Arthritis behandeln mit Ayurveda

Coretify Gesundheitsberatung Heilmethoden Ayurveda

Arthritis aus Sicht des Ayurveda

Arthritis behandeln mit Ayurveda: Die rheumatoide Arthritis ist die bekannteste Form der entzündlichen Gelenkserkrankungen. Es ist eine chronische Erkrankung, die mit schmerzenden und geschwollenen Gelenken einhergeht. In den klassischen Lehrbüchern des Ayurveda werden die Ursachen dieser Erkrankung im Gegensatz zur Schulmedizin klar beschrieben. So gehören im Ayurveda zu den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen die rheumatoide Arthritis, die Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew), Kollagenosen und andere Autoimmunerkrankungen mit entzündlicher Gelenkbeteiligung. 

In der Vorstellung des Ayurveda entsteht infolge eines geschwächten Agni (Verdauungsfeuer) das sogenannte Ama (unverdaute Stoffwechselzwischenprodukte, Schlackenstoffe). Diese setzen sich im Körper fest, beeinträchtigen die physiologischen Funktionen und blockieren zudem die Körperkanäle. Durch das Vata-dosha (Raum/Wind Element) wird Ama durch den Körper transportiert, erreicht so auch die Gelenke (Kapha-dosha) und erzeugt eine Schwere im Herzen. Das Ama wird schliesslich vom eigenen Immunsystem angegriffen, was zu Entzündungen führt 

Ayurveda kennt noch weitere Faktoren, die Gelenksentzündungen erzeugen: mangelnde körperliche Betätigung, zu schweres Essen, starke Ermüdung, unverträgliche Nahrungsmittelkombinationen, wie z. B. Milch und Bananen, sowie extreme sexuelle Aktivität. 

An einer sehr ausgeprägten Gelenkserkrankung sind immer alle drei Doshas beteiligt, wenn Vata auch der Hauptfaktor ist: 

  • Vata Dominanz: starke Schmerzen (wie Skorpionstiche) und Trockenheit  
  • Pitta Dominanz: Rötungen, brennendes Gefühl, Hitze, Entzündungen 
  • Kapha Dominanz: Bewegungseinschränkung, Juckreiz, Schweregefühl, Steifheit, Kälte 

Manchmal treten alle drei Dosha-Formen fast gleichzeitig oder nacheinander auf. Sind alle drei ausgeprägt, ist die Erkrankung gemäss Ayurveda unheilbar, aber eventuell noch leicht verbesserbar. 

Wie wird Arthritis vom Ayurveda behandelt?

Ausleitung 

Arthritis behandeln mit Ayurveda: Da die Panchakarma-Kur die intensivste Behandlung erhöhter Doshas ist und diese aus dem Körper zu entfernen vermag, sollte unbedingt ein stationärer Aufenthalt in einer ayurvedischen Kurklinik in Betracht gezogen werden. 

Äussere Anwendungen 

Ama hat von Natur aus schleimige und feuchte Eigenschaften, daher eignet sich die trockene Hitze sehr gut, um sowohl Ama als auch Vata zu verringernMan reibt dazu ein Baumwolltuch auf einer Herdplatte bis es heiss ist und betupft dann damit die betroffenen Gelenke. Vor allem, wenn eine Kapha-Dominanz besteht, fährt man auch danach mit trockenen Behandlungen fort. Bei einer Vata-Dominanz muss Ama zunächst vollständig entfernt werden, erst dann – auf keinen Fall vorher – kann Kräuteröl zum Einsatz kommen. 

Kräuterheilkunde 

Da Ama den wichtigsten Faktor im Krankheitsbild darstellt, ist das erste Ziel, dieses zu beseitigen und auch darauf zu achten, dass zukünftig kein Ama mehr gebildet wird. Dazu stärken wir das Agni z. B. durch die Einnahme von Pippali (indischer langer Pfeffer; Piper longum), Ingwer (Zingiber officinale)Citrakadi-vati (Kräutertabletten) oder Trikatu-curna (Gewürzkombination aus Ingwer, Pippali und schwarzem Pfeffer [Piper nigrum]). Ayurveda-Mediziner verordnen gerne eine Pippali-Treppenkur mit Ausleitungstag. Vorsicht ist geboten, wenn eine hohe Pitta-Dominanz besteht, da die genannten Mittel erhitzend wirken. 

Gelenksentzündungen haben viele Gesichter, je nach Dosha Ausprägung. Daher ist es ratsam, sich von einer Fachperson ganz individuell beraten zu lassen. 

Coretify ist ein Zusammenschluss aus den 20 renommiertesten Ärztinnen und Therapeuten im deutschsprachigen Raum unter der Führung von Dr. Christina E. Zech, der Online-Immunspezialistin Nr.1, und vereint diese und 5 weitere von der WHO anerkannte Heilmethoden. 

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Was können Betroffene selbst tun?

Ernährung 

Grundsätzlich wird von zu vielen tierischen Eiweissen abgeraten und eher eine vegane Ernährung angestrebt. Jedoch sollten im Speiseplan unbedingt Ghee (Butterreinfett, Butterschmalz) und Honig mit enthalten sein. Auch schwerverdauliche Nahrungsmittel sind zu meiden, wie Bananen, schwarze Linsen, Fisch und Quark. Regelmässiges essen von warmen, gekochten Speisen wird empfohlen, wie auch warme bis heisse Tees oder warmes bis heisses Wasser.

 

 

 

 

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