm ausstrahlen. 

Wie wird ein Bandscheibenvorfall von der Allgemeinmedizin behandelt?

Bandscheibenvorfall behandeln mit Allgemeinmedizin: Schmerzmedikation, intensive krankengymnastische Behandlung und Bewegung stehen im Vordergrund. Nur in Ausnahmefällen wird operiert.

Was können Betroffene selbst tun? 

Wirbelsäulengymnastik trainiert die Muskulatur im Rücken- und Bauchbereich, wodurch die Wirbelsäule im Ganzen stabilisiert wird. Die immer gleiche Belastung der Wirbelsäule sollte vermieden werden. Deshalb ist ein Wechsel von Sitzen und Stehen wichtig. Übergewicht belastet die Wirbelsäule zusätzlich. Rückenschonendes Arbeiten ist besonders bedeutsam: Nicht der Rücken, sondern die Oberschenkel sollten die Hauptarbeit übernehmen. Deshalb sollten Sie beim Heben schwerer Gegenstände immer in die Knie gehen, um sowohl die Arme als auch die Beine einzusetzen, nicht aber die Wirbelsäule. 

 

 

 

 

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