Arthritis behandeln mit TCM

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden TCM

Arthritis aus Sicht der TCM

Arthritis behandeln mit TCM: Gelenkentzündungen können unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb ist eine Abklärung auch nach westlich-schulmedizinischen Aspekten wichtig. Besonders eitrige Gelenkentzündungen sind schwerwiegende Erkrankungen und bedürfen der frühzeitigen chirurgischen Behandlung und Antibiotika-Therapie, um das Gelenk zu erhalten und einer Sepsis vorzubeugen. Aber auch hier kann mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zusätzlich behandelt werden. Die Symptome einer Gelenkentzündung sind Schwellung, Rötung, Schmerz und Überwärmung. Eines oder mehrere Gelenke können betroffen sein. 

Das Augenmerk der TCM liegt auf Symptomen und Beschwerden und bezieht alle Bereiche des Mensch-Seins mit ein. Dabei sind die Lebenskraft Qi, das Gleichgewicht von Yin und Yang sowie die Ausgewogenheit der fünf Funktionskreise (FK) im Körper bedeutend. Auch krankmachende Faktoren von aussen (Wind, Kälte oder Feuchtigkeit) und von innen (Ärger, Stress) werden beachtet. Sind Funktionen gestört, entwickeln sich Symptome. Qi sollte harmonisch fliessen und als „Motor“ alles am Laufen halten. Eine Qi-Blockade führt zu Gelenkschmerzen und nachfolgend zu Störungen der verschiedenen FK. Aus TCM-Sicht kann die Blockade durch krankmachende Faktoren ausgelöst werden: Hitze oder Kälte dringen bei einer Infektion von aussen ein und setzen sich in Gelenken fest. Kälte schlägt durch Stagnation (Blockierung) in Hitze um, die Gelenke sind gerötet und überwärmt. Schwellung und Gelenkergüsse werden in der TCM als „Feuchtigkeit“ gewertet. Feuchtigkeit von aussen oder ein Qi-Mangel im FK Milz können Ursache sein. Eine Störung im FK Leber führt zur Qi-Blockade mit Schmerzen. 

Wie wird Arthritis von der TCM behandelt?

Arthritis behandeln mit TCM: Schmerzen und Funktionsstörungen lassen sich oft gut bessern, vor allem je früher die Behandlung beginnt. 

Die Akupunktur ist gut geeignet, um den Qi-Fluss wiederherzustellen und zu regulieren. Dazu werden dünne Nadeln in bestimmte Körperstellen eingestochen. Beim chronischen Schmerz brauchst du Geduld und Ausdauer. Meist wird einmal pro Woche behandelt. Beim Akutschmerz oder Schub sollte täglich oder alle zwei Tage akupunktiert werden. 

Bei der chinesischen Arzneitherapie (CAT) werden getrocknete Kräuter und Mineralien, selten auch tierische Bestandteile, verwendet, die meist apotheken- und rezeptpflichtig sind. Die chinesische Arznei wird je nach Störungsbild individuell zusammengestellt und als Dekokt (Tee) getrunken. Dazu solltest du einen erfahrenen TCM-Therapeuten aufsuchen. CAT mit Akupunktur zu kombinieren ist sinnvoll, wenn die Beschwerden schon lange bestehen. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Jeden Akupunkturpunkt kannst du mit Massage selbst behandeln (Akupressur). Zur Selbstbehandlung eignen sich folgende Punkte: 

  • Dickdarm 4: bei Rhizarthrose und Handgelenksschmerzen 
  • Magen 36: bei Knieschmerzen und zur allgemeinen Qi-Stärkung 
  • Milz 9: Ausleitung von Feuchtigkeit 
  • Leber 3: bei Schmerzen an Zehen oder Sprunggelenk, Qi-Blockade lösen 

Jeder der Punkte hat eine spezifische Bedeutung für die Stelle, an der er liegt, und ist zusätzlich auch im gesamten System wirksam: „Dickdarm 4“ und „Leber 3“ zusammen bewegen Qi in den Leitbahnen (Schmerzbehandlung), „Magen 36“ stärkt Qi (Vorbeugung) und „Milz 9“ leitet Feuchtigkeit aus (Schwellung und Knötchen). 

Gua Sha ist eine ausleitende Behandlungsmethode. Dazu schabst du mit einem Marmeladenglasdeckel mit abgerundetem Rand oder mit einem chinesischen Suppenlöffel über die Haut, bis sich eine Rötung und kleine rote Punkte (Petechien) bilden. Arthroseschmerzen strahlen häufig aus der Muskulatur ins Gelenk aus. Gelenkentzündungen erfassen meist auch die umgebende Muskulatur. Gua Sha führt oft zur Beschwerdelinderung. Reibe die Haut mit etwas Massage-Öl ein und schabe über die Muskulatur, nicht über Knochen (z. B. Oberschenkel bei Knie- oder Hüftarthrose, Nackenmuskulatur bei Schulterschmerzen oder Unterarmmuskulatur bei Ellbogenschmerzen). Schabe so lange, bis keine neuen Petechien mehr entstehen. Sie verschwinden nach einigen Stunden bis Tagen. 

 

 

 

 

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