Asthma behandeln mit Anthroposophischer Medizin

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden anthroposophischen Medizin

Asthma aus Sicht der Anthroposophischen Medizin 

Asthma behandeln mit Anthroposophischer Medizin: Asthma ist eine chronische Erkrankung, der eine körperlich und seelisch zum Ausdruck kommende Störung des Abgrenzungsvermögens gegenüber der Umwelt zu Grunde liegt, was besonders deutlich beim allergischen Asthma zu Tage tritt. Der frei schwingende Luftaustausch mit der Umgebung ist anfallsweise gestört, was sich in Enge, Verkrampfung und Verhärtungen im Brustbereich zeigt. Die Ausatmung wird zu einem Abpressen unter Zwang, die rhythmische Atmung zum Krampf. Das hat Folgen für den gesamten Körper: Das Blut verdickt sich, die Vitalität schwindet, die Sekrete in Bronchien und Luftröhre verdicken, die Durchblutung der Gliedmassen verlangsamt sich. 

Seelisch geht Asthma vor allem mit Angst einher, die nicht immer bewusst werden muss. Das gilt besonders für das Kindesalter, in dem Asthma meist beginnt. Daher gilt der Bewältigung der Angst grösste Aufmerksamkeit. Bei Kindern und Jugendlichen ist die völlige Ausheilung trotz weiter bestehender Asthma-Veranlagung möglich. 

Wie wird Asthma von der Anthroposophischen Medizin behandelt?

Im Notfall und bei bedrohlichen Zuständen gelten die Regeln schulmedizinischer Praxis. Dauerhafte Heilungseffekte sind dadurch allerdings nicht zu erwarten, da die Mittel nur symptomatisch wirken und nicht auf die asthmatische Veranlagung. Die anthroposophische Asthmatherapie strebt daher eine grundlegende Änderung der Konstitution (persönliche Verfassung) an. Das braucht Zeit und Geduld, manchmal Jahre. Als Basis-Langzeittherapie kommen verschiedene Präparate in Form von Tropfen, Globuli und Injektionen zum Einsatz, z. B. aus Ehrenpreis (Veronica officinalis), Eichenrinde (Quercus), Cuprum aceticum comp., Schlehentriebspitzen (Prunus spinosa), Tabacum Cupro cultum, Bittermittel und andere. Ausserdem – je nach Situation und insbesondere im Kindesalter – auch Salben- und Öleinreibungen, sowie Brustwickel mit Lavendelöl und abendliche Fussbäder mit Zitrone oder Senfmehl. Auch Einreibungen der Nierengegend mit Kupfersalbe rot von WALA haben sich bewährt. Zur Bewältigung von Akutsituationen bietet die Anthroposophische Medizin zudem Inhalationspräparate und Injektionen an, die auch mit den Verfahren der Schulmedizin kombiniert werden können. 

Ziel der Behandlung ist die Stärkung der rhythmischen Funktionen von Atmung und Kreislauf, die Förderung eines neuen Gleichgewichts zwischen den Einflüssen aus der Umgebung und der eigenen Möglichkeit diese zu verarbeiten und sich bei Bedarf auch dagegen abzugrenzen. Dabei kommt auch der Unterstützung des regulierenden Wärmeorganismus eine besondere Bedeutung zu, sowie individuell angepasste Lebensstiländerungen einschliesslich Ernährungsberatung. Hinzu kommen je nach Situation auch künstlerische Therapien, Heileurythmie/Eurythmie-Therapie sowie die Anregung zu rhythmischen Sport- und Spielweisen. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Asthma behandeln mit Anthroposophischer Medizin: In Akutsituationen können abendliche warme Fussbäder mit Zitrone oder Senfmehl die medizinische Behandlung unterstützen, da sie krampflösend wirken. Schwitzen ist dabei erwünscht. Hilfreich sind auch heisse Ganzkörperbäder sowie das Trinken von reichlich heissem Lindenblütentee oder Holunderblütentee. 

Gesangstherapie, Heileurythmie sowie rhythmische Sport- und Spielweisen, einschliesslich des Wanderns, können den Heilungsprozess unterstützen. Je nach Alter und dem beherrschen bestimmter therapeutischer Übungen, können diese auch in der akuten Situation für die Selbstbehandlung zum Einsatz kommen – ebenso wie das bewährte forcierte Ausatmen durch ein Stück Schlauch. 

Bei vielen Patienten ist eine dauerhafte Verbesserung erst möglich, wenn Probleme aus der Vorgeschichte beseitigt werden, so dass die eigentliche Therapie wirksam werden kann. Eine ganzheitliche, anthroposophische Herangehensweise zielt also auch darauf, (unbewusste) Ängste abzubauen und mehr Lebenssicherheit zu gewinnen. 

 

 

Ausführlich dargestellt bei Karl-Reinhard Kummer, Asthma bronchiale, in: Matthias Girke, Michaela Glöckler, Georg Soldner (Hg.): Anthroposophische Medizin. Arzneitherapie für 350 Krankheitsbilder. Stuttgart, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 1. Auflage 2020, S. 209-214. 

 

 

 

 

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